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Geowissenschaften



Ergebnisse 1 - 20 von 94.


Umwelt - Geowissenschaften - 11.02.2026
Mikroalgen und Meeresgischt
Mikroalgen und Meeresgischt
Neue BOKU-Studie liefert wichtige Einblicke in bislang wenig verstandene Prozesse an der Grenze zwischen Wasser und Atmosphäre. Mikroalgen - winzige, im Wasser lebende Pflanzen - setzen bestimmte Gase frei, die in der Atmosphäre zur Bildung von Wolken beitragen können. Besonders bedeutend ist dabei Dimethylsulfid (DMS), ein Schwefelgas, das unter anderem die Wolkenbildung beeinflusst und damit indirekt das Erdklima mitsteuert.

Umwelt - Geowissenschaften - 11.02.2026
Gefährliche Gewitter: bessere Modelle durch Bodenfeuchte-Daten
Gefährliche Gewitter: bessere Modelle durch Bodenfeuchte-Daten
Millionen Gewitterentstehungen wurden ausgewertet und geben neue Einblicke in Extremwetterereignisse: Der Schlüssel ist die Kombination aus Bodenfeuchte und Wind. Gewitter entstehen bevorzugt an warmen, feuchten Tagen mit instabiler Luft - das ist schon lange bekannt. Aber an welchem Ort ganz konkret ein Gewitter entstehen wird, das ließ sich bisher kaum vorhersagen.

Umwelt - Geowissenschaften - 10.02.2026
Wörthersee unter Druck: Innovatives System misst den Zustand des Ökosystems
Wörthersee unter Druck: Innovatives System misst den Zustand des Ökosystems
Das neue, federführend von der TU Graz entwickelte, ganzheitliche Monitoringsystem misst Bootswellen mittels Satellitennavigationsdaten und Sensorik auf Bojen millimetergenau und erlaubt erstmals Untersuchungen, wie sehr Bootsverkehr, Wetter und andere Faktoren das Ökosystem von Seen beeinflussen. Motorboote, Ausflugsschiffe, Uferverbauungen und die durch den Klimawandel bedingten meteorologischen Veränderungen setzen Seen zunehmend unter Druck.

Geowissenschaften - Umwelt - 19.01.2026
Störungszone quer durch Wien
Störungszone quer durch Wien
Ein internationales Forschungsteam mit BOKU-Beteiligung hat neue Erkenntnisse zur geologischen Entwicklung des Wiener Beckens veröffentlicht. Die aktuelle geowissenschaftliche Studie liefert erstmals eindeutige Belege dafür, dass eine große geologische Störungszone direkt unter dem Stadtgebiet von Wien auch im Quartär - also in den vergangenen rund zwei Millionen Jahren - aktiv ist.

Umwelt - Geowissenschaften - 13.01.2026
Hygienische Bedingungen in Pompejis frühen Bädern waren schlecht
Hygienische Bedingungen in Pompejis frühen Bädern waren schlecht
Eine neue Studie von Forschenden aus Mainz, Oxford, Berlin und Innsbruck zeigt, dass Pompejis frühe Bäder deutlich unhygienischer waren als lange angenommen. Geochemische Analysen von Kalkablagerungen aus Brunnen und Becken der Stadt enthüllen starke Verunreinigungen und geben Aufschluss über die antike Wasserversorgung in Pompeji.

Umwelt - Geowissenschaften - 24.11.2025
Neues tropisches Klimamuster entdeckt
Neues tropisches Klimamuster entdeckt
Jamaika und die Philippinen sind jüngste Beispiele, wie tropische Wirbelstürme enorme Zerstörungen anrichten können. Präzise Wettervorhersagen, die auf einem tieferen Verständnis der Klimasysteme basieren, sind entscheidend für die Vorbereitung auf solche Naturkatastrophen und für die Rettung von Menschenleben.

