Aktualitäten 2024
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Ergebnisse 61 - 80 von 364.
Physik - 16.10.2024

Wie lange leben Neutronen? Dafür gibt es unterschiedliche Messergebnisse, die einander widersprechen. An der TU Wien schlug man nun eine mögliche Erklärung vor. Neutronen gehören zu den Grundbausteinen der Materie. Im Atomkern können sie sich beliebig lange aufhalten, ganz ohne sich zu verändern. Anders sieht es allerdings bei freien Neutronen aus, die alleine herumfliegen, ohne Teil eines Atomkerns zu sein: Diese freien Neutronen zerfallen ganz von selbst - im Durchschnitt nach knapp einer Viertelstunde.
Wirtschaft - 15.10.2024

Konsumerlebnisse digital messbar machen und die Erlebnisse der Konsument:innen verstärkt ins Zentrum der Marketingmaßnahmen rücken - dabei geht es bei dem myZillertal Feel-Good Index , den Wirtschaftswissenschaftler:innen der Universität Innsbruck entwickelt haben. "Wir wissen, dass die Performance-Messung im Tourismus derzeit noch einen starken Fokus auf Ankünfte, Nächtigungen und Umsatzzahlen legt.
Informatik - 15.10.2024
Neue Sicherheitslücke in AMDs virtuellen Maschinen
Durch die Auswertung der Werte von Hardware-Performance-Countern gelingt es Forschenden, sensible Daten aus virtuellen Maschinen des Typs SEV-SNP auszulesen. Ein internationales Forschungsteam unter Federführung der TU Graz hat eine neue Sicherheitslücke in AMDs Cloud-Computing- Funktionalität SEV-SNP entdeckt.
Biowissenschaften - Sozialwissenschaften - 15.10.2024

Historisch kleine Population mit erhöhtem Aussterberisiko Bonobos sind gemeinsam mit Schimpansen unsere nächsten lebenden Verwandten. Die Menschenaffen, die nur in der Demokratischen Republik Kongo vorkommen, sind vom Aussterben bedroht: Insgesamt gibt es nur noch 20. Individuen. Forscher*innen der Universität Wien und des University College London konnten nun durch Erbgutanalysen zeigen, dass es sich trotz der geringen Populationszahl dennoch um mindestens drei genetisch verschiedene Gruppen handelt, die sich stammesgeschichtlich bereits vor rund 145.
Chemie - Physik - 14.10.2024

Die sichere Speicherung von Wasserstoff stellt nach wie vor eine technisch-wissenschaftliche Herausforderung dar. Ein Forscherteam am Lehrstuhl für Chemie der Kunststoffe der Montanuniversität Leoben hat eine innovative Methode zur chemischen Speicherung von Wasserstoff entwickelt, die zukünftig vor allem im Bereich der Mobilität und in der dezentralen Wasserstoffversorgung Anwendung finden könnte.
Gesundheit - Biowissenschaften - 11.10.2024
Identifikation von spezifischen Immunzellen mittels Fluoreszenz und digitaler Histologie bei Gehirntumor-Operationen
Ein internationales Forscher:innenteam unter maßgeblicher Beteiligung der Universitätsklinik für Neurochirurgie von AKH Wien und MedUni Wien hat bedeutende Fortschritte in der Visualisierung bei der Operation schwer erkennbarer Hirntumore erzielt. Die kürzlich veröffentlichte Studie untersucht erstmals die kombinierte Anwendung von 5-Aminolävulinsäure (5-ALA) und digitaler Stimulated Raman Histology (SRH), einem neuartigen mikroskopischen Fluoreszenz-Analysetool.
Biowissenschaften - Umwelt - 11.10.2024

30 Jahre Schneckenexperiment: ISTA-Forschende beobachten und sagen Evolution voraus Vor den Augen der Forschenden haben sich Meeresschnecken auf einer winzigen Felsinsel weiterentwickelt. Die Meeresschnecken wurden wieder angesiedelt, nachdem eine giftige Algenblüte sie ausgerottet hatte. Die Forscher:innen brachten absichtlich eine andere Unterart ein.
Gesundheit - Biowissenschaften - 10.10.2024

Meilenstein in der Lipidforschung durch Festlegung von Grenzwerten für Biomarker Einen bedeutenden Meilenstein auf dem Gebiet der Lipidomik haben Forschende der Universität Wien um den Chemiker Robert Ahrends sowie wissenschaftliche Teams in Singapur, Zürich und Espoo erreicht. Die Wissenschafter*innen haben einen bahnbrechenden Fortschritt bei der Festlegung von Referenzwerten für Ceramide erzielt, das sind Plasmalipide, die beispielsweise bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen eine Rolle spielen.
Biowissenschaften - Physik - 10.10.2024

