Aktualitäten 2020

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Umwelt - Astronomie & Weltraum - 31.07.2020
Heiße Luft
Heiße Luft
Atlantik-Tief, Azoren-Hoch, Regenfront vom Mittelmeer: Temperaturunterschiede und Strömungen in der untersten Schicht der Atmosphäre bestimmen unser Wetter. Erwärmt sich dieser Teil der Lufthülle langfristig, beeinflusst das auch Hitzewellen in Europa oder extreme Niederschläge. Wie sich die Temperaturen in der Tropound Stratosphäre in den letzten vier Jahrzehnten verändert haben, konnten ForscherInnen der Universität Graz nun erstmals konsistent aus Beobachtungen nachweisen.

Gesundheit - Pharmakologie - 30.07.2020
Rippenfellkrebs: Biomarker für Aggressivität und mögliche neue Therapiestrategie gefunden
Die Reaktivierung von Telomerase ist ein Schlüsselmechanismus für das unbegrenzte Wachstum von Krebszellen. Auch beim Rippenfellkrebs (Mesotheliom) wird Telomerase angeschaltet, weil ihr Hauptbestandteil TERT im Übermaß produziert wird. Dabei waren die Mechanismen der Re-Aktivierung des dafür zuständigen TERT Gens bisher weitgehend unklar.

Physik - Materialwissenschaft - 30.07.2020
TU Graz Forschende modellieren Nanopartikel nach Maß
TU Graz Forschende modellieren Nanopartikel nach Maß
Sogenannte Core-Shell-Cluster ebnen den Weg für neue effiziente Nanomaterialien, die Katalysatoren, Magnetund Lasersensoren oder Messgeräte zum Aufspüren von elektromagnetischer Strahlung effizienter machen. Weiteres Bildmaterial zum Download findet sich am Ende der Meldung Ob bei innovativen Baustoffen, leistungsfähigeren Computerchips, bei Medikamenten oder im Bereich erneuerbarer Energien: Nanopartikel als kleinste Bausteine von Materialien stellen die Basis für eine ganze Reihe neuer technologischer Entwicklungen dar.

Gesundheit - Sozialwissenschaften - 29.07.2020
Höhere COVID-19 Sterblichkeit nicht alleine durch enge familiäre Kontakte erklärbar
Höhere COVID-19 Sterblichkeit nicht alleine durch enge familiäre Kontakte erklärbar
Mehr COVID-19 Fälle und höhere Sterblichkeitsraten können nicht alleine durch enge familiäre Kontakte - wie die Betreuung von Enkelkindern oder das Zusammenleben mehrerer Generationen - erklärt werden. Frühere Studien ließen vermuten, dass in Ländern wie Italien, in denen generationenübergreifende Kontakte üblich sind, höhere Corona bedingte Sterblichkeitsraten vorkommen.

Umwelt - Biowissenschaften - 28.07.2020
Mikrobielle Interaktionen stabilisieren Kohlenstoff im Boden
Mikrobielle Interaktionen stabilisieren Kohlenstoff im Boden
Böden spielen in der langfristigen Speicherung von CO2 und somit in dessen Reduktion in der Atmosphäre eine wichtige Rolle und tragen so zur Verlangsamung des Klimawandels bei.

Gesundheit - Pharmakologie - 23.07.2020
Hepatitis C: Neue Methode zur nicht-invasiven Risikoeinschätzung nach Heilung entwickelt
Durch die virusbedingte chronische Entzündung der Leber bei einer Hepatitis C bildet sich steifes Narbengewebe in Form einer Leberfibrose/Zirrhose. Als Folge wird der Blutfluss durch das Organ behindert, es kommt zu Bluthochdruck in der Pfortader. Dieser ist mehrheitlich für tödliche Komplikationen verantwortlich.

Informatik - Innovation - 23.07.2020
Software autonomer Fahrsysteme: TU Graz entwickelt Methoden u.a. zur Generierung von Simulationsszenarien
Software autonomer Fahrsysteme: TU Graz entwickelt Methoden u.a. zur Generierung von Simulationsszenarien
Forschende von TU Graz und AVL haben Softwaresysteme autonomer Fahrsysteme im Fokus: Sie zeigen eine Methode zur Generierung sicherheitskritischer Simulationsszenarien und ein adaptives Regelverfahren zur Kompensation interner Fehler. Weiteres Bildmaterial zum Download findet sich am Ende der Meldung Die Zukunft ist schon angekommen: (Teil-)Autonome Autos sind mit automatisierten Systemen wie Bremsoder Spurhalteassistenten heute bereits auf unseren Straßen unterwegs.

Umwelt - Geschichte & Archeologie - 23.07.2020
Hochwasserdaten aus 500 Jahren: Europas Flüsse und das Klima
Hochwasserdaten aus 500 Jahren: Europas Flüsse und das Klima
Eine Analyse von 500 Jahren Hochwassergeschichte beweist die Auswirkungen des Klimawandels. Europas Flusshochwasser haben sich verändert, sagt eine internationale Studie, geleitet von der TU Wien, die nun im Fachjournal ,,Nature" erschien. Flüsse, die über die Ufer treten, richten gewaltigen Schaden an: Weltweit schätzt man die jährlichen Flusshochwasserschäden auf über 100 Milliarden Dollar - und sie steigen weiter.

Biowissenschaften - Gesundheit - 22.07.2020
Adipositas: Genetische Faktoren beeinflussen das Essverhalten
Personen mit genetischer Prädisposition für Übergewicht haben es deutlich schwerer, ihr Gewicht zu halten. Ein Forschungsteam um die Ernährungsepidemiologin Leonie-Helen Bogl an der Abteilung für Epidemiologie der MedUni Wien konnte in der spezifischen Datenauswertung einer finnischen Kohortenstudie von Zwillingen zeigen, dass genetische Risikofaktoren das Essverhalten beeinflussen.

