Aktualitäten 2021

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Ergebnisse 221 - 240 von 268.


Chemie - Innovation - 23.02.2021
Mit Ultraschall dem Mikroplastik auf der Spur
Mit Ultraschall dem Mikroplastik auf der Spur
Das TU-Spin-Off-Unternehmen usePAT nutzt Ultraschalltechnik für industrielle Messungen - so kann man etwa einfacher und schneller als bisher Mikroplastik in Wasserproben nachweisen. Mikroplastik ist ein weltweites Umweltproblem: Es reichert sich in den Meeren an und wird von Tieren aufgenommen. Wie viel sich von welchen Plastiksorten in einer Umweltprobe befindet, ist schwierig zu messen.

Biowissenschaften - Umwelt - 23.02.2021
Wandelbar: Grazer Forschende entschlüsseln Genom zweier Buntbarsch-Arten
Natur und Mensch müssen sich permanent an neue Lebensbedingungen anpassen. Wie das gelingt und welche Gene dabei eine wichtige Rolle spielen, untersucht ein Grazer Forschendenteam am Modellsystem der großen Seen Ostafrikas. Erderwärmung, Umweltveränderungen, versiegte Nahrungsquellen: Natur und Mensch müssen sich permanent an neue Lebensbedingungen anpassen.

Physik - Chemie - 23.02.2021
Zwillingsatome: Eine Quelle für verschränkte Teilchen
Zwillingsatome: Eine Quelle für verschränkte Teilchen
Quanten-Kunststücke, die man bisher nur mit Photonen durchführen konnte, werden nun auch mit Atomen möglich: An der TU Wien konnte man quantenverschränkte Atomstrahlen herstellen. Kopf oder Zahl? Wenn wir zwei Münzen in die Luft werfen, hat das Ergebnis des einen Münzwurfs nichts mit dem Ergebnis des anderen zu tun.

Physik - Materialwissenschaft - 22.02.2021
Der Magnet-Effekt ohne Magnet
Der Magnet-Effekt ohne Magnet
Überraschung in der Festkörperphysik: Der Hall-Effekt, der normalerweise nur bei Magnetfeldern auftritt, ließ sich an der TU Wien auch anders erzeugen - und zwar extrem stark. Elektrischer Strom kann durch ein Magnetfeld abgelenkt werden - das kann in stromleitenden Materialien zum sogenannten Hall-Effekt führen, den man in der Industrie etwa verwendet, um Magnetfelder zu messen.

Biowissenschaften - Sozialwissenschaften - 22.02.2021
Neue genomische Einblicke in die menschliche Entwicklungsgeschichte in Ostasien
Neue genomische Einblicke in die menschliche Entwicklungsgeschichte in Ostasien
Die Mongolei beflügelte den kulturellen Austausch zwischen Ostund West-Eurasien Über ein Fünftel der Weltbevölkerung lebt heute in Ostasien. Dort finden sich auch einige der am weitesten verzweigten Abstammungslinien des Menschen außerhalb Afrikas. In dieser Region werden heute unzählige Sprachen gesprochen, außerdem wurden bereits sehr früh Tiere und Pflanzen domestiziert.

Astronomie & Weltraum - Biowissenschaften - 19.02.2021
Ein Leben nach Mars-Design
Ein Leben nach Mars-Design
Unser Nachbarplanet Mars gilt heute eher als lebensfeindlich, in jüngeren Jahren könnten aber laut wissenschaftlichen Annahmen viel freundlichere Lebensbedingungen vorgeherrscht haben. Um mehr über mögliche biologisch getriebene Prozesse in der Frühzeit des Roten Planeten zu erfahren, hat ein internationales Team um ERC-Preisträgerin Tetyana Milojevic von der Fakultät für Chemie der Universität Wien nun einen experimentellen einzigartigen Prototyp von mikrobiellem Leben auf echtem Marsmaterial entwickelt.

Chemie - Physik - 19.02.2021
Ultraschnell durch Raum und Zeit
Ultraschnell durch Raum und Zeit
Uni-Graz-ForscherInnen beobachten erstmals Elektronen-Dynamik in Molekülen In Lehrbüchern und Erklärvideos werden sie gerne als farbige Ballons oder Wolken dargestellt: Elektronenorbitale - also die ,,Aufenthaltsorte" von Elektronen in Molekülen. Um den Austausch von Elektronen im Zuge chemischer Reaktionen zu verstehen, muss man jedoch nicht nur die räumliche Verteilung der Orbitale kennen, sondern gleichzeitig auch genau nachvollziehen können, wie sie sich mit der Zeit bewegen.