Wie sich aus einem Haufen scheinbar ungeordneter Zellen ein robuster Embryo entwickelt Eine einzelne Eizelle wird befruchtet - sie startet sich kontinuierlich zu teilen. Der junge Embryo baut sich langsam zusammen. Aus dem anfänglich chaotischen Zellhaufen entstehen allmählich hoch organisierte Strukturen.
Umwelt - Astronomie & Weltraum - 09.10.2024
Verbessertes Gletschermonitoring durch Satellitenradar
Internationale Forschende unter Beteiligung der TU Graz haben anhand von Radardaten ermittelt, welche Gletscher in Hochasien in welchen Jahreszeiten wachsen oder schrumpfen. Für Teile Zentralasiens und des Himalayas widersprechen die Erkenntnisse bisherigen Annahmen. Gletscher sind dynamische Gebilde: Im Jahresverlauf wechseln sich Phasen des Massenzuwachses insbesondere durch Schneefall mit Perioden ab, in denen die Gletschermasse schrumpft.
Gesundheit - 08.10.2024
Notrufe per Echtzeit-Videotelefonie: Simulationsstudie untersucht Vorteile und Herausforderungen
Mitarbeiter:innen von Rettungsleitstellen stehen oft vor der Herausforderung, dass Anrufer:innen eine Notfallsituation nicht präzise beschreiben können - doch der technische Fortschritt eröffnet neue Wege: Dank Smartphones und moderner Software sind heute Echtzeit-Videonotrufe möglich, mit deren Hilfe sich Leitstellendisponent:innen wortwörtlich selbst ein Bild vom Notfall machen und so Ersthelfer:innen besser unterstützen können.
Sozialwissenschaften - Wirtschaft - 08.10.2024
Gesellschaftlicher Nutzen beeinflusst einmalige Kooperationsbereitschaft nicht
Bislang galt es als sicher, dass Menschen eher kooperieren, wenn der Nutzen aus der Kooperation höher ist. Eine kürzlich veröffentlichte, groß angelegte Studie von Innsbrucker Forscherinnen stellt dieses Ergebnis nun in Frage: Bei über 2000 Studienteilnehmern fanden die Wissenschaftlerinnen keinen Zusammenhang zwischen Nutzen aus Kooperation und Kooperationsbereitschaft.
Psychologie - 07.10.2024

Biowissenschaften - Gesundheit - 07.10.2024

Trotz gleichem Becken-Kopf-Verhältnis gibt es bei Japanmakaken keine Geburtskomplikationen wie beim Menschen Ein internationales Forschungsteam unter Leitung der Universität Wien und der Medizinischen Universität Wien konnte anhand demografischer Langzeitdaten von Japanmakaken - einer Affenart innerhalb der Familie der Meerkatzenverwandten - zeigen, dass es bei diesen Primaten im Gegensatz zum Menschen keine geburtsbedingte Müttersterblichkeit gibt.
Physik - Elektrotechnik - 04.10.2024
Spintronik: bedeutender Fortschritt
Ein internationales Forschungsteam gelingt ein Durchbruch bei atomar dünnen antiferromagnetischen Tunnelverbindungen. Dies zeigt das große Potenzial von antiferromagnetischen Materialien für die Speichertechnologie. Spintronik (Spin-Elektronik) beschäftigt sich mit der Nutzung des Elektronenspins in elektronischen Geräten.
Informatik - Physik - 03.10.2024

Post-Quantum-Sicherheitsalgorithmen in Hardware zu integrieren, galt bislang als Herausforderung. Ein Forschungsteam der TU Graz hat dafür eine einheitliche Hardware mit zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen entwickelt. Noch sind sie nicht Realität, aber in nicht allzu ferner Zukunft werden ausgereifte, leistungsstarke Quanten computer zur Verfügung stehen.
Informatik - Innovation - 01.10.2024

Hilfe bei der Suche nach Vermissten: Neues Verfahren der JKU ermöglicht dreidimensionale Wahrnehmung von Drohnenaufnahmen in Echtzeit. Das funktioniert selbst bei starker Verdeckung und weiter Entfernung. Die visuelle Tiefenwahrnehmung des Menschen, also die Möglichkeit, Objekte in unterschiedlichen Entfernungen wahrzunehmen, basiert im Wesentlichen auf der Tatsache, dass unsere Augen perspektivisch leicht unterschiedliche Bilder sehen.
Physik - Elektrotechnik - 26.09.2024

Spinwellen mit kurzen Wellenlängen machen magnonische Computerbauteile möglich Eine neue Studie der Universität Wien, des Max-Planck-Instituts für Intelligente Systeme in Stuttgart und der Helmholtz-Zentren in Berlin und Dresden stellt einen wichtigen Schritt dar, Computerbauelemente weiter zu miniaturisieren und energieeffizienter zu machen.
Gesundheit - Biowissenschaften - 25.09.2024

Man kennt HIV. Sein weniger bekannter Verwandter, HTLV-1, verursacht aber ebenfalls schwere Krankheiten wie Krebs. Um dieses Virus effektiv bekämpfen zu können, muss man dessen Struktur verstehen. Gemeinsam mit ihren US-Kolleg:innen präsentieren Martin Obr und Florian Schur vom Institute of Science and Technology Austria (ISTA) nun das Virus in Nahaufnahme.
Gesundheit - Agronomie & Lebensmittelingenieur - 25.09.2024
TMAO: Biomarker zur Früherkennung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen
Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind die häufigste Todesursache in Österreich. Die Prävention spielt eine entscheidende Rolle bei der Vermeidung dieser Erkrankungen, wobei Biomarker eine wichtige Funktion bei der Früherkennung von Risiken Übernehmen. Einer dieser Biomarker, Trimethylamin-N-Oxid (TMAO), wurde von der Forschungsgruppe um Andreas Meinitzer, Dietmar Enko und Gunter Almer am Klinischen Institut für Medizinische und Chemische Labordiagnostik der Med Uni Graz in Zusammenarbeit mit finnischen Forscher*innen aus Turku untersucht.