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Ergebnisse 61 - 80 von 158.


Gesundheit - Biowissenschaften - 04.03.2021
SARS-CoV-2-Mutationen können die Immunüberwachung von menschlichen T-Killerzellen erschweren
Die körpereigene Immunantwort spielt beim Verlauf einer SARS-CoV-2 Infektion eine entscheidende Rolle. Neben den Antikörpern sind auch sogenannte T-Killerzellen dafür verantwortlich, Viren im Körper aufzuspüren und unschädlich zu machen. WissenschafterInnen des CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften sowie der Medizinischen Universität Wien zeigten nun in einer Studie, dass SARS-CoV-2 sich durch bestimmte Mutationen für die Immunantwort durch T-Killerzellen unerkennbar machen kann.

Gesundheit - 03.03.2021
Transplantationsmedizin: Zwei Spenderorgane desselben Spenders gleichzeitig optimiert
Im neu etablierten Perfusionsraum an AKH Wien und MedUni Wien konnten erstmals zwei Spenderorgane desselben Spenders parallel perfundiert werden Ex-situ organ perfusion of donor organs is one of the most promising innovations in transplantation medicine. The process involves flushing explanted donor lungs or donor livers with special solutions in specially designed machines and continuously monitoring their function.

Umwelt - Sozialwissenschaften - 02.03.2021
Fehlende Vielfalt in der Wissenschaft
Fehlende Vielfalt in der Wissenschaft
Frauen und der Globale Süden stark unterrepräsentiert Die meisten Veröffentlichungen in führenden wissenschaftlichen Fachzeitschriften stammen von männlichen Autoren aus englischsprachigen Ländern. Daran hat sich seit 1945 nur wenig und langsam etwas geändert. Zu dem Schluss kommt Bea Maas von der Universität Wien, die sich in einer aktuellen Studie der (nicht gegebenen) Vielfalt in der Top-Autorenschaft gewidmet hat.

Elektrotechnik - Materialwissenschaft - 02.03.2021
Mikrochips der Zukunft: Noch fehlen passende Isolatoren
Mikrochips der Zukunft: Noch fehlen passende Isolatoren
Als Isolator für miniaturisierte Transistoren der Zukunft wurde bisher hexagonales Bornitrid gehandelt. Neue Untersuchungen der TU Wien zeigen: Hier war man vermutlich auf einem falschen Weg. Seit Jahrzehnten geht der Trend in der Mikroelektronik hin zu immer kleineren und kompakteren Transistoren. 2D-Materialien wie Graphen gelten hier als Hoffnungsträger: Es handelt sich um die dünnsten Materialschichten, die überhaupt möglich sind, sie bestehen nur aus einer oder wenigen Atomlagen.

Biowissenschaften - 02.03.2021
Man muss kein Genie sein, um ein gutes Gedächtnis zu haben
Man muss kein Genie sein, um ein gutes Gedächtnis zu haben
Durch Gedächtnistraining arbeitet das Gehirn effizienter und erinnert sich länger Wenn wir Gegenstände gedanklich "visuell" in eine vertraute Umgebung legen, hilft uns das, Namen, Zahlen oder sogar große Datenmengen auswendig zu lernen. Durch das Training mit diesem sogenannten Gedächtnispalast verbessert sich sogar das Langzeitgedächtnis.

Gesundheit - Biowissenschaften - 01.03.2021
Körpereigenes Enzym als Ansatzpunkt für COVID-19-Therapien
Das Enzym ACE2 in der Membran von Körperzellen spielt normalerweise eine Rolle bei der Regulation des Blutdrucks und des Schutzes bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Das Coronavirus SARS-CoV-2 nutzt es zum Andocken an die Körperzellen, um sie zu infizieren. Bisher herrschte die Annahme, dass die Konzentration des Enzyms bei COVID-19-Infektionen im Körper sinkt, weshalb ein neu entwickeltes Medikament (gentechnisch hergestelltes ACE2) darauf abzielt, diese zu erhöhen.

Gesundheit - Chemie - 01.03.2021
Brustscreening: Einfache MRT-Messung der Brust könnte Biopsien um 30 Prozent senken
Brustkrebs ist die häufigste tödliche Krebserkrankung bei Frauen. Eine rechtzeitige Früherkennung erhöht die Heilungschancen der Betroffenen. Die Magnetresonanztomographie (MRT) ist ein exaktes Verfahren, um Tumoren des Brustgewebes zu erkennen und zu klassifizieren. Manchmal ist sie aber ,,zu genau", was eine weitere Abklärung (Biopsie) nötig macht und in manchen Fällen sogar zur sogenannten Überbehandlung, also zu unnötigen Operationen, führen kann.