Geowissenschaften - Umwelt - 21.10.2025
Arktis im Wandel: Grönlands Höhlen bewahren ein uraltes Klimaarchiv
Arktis im Wandel: Grönlands Höhlen bewahren ein uraltes Klimaarchiv
In einer abgelegenen Höhle im Norden Grönlands hat ein Forschungsteam um die Geolog:innen Gina Moseley, Gabriella Koltai und Jonathan Baker von der Universität Innsbruck Spuren einer deutlich wärmeren Arktis entdeckt. Die Höhlenablagerungen zeigen, dass die Region vor Millionen Jahren frei von Permafrost war und sensibel auf steigende Temperaturen reagierte.

Umwelt - Geowissenschaften - 14.10.2025
Im Bann der Tundra
Im Bann der Tundra
Forschende und die Veränderungen der sibirischen Landschaft Die arktische Tundra ist nicht nur Schauplatz unberührter Natur, sondern auch Brennpunkt Ökologischer Veränderungen. Forschende, die das zerbrechliche Gleichgewicht der Tundra untersuchen, enthüllen alarmierende Zeichen: Das Verschwinden von Flechten und die Zunahme an Bränden markieren einen Startpunkt einer Kettenreaktion mit möglichen globalen Folgen.

Umwelt - Geowissenschaften - 11.09.2025
Klimawandel gefährdet Sanierungserfolge im Piburger See
Seit 50 Jahren wird der beliebte Bergsee Piburger See im Tiroler Ötztal wissenschaftlich überwacht. Eine nun veröffentlichte Studie unter der Leitung des Innsbrucker Ökologen Ruben Sommaruga zeigt, dass sich der See nach früheren Belastungen zunächst erholt hat. Seit Mitte der Neunziger Jahre verschlechtert sich sein Zustand nun allerdings wieder.

Umwelt - Geowissenschaften - 02.09.2025
Das Kippen der letzten widerstandsfähigen Gletscher
Das Kippen der letzten widerstandsfähigen Gletscher
Der Zusammenbruch der Sowjetunion bedeutet, dass es in Tadschikistan jahrzehntelang keine Gletscherdaten gab . Zu wenig Schneefall erschüttert nun auch die Fundamente einiger der widerstandsfähigsten "Wassertürme" der Welt, wie eine neue Studie unter der Leitung der Pellicciotti-Gruppe am Institute of Science and Technology Austria (ISTA) zeigt.

Umwelt - Geowissenschaften - 14.08.2025
"State of the Climate"-Bericht mit Ergebnissen von TU Wien-Forschern veröffentlicht
Der Bericht "State of the Climate" wurde soeben veröffentlicht. In dieser Bewertung des globalen Klimasystems haben Forscher der CLIMERS-Gruppe an der TU Wien Artikel zur Bodenfeuchte und zur optischen Tiefe der Vegetation (VOD) veröffentlicht und tragen damit zu einem differenzierten Bild der Folgen des Klimawandels bei.

Astronomie & Weltraum - Geowissenschaften - 23.07.2025
Mond unter Beschuss
Mond unter Beschuss
Woher kommt die Exosphäre des Mondes? Eine Studie der TU-Wien an echtem Mondgestein zeigt: Die Wirkung geladener Sonnenwindteilchen auf den Mond wurde bisher massiv überschätzt. Die Oberfläche des Mondes ist ständig dem sogenannten Sonnenwind ausgesetzt - einem Strom aus elektrisch geladenen Teilchen, der von der Sonne ins All geschleudert wird.

Umwelt - Geowissenschaften - 12.03.2025
Nachgewiesen: So wirkt der Klimawandel auf Regen und Hochwasser
Regenund Hochwasserereignisse finden auf unterschiedlichen Zeitskalen statt - in Stunden oder Tagen. Erstmals gelang es nun, den Einfluss des Klimawandels auf beiden Skalen zu erklären. Der Klimawandel kann für mehr Niederschlag und stärkere Hochwasserereignisse sorgen. Eine neue Studie zeigt: Um die Details dieses Zusammenhangs verstehen zu können, muss man zwischen unterschiedlichen Arten von Niederschlagsund Hochwasserereignissen unterscheiden - nämlich zwischen kurzfristigen Ereignissen, die auf einer Zeitskala von Stunden stattfinden, und längerfristigen, die mehrere Tage lang dauern.

