news
Sozialwissenschaften
Ergebnisse 1 - 20 von 164.
Sozialwissenschaften - Politik - 13.01.2026

Politische Meinungsumfragen können zweierlei: Sie können die öffentliche Meinung widerspiegeln oder sie können die öffentliche Meinung prägen. Florian Woschnagg und Matthias Karmasin haben kürzlich eine Studie zur Glaubwürdigkeit von politischen Meinungsumfragen durchgeführt und dabei erhoben, wie diese wahrgenommen werden - abhängig von der Art des Mediums, das die Meinungsumfrage in Auftrag gibt und veröffentlicht.
Sozialwissenschaften - Informatik - 06.11.2025
Doppelte Diskriminierung wiegt mehr als doppelt so schwer
Wer mehreren benachteiligten Gruppen angehört, hat es schwerer, soziale Beziehungen aufzubauen und zu pflegen - oft überproportional schwerer. Eine neue Studie zeigt, wie sich soziale Nachteile nicht nur addieren, sondern gegenseitig verstärken können. Warum haben manche Menschen mehr Kontakte, mehr Unterstützung, mehr Möglichkeiten - und andere deutlich weniger?
Gesundheit - Sozialwissenschaften - 13.05.2025

Ein Minus von 15 IQ-Punkten erhöht das Krankheitsrisiko fürs spätere Leben um 22 Prozent Eine aktuelle Studie der Universität Wien zeigt, dass ein geringerer Intelligenzquotient (IQ) im Teenagerund jungen Erwachsenenalter mit einem erhöhten Risiko für spätere körperliche und psychische Erkrankungen verbunden ist.
Sozialwissenschaften - Psychologie - 08.05.2025
Erst Ablehnung, dann Akzeptanz: Wie Menschen auf neue Regeln reagieren
Erkenntnis des gesellschaftlichen Nutzens der gesetzten Maßnahmen steigert Zustimmung Ob Rauchverbot, Tempolimit oder Zuckersteuer - viele Menschen sind erstmal dagegen. Doch solche Maßnahmen können dabei helfen, gesellschaftliche Probleme wie Klimawandel oder Gesundheitskrisen zu bewältigen. Eine neue Studie unter Leitung der Universität Wien und der Technischen Universität München zeigt: Der größte Widerstand gegen systemische Eingriffe entsteht vor der Einführung.
Medien - Sozialwissenschaften - 10.03.2025
Social Media-Posts können Suizidgedanken verringern
Dass Medienbeiträge, in denen betroffene Personen von der erfolgreichen Bewältigung ihrer suizidalen Krise erzählen, eine präventive Wirkung auf andere Menschen in einer ähnlichen Situation haben können, ist bereits bekannt. Dass diese ,,Papageno-Effekt" bezeichnete Wirkung auch auf Posts auf Instagram & Co zutrifft, konnten Forscher der Uni Wien und der MedUni Wien nun nachweisen.
Psychologie - Sozialwissenschaften - 05.03.2025
Zum Gähnen: Spirituelle Praktiken langweilen viele Menschen
Studie liefert überraschende Einblicke ins Phänomen "spirituelle Langeweile" Spirituelle Praktiken gelten gemeinhin als eine Quelle der Ruhe und Inspiration. Dass sie jedoch auch anders erlebt werden können, zeigt eine neue Studie unter der Leitung der Universität Wien: Viele Menschen empfinden während solcher Praktiken Langeweile - und das kann weitreichende Folgen haben.
Gesundheit - Sozialwissenschaften - 13.12.2024
Lebensqualität im Alter: Österreich bleibt im Ländervergleich zurück
In einer Studie der Medizinischen Universität Wien wurde die Entwicklung der Lebensqualität älterer Menschen in Österreich über einen Zeitraum von mehr als zehn Jahren in einer großen, repräsentativen Stichprobe von Erwachsenen ab 65 Jahren untersucht. Dabei wurden erstmals nicht nur die Variablen Geschlecht, Gesundheitszustand und Region, sondern auch Zusammenhänge mit sozioökonomischen Faktoren berücksichtigt.
Sozialwissenschaften - Agronomie & Lebensmittelingenieur - 29.11.2024

Genetische Studie belegt auch Weitwanderungen in jungsteinzeitlichen Gesellschaften Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung von Pere Gelabert und Ron Pinhasi von der Universität Wien und David Reich von der Harvard University hat den bisher vollständigsten Satz genetischer Daten aus dem Frühneolithikum in Mitteleuropa vorgelegt.
Sozialwissenschaften - Gesundheit - 25.11.2024
Jugendliche mit selbstverletzendem Verhalten reagieren verstärkt auf Bilder von Selbstverletzungen in sozialen Medien
Eine aktuelle Studie der Medizinischen Universität Wien zeigt, dass Jugendliche mit einer Vorgeschichte von nicht-suizidalem selbstverletzendem Verhalten (NSSV) eine erhöhte Aufmerksamkeit für Bilder von Selbstverletzungen in sozialen Medien aufweisen. Diese Aufmerksamkeitsverzerrung - das verstärkte und schnellere Fixieren solcher Inhalte - erhöht den Drang, sich selbst zu verletzen.
Psychologie - Sozialwissenschaften - 19.11.2024