Pharmakologie - Gesundheit - 24.02.2021
Einen Schritt voraus
Einen Schritt voraus
Grazer ForscherInnen können Mutationen des Coronavirus vorhersagen Wie jedes Virus, verändert sich auch SARS-CoV-2 unaufhörlich. Unterschiedlichste Mutationen sind die Folge, auf welche Impfstoffhersteller bislang nur rückwirkend reagieren konnten. Grazer ForscherInnen des Bioinformatik-Unternehmens Innophore, des Austrian Centre of Industrial Biotechnology (acib) und der Universität Graz ist es nun gelungen, die Relevanz existierender, aber auch hypothetischer, zukünftiger Corona-Varianten zu studieren und vorherzusagen.

Geowissenschaften - 24.02.2021
Asteroidenstaub im
Asteroidenstaub im "Dinosaurier-Killer" Krater gefunden
Ein internationales Team unter Beteiligung von Wissenschaftern der Universität Wien und des Naturhistorischen Museums Wien hat Meteoriten-Staub in Bohrproben im Chicxulub-Impaktkrater in Mexiko entdeckt. Dieser Fund ist - nach der Entdeckung von meteoritischen Spuren in Gesteinen der Kreide-Paläogen-Grenze vor etwa 40 Jahren - das letzte Puzzleteil, das das Massensterben durch einen Asteroideneinschlag erklären kann.

Chemie - Innovation - 23.02.2021
Mit Ultraschall dem Mikroplastik auf der Spur
Mit Ultraschall dem Mikroplastik auf der Spur
Das TU-Spin-Off-Unternehmen usePAT nutzt Ultraschalltechnik für industrielle Messungen - so kann man etwa einfacher und schneller als bisher Mikroplastik in Wasserproben nachweisen. Mikroplastik ist ein weltweites Umweltproblem: Es reichert sich in den Meeren an und wird von Tieren aufgenommen. Wie viel sich von welchen Plastiksorten in einer Umweltprobe befindet, ist schwierig zu messen.

Biowissenschaften - Umwelt - 23.02.2021
Wandelbar: Grazer Forschende entschlüsseln Genom zweier Buntbarsch-Arten
Natur und Mensch müssen sich permanent an neue Lebensbedingungen anpassen. Wie das gelingt und welche Gene dabei eine wichtige Rolle spielen, untersucht ein Grazer Forschendenteam am Modellsystem der großen Seen Ostafrikas. Erderwärmung, Umweltveränderungen, versiegte Nahrungsquellen: Natur und Mensch müssen sich permanent an neue Lebensbedingungen anpassen.

Physik - Chemie - 23.02.2021
Zwillingsatome: Eine Quelle für verschränkte Teilchen
Zwillingsatome: Eine Quelle für verschränkte Teilchen
Quanten-Kunststücke, die man bisher nur mit Photonen durchführen konnte, werden nun auch mit Atomen möglich: An der TU Wien konnte man quantenverschränkte Atomstrahlen herstellen. Kopf oder Zahl? Wenn wir zwei Münzen in die Luft werfen, hat das Ergebnis des einen Münzwurfs nichts mit dem Ergebnis des anderen zu tun.

Physik - Materialwissenschaft - 22.02.2021
Der Magnet-Effekt ohne Magnet
Der Magnet-Effekt ohne Magnet
Überraschung in der Festkörperphysik: Der Hall-Effekt, der normalerweise nur bei Magnetfeldern auftritt, ließ sich an der TU Wien auch anders erzeugen - und zwar extrem stark. Elektrischer Strom kann durch ein Magnetfeld abgelenkt werden - das kann in stromleitenden Materialien zum sogenannten Hall-Effekt führen, den man in der Industrie etwa verwendet, um Magnetfelder zu messen.