Physik - Informatik - 17.02.2021
Quanten-Computing: Wenn Unwissenheit erwünscht ist
Quanten-Computing: Wenn Unwissenheit erwünscht ist
Quantentechnologien für Computer eröffnen neue Konzepte zur Wahrung der Privatsphäre von Einund Ausgabedaten einer Berechnung. Wissenschaftler*innen der Universität Wien, der Singapore University of Technology and Design und der Polytechnischen Universität Mailand haben gezeigt, dass optische Quantensysteme für manche Quantenberechnungen nicht nur besonders geeignet sind, sondern auch die dazugehörigen Einund Ausgabe-Daten effektiv verschlüsseln lassen.

Gesundheit - Biowissenschaften - 17.02.2021
Wie Entzündungs-Signalmoleküle zur Krebsentstehung beitragen
Ein Forscherteam der MedUni Wien unter der Leitung von Johannes A. Schmid am Zentrum für Physiologie und Pharmakologie, Institut für Gefäßbiologie und Thromboseforschung, konnte eine bisher unbekannte molekulare Verbindung zwischen einem Signalmolekül der Entzündung und einem der wichtigsten Krebs verursachenden Gene identifizieren.

Gesundheit - 17.02.2021
Optimal angepasste Reagenzien-Handhabung leistet Beitrag im Gesundheitssystem
Optimal angepasste Reagenzien-Handhabung leistet Beitrag im Gesundheitssystem
Das Forschungsteam rund um Geja Oostingh am Studiengang Biomedizinische Analytik konnte im Rahmen des Projektes BioLab die erste Phase einer Studie, mit dem Gerinnungsspezialisten STAGO Österreich, erfolgreich abschließen. Das Team konnte zeigen, dass eine auf geringe Probenanzahlen und niedrige Testanforderungen angepasste Reagenzien-Handhabung einen Beitrag im Gesundheitssystem leisten kann.

Informatik - 15.02.2021
Mehr Privatsphäre bei der Nutzung von Messenger-Diensten
Mehr Privatsphäre bei der Nutzung von Messenger-Diensten
Kryptografie-Experten der TU Graz entwickelten gemeinsam mit ihren Kollegen der TU Darmstadt eine Privatsphäre-schützende Sicherheits-Software für mobile Messenger-Dienste. Bei der Installation eines Messenger -Dienstes auf einem Smartphone werden Nutzerinnen und Nutzer üblicherweise dazu aufgefordert, der -Zugriff auf das eigene Telefon-Adressbuch zu gewähren.

Umwelt - Physik - 12.02.2021
Teilchenbeschleuniger VERA weist anthropogenes Uran unbekannter Herkunft in der Ostsee nach
Teilchenbeschleuniger VERA weist anthropogenes Uran unbekannter Herkunft in der Ostsee nach
Ein an der Fakultät für Physik der Universität Wien entwickelter "Fingerabdruck" 233U/236U für anthropogenes - also vom Menschen produziertes - Uran hat jetzt in internationaler Zusammenarbeit mit dem Risø Labor der Technischen Universität Dänemark (DTU) und weiteren internationalen Partner*innen eine erste spektakuläre Entdeckung ermöglicht.

Physik - 10.02.2021
Quanteneffekte helfen bei der Minimierung von Kommunikationsstörungen
Quanteneffekte helfen bei der Minimierung von Kommunikationsstörungen
Rauschen schränkt die Leistungsfähigkeit moderner Quantentechnologien ein. Teilchen jedoch, die sich in einer Überlagerung von Pfaden bewegen, können Rauschen in der Kommunikation umgehen. Ein internationales Team an Wissenschafter*innen der Universität Wien unter der Leitung von Philip Walther mit Beteiligung der Universitäten Hongkong und Grenoble, sowie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, präsentiert nun neuartige Techniken, die unerwünschtes Rauschen in der Quantenkommunikation reduzieren.

