Aktualitäten 2019

Umwelt - 20.09
Umwelt
In den Bergen wandern die Kälte-angepassten Pflanzen und Tiere in höhere Regionen, um den steigenden Temperaturen auszuweichen. Unklar ist aber, ob Gebirgspflanzen schnell genug sind, um mit dem Klimawandel Schritt zu halten. Ein Team von ÖkologInnen der Universität Wien und der Schweizer WSL um Sabine Rumpf und Stefan Dullinger hat diese Frage in den Alpen untersucht und herausgefunden, dass die Natur mit "Verspätung" reagiert - sowohl beim Aussterben von Populationen an inzwischen zu warmen Standorten als auch beim Besiedeln ehemals zu kalter.
Gesundheit - 19.09

Der Ausbruch neurodegenerativer Erkrankungen wie der Alzheimer Demenz lässt sich durch einen gesunden Lebensstil deutlich verzögern. Dabei spielt bereits die Lebensphase zwischen dem 40. und 60. Lebensjahr eine bedeutende Rolle.

Chemie - 11.09
Chemie

ForscherInnen entwickeln um ein Vielfaches schnellere photodynamische Simulationen Die Vorhersage von durch Licht ausgelösten molekularen Reaktionen ist bis dato extrem rechenaufwendig.

Gesundheit - 13.09

Die Krebsforschung konzentrierte sich bisher auf die T-Lymphozyten, wenn es um die Weiterentwicklung von modernen Immuntherapien geht.

Biowissenschaften - 6.09
Biowissenschaften

Sozialer Kontext in frühen Lebensphasen hat langfristige Auswirkungen auf Graugänse Vernetzt zu sein ist nicht nur bei Menschen ein Muss.


Kategorie


Jahre
2019 | 2018 | 2017 | 2016 | 2015 | 2014 | 2013 | 2012


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Umwelt - Geowissenschaften - 20.09.2019
Alpenflora im Klimawandel
Alpenflora im Klimawandel
In den Bergen wandern die Kälte-angepassten Pflanzen und Tiere in höhere Regionen, um den steigenden Temperaturen auszuweichen. Unklar ist aber, ob Gebirgspflanzen schnell genug sind, um mit dem Klimawandel Schritt zu halten. Ein Team von ÖkologInnen der Universität Wien und der Schweizer WSL um Sabine Rumpf und Stefan Dullinger hat diese Frage in den Alpen untersucht und herausgefunden, dass die Natur mit "Verspätung" reagiert - sowohl beim Aussterben von Populationen an inzwischen zu warmen Standorten als auch beim Besiedeln ehemals zu kalter.

Gesundheit - Biowissenschaften - 19.09.2019
Gesunder Lebensstil beugt Demenz-Erkrankungen vor
Der Ausbruch neurodegenerativer Erkrankungen wie der Alzheimer Demenz lässt sich durch einen gesunden Lebensstil deutlich verzögern. Dabei spielt bereits die Lebensphase zwischen dem 40. und 60. Lebensjahr eine bedeutende Rolle. ,,Wer bereits in frühen Jahren auf sich und seinen Körper achtet, verringert das Risiko für neurodegenerative Erkrankungen im Alter", erklärt die Demenz-Expertin Elisabeth Stögmann von der MedUni Wien anlässlich des Welt-Alzheimertages am 21. September.

Gesundheit - 13.09.2019
Melanom: B-Lymphozyten sind entscheidend für erfolgreiche Immuntherapie
Die Krebsforschung konzentrierte sich bisher auf die T-Lymphozyten, wenn es um die Weiterentwicklung von modernen Immuntherapien geht. Jetzt konnte ein ForscherInnenteam um die Dermatologen Johannes Griss und Stephan Wagner von der Universitätsklinik für Dermatologie der MedUni Wien zeigen, dass auch spezielle Subtypen von dieser B-Zellen eine essentielle Rolle in der Immunantwort gegen das Melanom spielen.

Chemie - Biowissenschaften - 11.09.2019
Künstliche Intelligenz bringt Licht ins Dunkel
Künstliche Intelligenz bringt Licht ins Dunkel
ForscherInnen entwickeln um ein Vielfaches schnellere photodynamische Simulationen Die Vorhersage von durch Licht ausgelösten molekularen Reaktionen ist bis dato extrem rechenaufwendig. Ein Team um Philipp Marquetand von der Fakultät für Chemie der Universitäten Wien hat nun unter Nutzung von künstlichen neuronalen Netzen ein Verfahren vorgestellt, welches die Simulation von photoinduzierten Prozessen drastisch beschleunigt.

Biowissenschaften - 06.09.2019
Graugans-Teenager setzen auf soziale Netzwerke
Graugans-Teenager setzen auf soziale Netzwerke
Sozialer Kontext in frühen Lebensphasen hat langfristige Auswirkungen auf Graugänse Vernetzt zu sein ist nicht nur bei Menschen ein Muss. Ein Team um die VerhaltensbiologInnen Didone Frigerio und Georgine Szipl von der Konrad Lorenz Forschungsstelle der Universität Wien untersuchte bei Graugänsen, wie sich die Eingliederung in die Gruppe auf die Physiologie, die aggressiven Auseinandersetzungen und die Fitness auswirkt.

