Neue genomische Einblicke in die menschliche Entwicklungsgeschichte in Ostasien

Die Ergebnisse der Studie lassen darauf schließen, dass die heutige Mongolei im
Die Ergebnisse der Studie lassen darauf schließen, dass die heutige Mongolei im Holozän den kulturellen Austausch zwischen Ost- und West-Eurasien beflügelt hat. An der Wende zum dritten Jahrtausend vor der Zeitrechnung übte zum Beispiel die Afanassjewo-Kultur, die eine östliche Ausbreitung der in der Steppe lebenden und viehhaltenden Jamnaja-Kultur darstellt, Einfluss auf die Region aus. (© Nick Bondarev / Pexels )
Die Ergebnisse der Studie lassen darauf schließen, dass die heutige Mongolei im Holozän den kulturellen Austausch zwischen Ost- und West-Eurasien beflügelt hat. An der Wende zum dritten Jahrtausend vor der Zeitrechnung übte zum Beispiel die Afanassjewo-Kultur, die eine östliche Ausbreitung der in der Steppe lebenden und viehhaltenden Jamnaja-Kultur darstellt, Einfluss auf die Region aus. Nick Bondarev / Pexels ) - Die Mongolei beflügelte den kulturellen Austausch zwischen Ostund West-Eurasien Über ein Fünftel der Weltbevölkerung lebt heute in Ostasien. Dort finden sich auch einige der am weitesten verzweigten Abstammungslinien des Menschen außerhalb Afrikas. In dieser Region werden heute unzählige Sprachen gesprochen, außerdem wurden bereits sehr früh Tiere und Pflanzen domestiziert. Über die genetische Vielfalt der Populationen und ihre Wanderungsbewegungen war bisher wenig bekannt, denn im Vergleich zu West-Eurasien gibt es hier kaum Daten uralter DNA. Eine aktuell in "Nature" veröffentlichte Studie, u.a. von Ron Pinhasi von der Universität Wien, ermöglicht nun neue genomische Einblicke in die Entwicklungsgeschichte der Menschen Ostasiens.
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