Zwillingsatome: Eine Quelle für verschränkte Teilchen

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Ein Blick auf den Atomchip
Ein Blick auf den Atomchip
Ein Blick auf den Atomchip - Quanten-Kunststücke, die man bisher nur mit Photonen durchführen konnte, werden nun auch mit Atomen möglich: An der TU Wien konnte man quantenverschränkte Atomstrahlen herstellen. Kopf oder Zahl? Wenn wir zwei Münzen in die Luft werfen, hat das Ergebnis des einen Münzwurfs nichts mit dem Ergebnis des anderen zu tun. Münzen sind voneinander unabhängige Objekte. In der Welt der Quantenphysik ist das anders: Quantenteilchen können verschränkt sein, dann lassen sie sich nicht mehr als unabhängige Individuen betrachten, man kann sie nur noch gemeinsam beschreiben. Seit Jahren schon kann man verschränkte Photonen herstellen - Paare von Lichtteilchen, die sich in völlig unterschiedliche Richtungen bewegen, aber trotzdem zusammengehören. Immer wieder wurden damit spektakuläre Ergebnisse erzielt, etwa im Bereich der Quantenteleportation oder der Quantenkryptographie. Nun entwickelte man an der TU Wien eine neue Methode, verschränkte Atompaare herzustellen - und zwar nicht nur auf zufällige, sondern auf genau definierte Weise.
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