Biowissenschaften - Geschichte / Archeologie - 05.09.2019
Indoeuropäische Sprachen stammen aus der Steppe
Indoeuropäische Sprachen stammen aus der Steppe
Bevölkerungsgeschichte Süd- und Zentralasiens der letzten Jahrtausende in neuem Licht Die größte jemals durchgeführte Studie alter menschlicher DNA wirft ein neues Licht auf die Herkunft von zentralund südasiatischen Bevölkerungen. Im Fokus der Studie, an der Ron Pinhasi vom Department für Evolutionäre Anthropologie der Universität Wien als Haupt-Senior-Autor beteiligt waren, steht der Ursprung der Landwirtschaft und der indogermanischen Sprachen.

Astronomie / Weltraum - Veranstaltung - 04.09.2019
Auf der Suche nach dem Ursprung des Lebens im Universum
Auf der Suche nach dem Ursprung des Lebens im Universum
Europäische ForscherInnen diskutieren über Leben im Universum an der Universität Wien Die Astrobiologie beschäftigt sich als junger, schnell entwickelnder Wissenschaftszweig unter anderem mit der Frage, ob Leben abseits der Erde existiert oder jemals existiert hat. Diese interdisziplinäre Wissenschaft, verknüpft die Suche nach den Ursprüngen des Lebens mit den Bedingungen unter welchen es entsteht.

Physik - 02.09.2019
Ein neues Alphabet zum Schreiben und Lesen von Quantennachrichten mit sehr schnellen Teilchen
Ein neues Alphabet zum Schreiben und Lesen von Quantennachrichten mit sehr schnellen Teilchen
Das Zusammenspiel von Quantenmechanik und spezieller Relativitätstheorie erfordert ein neues Alphabet, um zuverlässige Quantennachrichten zu senden Quanteninformation beruht auf der Möglichkeit, Nachrichten in ein Quantenteilchen zu schreiben und zuverlässig auszulesen. Wenn jedoch das zur Kommunikation verwendete Quantenteilchen relativistisch ist, d.h. sich mit Geschwindigkeiten nahe der Lichtgeschwindigkeit bewegt, kann man die Botschaft mit herkömmlichen Methoden nicht eindeutig entschlüsseln und die Kommunikation schlägt fehl.

Gesundheit - Pharmakologie - 02.09.2019
T-PLL-Leukämie: Wissenschaftliche Geburtsstunde durch internationale Konsensus-Kriterien aus Wien
Die T-Prolymphozyten-Leukämie (T-PLL) ist die bösartigste Form aller bekannten Leukämiearten. Obwohl es mittlerweile viele Krebsmedikamente gibt, sind die therapeutischen Erfolge für T-PLL-PatientInnen gering. Internationale Studien wurden bisher nicht durchgeführt und singuläre Studien sind kaum miteinander vergleichbar, weil Diagnosekriterien und Kriterien zur Beurteilung vom Therapieansprechen unterschiedlich waren.

Biowissenschaften - 29.08.2019
Gen-Kompass: Wenn der Wirt die Richtung weist
Gen-Kompass: Wenn der Wirt die Richtung weist
Symbionten auch bei DNA-Organisation aneinander angepasst Der Nutzen von Symbiose - also das Zusammenleben unterschiedlicher Arten zum wechselseitigem Vorteil - birgt noch immer viele offene Fragen. Ein internationales ForscherInnenteam um die Mikrobiologin Silvia Bulgheresi von der Universität Wien hat herausgefunden, dass sich bei gewissen Bakterienarten sogar die Organisation der DNA nach ihrem Wirt ausrichtet - ähnlich einer Kompassnadel, die immer nach Norden zeigt.

Gesundheit - Biowissenschaften - 28.08.2019
Zwischen Immunität und Krebsentstehung: Wiener WissenschafterInnen entdecken neuartiges Immundefizienz-Syndrom
Erstmals konnte ein bisher unbekanntes Immundefizienz-Syndrom nachgewiesen werden, das auf einer verminderten Funktionalität des Enzymkomplexes Polymerase delta beruht und wichtige Erkenntnisse zur adaptiven Immunität und Krebsentstehung bringt. Dieses Enzym ist eine wesentliche Steuereinheit in der DNA-Replikation.

Chemie - Pharmakologie - 27.08.2019
Das Trojanische Pferd im Molekül
Das Trojanische Pferd im Molekül
Einem Forschungsteam um Nuno Maulide von der Fakultät für Chemie der Universität Wien gelang in Zusammenarbeit mit dem Forschungszentrum für Molekulare Medizin (CEMM) der ÖAW die Entwicklung eines eigentlich als Naturstoff vorkommenden modifizierten Wirkstoffs, der künftig in der Medikamentenentwicklung als Immunsupressivum verwendet werden könnte.