Astronomie & Weltraum - Geowissenschaften - 06.03.2025
TU Graz nutzt Kommunikationssatelliten zur Erdvermessung
TU Graz nutzt Kommunikationssatelliten zur Erdvermessung
Durch die Nutzbarmachung von Kommunikationssignalen für die Positionsbestimmung und Erdschwerefeldberechnung lassen sich nun auch Wetterphänomene in Echtzeit beobachten. Verwertbare Daten gehören zu den wertvollsten Arbeitshilfen, die Wissenschafter*innen haben können. Je mehr Datenquellen sie haben, desto besser können sie Aussagen zu ihrem Forschungsthema treffen.

Umwelt - Geowissenschaften - 19.02.2025
Globaler Gletscherschwund hat sich enorm beschleunigt
Globaler Gletscherschwund hat sich enorm beschleunigt
Internationale Forschende unter Beteiligung der TU Graz legen eine weltweite Bilanz des Eisrückgangs seit Beginn des Jahrtausends vor. Die Gletscher der Alpen und Pyrenäen schmelzen im globalen Vergleich am schnellsten. Derzeit gibt es weltweit rund 275. Gletscher, in denen riesige Mengen an Süßwasser gespeichert sind.

Geowissenschaften - Umwelt - 18.02.2025
Erdbeben bringen Leben in die Tiefsee
Ein internationales Forscher:innen-Team mit Beteiligung des Innsbrucker Geologen Michael Strasser hat erstmals nachgewiesen, dass Erdbeben nicht nur massive Unterwasserlawinen auslösen, sondern auch für überraschende Artenvielfalt in der Tiefsee sorgen. Durch starke Beben werden Nährstoffe auch in die tiefsten Regionen der Ozeane transportiert.

Umwelt - Geowissenschaften - 17.01.2025
Gestresster Boden: Wie Dürre Grasland verändert
Gestresster Boden: Wie Dürre Grasland verändert
Wie gestaltet sich die Zukunft unserer Böden - und damit auch die Wasserverfügbarkeit -unter den Einflüssen der bevorstehenden klimatischen Veränderungen? Eine internationale Studie unter der Leitung von Jesse Radolinski und Michael Bahn vom Institut für Ökologie der Universität Innsbruck zeigt, wie Dürre, Erwärmung und erhöhte CO2-Konzentration in der Atmosphäre das hydrologische Gleichgewicht im Boden verändern und die Resilienz von Ökosystemen herausfordern.

Umwelt - Geowissenschaften - 16.01.2025
So bedroht der tauende Permafrost bis zu drei Millionen Menschen in arktischen Regionen
So bedroht der tauende Permafrost bis zu drei Millionen Menschen in arktischen Regionen
Erstmals pan-arktische gesellschaftliche Auswirkungen der tauenden Permafrostböden untersucht In einer interund transdisziplinären Studie untersuchte ein internationales Team unter Leitung der Universität Wien, sowie der Dänisch Technischen Universität und der Universität Umeå, die gesellschaftlichen Risiken für arktische Regionen, die mit dem tauenden Permafrostboden zusammenhängen.

Umwelt - Geowissenschaften - 16.01.2025
The Megadroughts Are Upon Us
The Megadroughts Are Upon Us
Vierzig-Jahres-Studie: Extreme Dürren werden häufiger, heißer, und großflächiger Anhaltende mehrjährige Dürren treten seit 1980 immer häufiger auf und werden mit dem Klimawandel weiter zunehmen, warnt eine Studie der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL), an der Francesca Pellicciotti, Professorin am Institute of Science and Technology Austria (ISTA) beteiligt war.

Geowissenschaften - Geschichte & Archeologie - 07.01.2025
Bleiverschmutzung führte zu IQ-Rückgang bei Menschen im Römischen Reich
Bleiverschmutzung führte zu IQ-Rückgang bei Menschen im Römischen Reich
Eisbohrkerne aus der Arktis ermöglichten Rekonstruktion der Bleibelastung im alten Rom Ein internationales Team an Wissenschafter*innen mit Beteiligung der Universität Wien untersuchte drei Eiskerne, um die Bleiverschmutzung zwischen 500 v. u. Z. und 600 n. u. Z. im Römischen Reich zu ermitteln.