Gesundheit - 10.02.2021
Brustkrebs: Neues Konzept optimiert Behandlungen
Ein neuer ,,Wegweiser" zur optimalen Brustkrebsbehandlung soll die bestmögliche Vorbereitung vor einer Operation sicherstellen. Eine internationale Arbeitsgruppe hat ein medizinisches Konzept erstellt, das die betroffenen Frauen vom Zeitpunkt der Diagnose über den Weg der Chemotherapie bis hin zur tatsächlichen Operation begleitet und so unnötige Brustamputationen verhindern soll.

Pharmakologie - Biowissenschaften - 10.02.2021
Strategien der Natur für die Entwicklung neuer Wirkstoffe nutzen
Die Dimerisierung (Anm. Verknüpfung von zwei gleichen oder unterschiedlichen Molekülen) der menschlichen Neuropeptide Oxytocin und Vasopressin kann zu neuartigen pharmakologisch-wirksamen Molekülen führen. Ein internationales Forschungsteam unter Leitung von MedUni Wien und Universität Wien zeigt in einer aktuellen Studie, dass dimerisierte und dadurch deutlich größere Versionen von Oxytocin und Vasopressin noch immer ihre Rezeptoren aktivieren können.

Gesundheit - Pharmakologie - 09.02.2021
Das therapeutische Potenzial der Peptide
Das therapeutische Potenzial der Peptide
Tiergifte als natürliche Resource für neue Medikamente Rund 80 Peptidmedikamente sind weltweit zugelassen und etwa doppelt so viele in klinischer Entwicklung. Bei Erkrankungen wie Diabetes, Krebs, Hormonstörungen, HIV und Multiple Sklerose spielen diese Biomoleküle dank ihrer guten Eigenschaften bereits eine wichtige Rolle in der Behandlung.

Biowissenschaften - 08.02.2021
Weißbüschelaffen mit Persönlichkeit
Weißbüschelaffen mit Persönlichkeit
Seit jeher werden Unterschiede in den Persönlichkeiten von Menschen thematisiert. Bei Tieren wurde dieser Aspekt hingegen lange ignoriert. Die Frage nach der Persönlichkeit hat aber jüngst an Forschungsinteresse gewonnen, da die evolutionäre und ökologische Bedeutung der Persönlichkeit bei Tieren erkannt wurde.

Materialwissenschaft - Elektrotechnik - 08.02.2021
Zwei-Phasen-Material mit überraschenden Eigenschaften
Zwei-Phasen-Material mit überraschenden Eigenschaften
Mikrostruktur und makroskopische elektro-mechanische Eigenschaften sind bei sogenannten ferroelektrischen Polymeren eng miteinander gekoppelt. An der TU Wien wurde nun eine Erklärung für die hohe Temperaturabhängigkeit dieser Kopplung gefunden. Bei bestimmten Materialien sind elektrische und mechanische Effekte eng miteinander verknüpft: So kann es etwa sein, dass das Material seine Form verändert, wenn man ein elektrisches Feld anlegt, oder dass umgekehrt ein elektrisches Feld entsteht, wenn man das Material verformt.

Gesundheit - Pharmakologie - 08.02.2021
Diabetes 2: Medikamente verursachen zunächst höhere Zuckerproduktion
SGLT-2-Hemmer sind zentrale Medikamente bei der Behandlung des Diabetes Mellitus. Ihre genauen Wirkmechanismen waren bisher allerdings noch unklar. In einer Studie konnte eine Forschungsgruppe um Peter Wolf, Martin Krssak und Michael Krebs von der Universitätsklink für Innere Medizin III der MedUni Wien mittels Magnetresonanz-Spektroskopie (MRS) zeigen, dass es einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen der Zuckerausscheidung über die Niere und der Neubildung von Zucker in der Leber gibt.

Gesundheit - Pharmakologie - 05.02.2021
Neues Medikament könnte Cholesterinsenkung revolutionieren
Ein revolutionärer Therapieansatz ist vergangenes Wochenende weltweit zum ersten Mal an der Klinischen Abteilung für Kardiologie von AKH Wien und MedUni Wien angewandt worden. Erhöhte Cholesterinwerte zählen zu den häufigsten Ursachen für Herzinfarkt und Schlaganfall. Mit dem neuen Medikament kann mit nur zwei Injektionen im Jahr das LDL-Cholesterin um die Hälfte reduziert werden.