Gesundheit - 26.08.2019
Lungentransplantierte besteigen höchsten Berg Nordafrikas
2017 bestiegen zehn Lungentransplantierte aus mehreren Nationen, wissenschaftlich begleitet von ihren ÄrztInnen der MedUni Wien und des AKH Wien, den Kilimandscharo (5.895m). Sie wollten zeigen, welche Leistungsfähigkeit und Lebensqualität sie durch die Transplantation wiedererlangt haben. Zwei Jahre später geht eine Gruppe von 16 PatientInnen aus Österreich, Deutschland, Ungarn, Italien, Griechenland und Zypern auf den Jebel Toubkal in Marokko, den mit 4.167 Metern höchsten Gipfel Nordafrikas.

Physik - 22.08.2019
Die verschränkte Zeit der Quantengravitation
Die verschränkte Zeit der Quantengravitation
Die Theorien der Quantenmechanik und der Gravitation sind dafür bekannt, trotz der Bemühungen unzähliger PhysikerInnen in den letzten 50 Jahren, miteinander inkompatibel zu sein. Vor kurzem ist es jedoch einem internationalen Forschungsteam von PhysikerInnen der Universität Wien, der Österreichischen Akademie der Wissenschaften sowie der Universität Queensland (AUS) und dem Stevens Institute of Technology (USA) gelungen, wichtige Bestandteile der beiden Theorien, die den Verlauf der Zeit beschreiben, zu verbinden.

Sozialwissenschaften - Biowissenschaften - 21.08.2019
Schädeldeformation als Zeichen der Zugehörigkeit
Schädeldeformation als Zeichen der Zugehörigkeit
ForscherInnen untersuchen Individuen, die zur Zeit der Völkerwanderung lebten Unter der Leitung von Ron Pinhasi von der Universität Wien sowie Mario Novak vom Institute for Anthropological Research in Zagreb untersuchte ein WissenschafterInnenteam die Ernährungsgewohnheiten, das Geschlecht und die Genverwandtschaften dreier Jugendlicher, die zur Zeit der Völkerwanderung im 5.Jahrhundert lebten und bei einer Ausgrabung in Osijek im Osten Kroatiens entdeckt wurden.

Biowissenschaften - Tiermedizin - 20.08.2019
Riskantes Schlafen mit verstecktem Kopf spart Energie bei nachtaktiven Zugvögeln
Riskantes Schlafen mit verstecktem Kopf spart Energie bei nachtaktiven Zugvögeln
Schlafen mit dem Kopf nach hinten ins Gefieder gesteckt ist eine verbreitete Verhaltensweise, die die meisten Vogelarten zeigen. Wissenschafter der Vetmeduni Vienna und der Universität Wien fanden nun heraus, dass das Verstecken des Kopfes während der Nachtruhe den Wärmeverlust bei Zugvögeln reduziert und deren Energiereserven dadurch geschont werden.

Biowissenschaften - Geowissenschaften - 20.08.2019
Unerwartete Arbeitsteilung bei Kabelbakterien
Unerwartete Arbeitsteilung bei Kabelbakterien
Die weltweit vorkommenden Kabelbakterien bilden elektrisch leitfähige, zentimeterlange Filamente. Kabelbakterien oxidieren Sulfid in tieferen, sauerstofffreien Sedimentzonen und leiten die dabei gewonnenen Elektronen zur Sedimentoberfläche, um dort Sauerstoff zu Wasser zu reduzieren. Durch diese ungewöhnliche Fähigkeit zum Elektronentransport über große Distanzen sind Kabelbakterien äußerst erfolgreich und können für einen Großteil des Sauerstoffverbrauchs im Meeresboden verantwortlich sein.

Physik - Innovation / Technologie - 19.08.2019
,,Qutrit
,,Qutrit": Komplexe Quantenteleportation erstmals gelungen
Österreichischen Wissenschaftlern von ÖAW und Uni Wien ist es gemeinsam mit chinesischen Forschern erstmals gelungen, dreidimensionale Quantenzustände zu übertragen. Höherdimensionale Teleportation könnte eine wichtige Rolle in künftigen Quantencomputern spielen.

Physik - Materialwissenschaft - 13.08.2019
Wie schwingen Atome in Graphen-Nanostrukturen?
Wie schwingen Atome in Graphen-Nanostrukturen?
Innovative neue Technik verschiebt die Grenzen der Nanospektrometrie für Materialdesign Um das Verhalten von modernen Materialien wie Graphen zu verstehen und für Bauelemente der Nano-, Optound Quantentechnologie zu optimieren, ist es entscheidend zu wissen wie Schwingungen zwischen den Atomen - sogenannte Phononen - die Materialeigenschaften beeinflussen.

Gesundheit - 13.08.2019
Erstmals Merkmale einer Harnabflussstörung nach Nierentransplantation identifiziert
Einer Forschungsgruppe der Medizinischen Universität Wien ist es zum ersten Mal gelungen, die histologischen Merkmale einer Harnabflussstörung im Menschen zu beschreiben. Anhand dieser Erkenntnisse, die an nierentransplantierten PatientInnen untersucht wurden, könnten in Zukunft potenziell gefährliche Komplikationen nach einer Nierentransplantation früher entdeckt und rechtzeitig behandelt werden.

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