Biowissenschaften - Sozialwissenschaften - 22.02.2021
Neue genomische Einblicke in die menschliche Entwicklungsgeschichte in Ostasien
Neue genomische Einblicke in die menschliche Entwicklungsgeschichte in Ostasien
Die Mongolei beflügelte den kulturellen Austausch zwischen Ostund West-Eurasien Über ein Fünftel der Weltbevölkerung lebt heute in Ostasien. Dort finden sich auch einige der am weitesten verzweigten Abstammungslinien des Menschen außerhalb Afrikas. In dieser Region werden heute unzählige Sprachen gesprochen, außerdem wurden bereits sehr früh Tiere und Pflanzen domestiziert.

Astronomie / Weltraum - Biowissenschaften - 19.02.2021
Ein Leben nach Mars-Design
Ein Leben nach Mars-Design
Unser Nachbarplanet Mars gilt heute eher als lebensfeindlich, in jüngeren Jahren könnten aber laut wissenschaftlichen Annahmen viel freundlichere Lebensbedingungen vorgeherrscht haben. Um mehr über mögliche biologisch getriebene Prozesse in der Frühzeit des Roten Planeten zu erfahren, hat ein internationales Team um ERC-Preisträgerin Tetyana Milojevic von der Fakultät für Chemie der Universität Wien nun einen experimentellen einzigartigen Prototyp von mikrobiellem Leben auf echtem Marsmaterial entwickelt.

Chemie - Physik - 19.02.2021
Ultraschnell durch Raum und Zeit
Ultraschnell durch Raum und Zeit
Uni-Graz-ForscherInnen beobachten erstmals Elektronen-Dynamik in Molekülen In Lehrbüchern und Erklärvideos werden sie gerne als farbige Ballons oder Wolken dargestellt: Elektronenorbitale - also die ,,Aufenthaltsorte" von Elektronen in Molekülen. Um den Austausch von Elektronen im Zuge chemischer Reaktionen zu verstehen, muss man jedoch nicht nur die räumliche Verteilung der Orbitale kennen, sondern gleichzeitig auch genau nachvollziehen können, wie sie sich mit der Zeit bewegen.

Physik - Informatik - 17.02.2021
Quanten-Computing: Wenn Unwissenheit erwünscht ist
Quanten-Computing: Wenn Unwissenheit erwünscht ist
Quantentechnologien für Computer eröffnen neue Konzepte zur Wahrung der Privatsphäre von Einund Ausgabedaten einer Berechnung. Wissenschaftler*innen der Universität Wien, der Singapore University of Technology and Design und der Polytechnischen Universität Mailand haben gezeigt, dass optische Quantensysteme für manche Quantenberechnungen nicht nur besonders geeignet sind, sondern auch die dazugehörigen Einund Ausgabe-Daten effektiv verschlüsseln lassen.

Gesundheit - Biowissenschaften - 17.02.2021
Wie Entzündungs-Signalmoleküle zur Krebsentstehung beitragen
Ein Forscherteam der MedUni Wien unter der Leitung von Johannes A. Schmid am Zentrum für Physiologie und Pharmakologie, Institut für Gefäßbiologie und Thromboseforschung, konnte eine bisher unbekannte molekulare Verbindung zwischen einem Signalmolekül der Entzündung und einem der wichtigsten Krebs verursachenden Gene identifizieren.

Umwelt - Physik - 12.02.2021
Teilchenbeschleuniger VERA weist anthropogenes Uran unbekannter Herkunft in der Ostsee nach
Teilchenbeschleuniger VERA weist anthropogenes Uran unbekannter Herkunft in der Ostsee nach
Ein an der Fakultät für Physik der Universität Wien entwickelter "Fingerabdruck" 233U/236U für anthropogenes - also vom Menschen produziertes - Uran hat jetzt in internationaler Zusammenarbeit mit dem Risø Labor der Technischen Universität Dänemark (DTU) und weiteren internationalen Partner*innen eine erste spektakuläre Entdeckung ermöglicht.

Physik - 10.02.2021
Quanteneffekte helfen bei der Minimierung von Kommunikationsstörungen
Quanteneffekte helfen bei der Minimierung von Kommunikationsstörungen
Rauschen schränkt die Leistungsfähigkeit moderner Quantentechnologien ein. Teilchen jedoch, die sich in einer Überlagerung von Pfaden bewegen, können Rauschen in der Kommunikation umgehen. Ein internationales Team an Wissenschafter*innen der Universität Wien unter der Leitung von Philip Walther mit Beteiligung der Universitäten Hongkong und Grenoble, sowie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, präsentiert nun neuartige Techniken, die unerwünschtes Rauschen in der Quantenkommunikation reduzieren.

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