Wenn Wissenschafter*innen die Grenzen ihres Wissens anerkennen, vertrauen Menschen ihnen mehr und folgen eher wissenschaftlichen Empfehlungen Ein internationales Team unter Leitung der Universität Pittsburgh und mit Beteiligung der Universität Wien hat Mechanismen zum Vertrauen in die Wissenschaft untersucht.
Informatik - Sozialwissenschaften - 13.11.2024
Expert*innen drängen auf eine komplexe Systemperspektive zur Bewertung von KI-Risiken
Wenn es darum geht, die Potenziale und Risiken von KI zu verstehen, müssen die sozialen Zusammenhänge und deren komplexe Wechselwirkungen berücksichtigt werden, betonen Wissenschafter*innen in einem Perspective. Auch das öffentliche Engagement muss gefördert werden. Künstliche Intelligenz dringt in immer mehr Aspekte unseres Lebens vor, was bei Expert*innen zunehmend Sorgen Über die Gefahren hervorruft.
Sozialwissenschaften - 23.10.2024

Im Jänner 2025 wird der oder die neue amerikanische Präsident*in einen Eid auf die Verfassung ablegen. Auch Ärzt*innen schwören den hippokratischen Eid. Aber: Werden Eide Überhaupt eingehalten? Erhöhen sie die Chance auf regelkonformes Verhalten? Das hat eine internationale Studie mit Beteiligung der Johannes Kepler Universität Linz untersucht.
Sozialwissenschaften - Wirtschaft - 21.10.2024

Langzeit-Experiment zeigt, dass gesellschaftliche Narrative Einfluss auf Leistungen haben Die Psychologin Christina Bauer von der Universität Wien und ihr internationales Team zeigen in ihrer neuen Studie, welchen Einfluss Narrative auf das Selbstbild von Studierenden und deren Leistung haben können.
Biowissenschaften - Sozialwissenschaften - 15.10.2024

Historisch kleine Population mit erhöhtem Aussterberisiko Bonobos sind gemeinsam mit Schimpansen unsere nächsten lebenden Verwandten. Die Menschenaffen, die nur in der Demokratischen Republik Kongo vorkommen, sind vom Aussterben bedroht: Insgesamt gibt es nur noch 20. Individuen. Forscher*innen der Universität Wien und des University College London konnten nun durch Erbgutanalysen zeigen, dass es sich trotz der geringen Populationszahl dennoch um mindestens drei genetisch verschiedene Gruppen handelt, die sich stammesgeschichtlich bereits vor rund 145.
Sozialwissenschaften - Wirtschaft - 08.10.2024
Gesellschaftlicher Nutzen beeinflusst einmalige Kooperationsbereitschaft nicht
Bislang galt es als sicher, dass Menschen eher kooperieren, wenn der Nutzen aus der Kooperation höher ist. Eine kürzlich veröffentlichte, groß angelegte Studie von Innsbrucker Forscherinnen stellt dieses Ergebnis nun in Frage: Bei über 2000 Studienteilnehmern fanden die Wissenschaftlerinnen keinen Zusammenhang zwischen Nutzen aus Kooperation und Kooperationsbereitschaft.
Umwelt - Sozialwissenschaften - 19.09.2024
20 Jahre Mikroplastik-Forschung: Zeit zu handeln
Die Wissenschaft hat mehr als genügend Beweise geliefert, um ein kollektives und globales Konzept zur Bekämpfung der sich weiter ausbreitenden Plastikverschmutzung zu erarbeiten. Zu diesem Befund kommt ein internationales Forschungsteam mit Beteilung der Umweltpsychologin Sabine Pahl von der Universität Wien.
Gesundheit - Sozialwissenschaften - 28.08.2024
Suizidraten im Arztberuf zurückgegangen, aber Ärztinnen weiterhin stark gefährdet
Die Suizidraten unter Ärzt:innen sind im Laufe der Zeit zurückgegangen, aber das Risiko für Frauen im Arztberuf ist im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung immer noch deutlich höher, so das Ergebnis einer aktuell im British Medical Journal veröffentlichten Analyse einer Forschungsgruppe der MedUni Wien von Daten aus 20 Ländern.
Umwelt - Sozialwissenschaften - 26.08.2024

Eine neue Studie zeigt deutlich, wie wichtig es ist, den Konsens unter Klimawissenschafter*innen zu betonen Klimawissenschafter*innen sind sich seit langem einig, dass menschliche Aktivitäten weitgehend für den Klimawandel verantwortlich sind. In ihrer neuen Studie konnten die Studienleiterinnen Sandra Geiger von der Universität Wien und Bojana Veckalov von der Universität Amsterdam zeigen, dass die Betonung des wissenschaftlichen Konsens hinsichtlich des Klimawandels Menschen dazu bringt, den menschengemachten Klimawandel auch als solchen wahrzunehmen.
Kunst & Design - Sozialwissenschaften - 06.08.2024

Wissenschaftler*innen der Universität Wien konnten zeigen, dass der Besuch einer Kunstausstellung Menschen bis zu einer Woche lang nachdenklicher und hilfsbereiter machen kann Ein internationales Team unter der Leitung von Forscher*innen der Universität Wien ging in Zusammenarbeit mit dem Dom Museum Wien der Frage nach, ob Kunstausstellungen die Menschen empathischer machen oder sogar Einstellungen und Verhaltensweisen verändern können?
Umwelt - Sozialwissenschaften - 28.05.2024

Nachhaltige Landnutzung als ein Schlüssel gegen nichtheimische Arten Die Verschleppung von Pflanzenund Tierarten in neue Regionen durch den Menschen nimmt weltweit rasant zu. Manche dieser nichtheimischen Arten haben massive Auswirkungen, da sie Ökosysteme aus dem Gleichgewicht bringen. Unklar war bislang, ob es bei der Ausbreitung solcher invasiver Arten Unterschiede zwischen Gebieten, die von indigenen Bevölkerungen betreut werden, und anderen Regionen gibt.