Umwelt - Agronomie & Lebensmittelingenieur - 21.07.2020
Nanotechnologie in der Landwirtschaft kann Ressourcen schonen
Nanotechnologie in der Landwirtschaft kann Ressourcen schonen
Nanosensoren, -kapseln und -hüllen helfen, Problem der Nahrungssicherheit zu lösen Die Landwirtschaft ist für 75% der weltweiten Abholzung, 70% des Wasserverbrauchs und 30% der Treibhausgasemissionen verantwortlich. Das erwartete Bevölkerungswachstum bis zum Jahr 2050 auf rund 10 Milliarden Menschen wird diese Problematik weiter verschärfen, wenn sich nicht grundsätzlich etwas an Bewässerung, Düngung, Schädlingsbekämpfung und Effizienz im Ackerbau ändert.

Gesundheit - Pharmakologie - 21.07.2020
Neue Therapieansätze für bösartigen Knochenkrebs
Das Osteosarkom (OS) ist der häufigste bösartige Knochenkrebs. Eine Studie der MedUni Wien unter Leitung des Genetikers Erwin Wagner konnte nun Krankheitsmechanismen des Osteosarkoms entschlüsseln und somit den Weg für potenzielle neue Diagnoseund Therapiestrategien zur Bekämpfung dieser Knochenerkrankung eröffnen.

Umwelt - 20.07.2020
Weniger Spielraum als gedacht: Mikrowelt im Boden beschleunigt Klimawandel
Weniger Spielraum als gedacht: Mikrowelt im Boden beschleunigt Klimawandel
Erstmals Einfluss des Priming-Effekts in der Arktis auf den Klimawandel berechnet Taut der Permafrost in der Arktis auf, könnten immense Mengen Kohlenstoff freigesetzt werden. Wie viel genau, wird in Klimamodellen berechnet. Erstmals wurde von einem internationalen Forschungskonsortium unter Beteiligung von Andreas Richter von der Universität Wien der so genannte "Priming-Effekt" mit einbezogen: Pflanzen, die in auftauendem Permafrost wurzeln, geben Kohlenstoff in den Boden ab und aktivieren damit Mikroorganismen.

Astronomie & Weltraum - 20.07.2020
Helikopter fliegt zum Mars: Navigationstechnologie stammt von Klagenfurter Forscher
Wie das Jet Propulsion Laboratory der NASA mitteilte, wird der neue Mars-Rover ,,Perseverance" am 30. Juli von Cape Canaveral Richtung Mars abheben. Mit an Bord ist erstmals der ,,Mars Helicopter", der Erkundungsflüge unternehmen soll. Navigiert wird der Helikopter mit einer Technologie, die Stephan Weiss, Professor am Institut für Intelligente Systemtechnologie, mitentwickelt hat.

Gesundheit - Biowissenschaften - 20.07.2020
Frühgeborene: Hohe Lärmbelastung im Brutkasten
Was hören Frühgeborene, die im Brutkasten liegen? Dieser Frage hat sich ein interdisziplinäres Team von MedUni Wien und AKH Wien unter der Leitung von Vito Giordano (Neurowissenschaftler an der Universitätsklinik für Kinderund Jugendheilkunde und CCP, Comprehensive Center for Pediatrics von MedUni Wien und AKH Wien) und vom Musikphysiologen Matthias Bertsch von der Universität für Musik und darstellende Kunst in der aktuellen Studie ,,The Sound of Silence" im Journal ,,Frontiers in Psychology" gewidmet.

Gesundheit - Biowissenschaften - 16.07.2020
Hormonbedingtes Pankreaskarzinom: Mechanismus für Entartung entdeckt
Neuroendokrine Tumoren der Bauchspeicheldrüse sind selten, gleichzeitig gibt es derzeit aber auch nur wenige Therapiemöglichkeiten. ForscherInnen konnten nun die Mechanismen der Entartung klären, woraus sich möglicherweise auch eine neue Behandlungsoption ergibt: Nämlich eine Mutation an dem Gen, das das Telomerase-Enzym TERT, aktiviert.

Umwelt - 15.07.2020
Wie viele invasive Arten vertragen unsere Ökosysteme?
Wie viele invasive Arten vertragen unsere Ökosysteme?
Neobiota begünstigen zukünftigen Biodiversitätsverlust dramatisch Schon ein Anstieg von 20 bis 30 Prozent an invasiven Arten wird global zu dramatischen Biodiversitätsverlusten in der Zukunft führen. Zu diesem Schluss kommt die Studie eines internationalen Forscher*innnenteams um Franz Essl, Bernd Lenzner und Stefan Dullinger von der Universität Wien, die in "Global Change Biology" veröffentlicht wurde.

Gesundheit - Pharmakologie - 15.07.2020
ALCL-Lymphom: Kombinationstherapie zur Vermeidung von Behandlungsresistenzen ratsam
Ein generelles Problem der Krebstherapie ist, dass viele PatientInnen im Laufe einer Behandlung Resistenzen gegenüber einem Wirkstoff entwickeln können. Im Fall der Blutkrebsart anaplastisch-großzelliges Lymphom (ALCL) entdeckte nun ein internationales Forschungsteam um die Molekularbiologin Suzanne Turner von der Universität Cambridge/Masaryk-Universität Brno und den Molekularpathologen Lukas Kenner von der MedUni Wien einen spezifischen Abwehrmechanismus gegen bestimmte Wirkstoffe (ALK-Inhibitoren), der das Tumorwachstum begünstigt.

Umwelt - 14.07.2020
Wind trägt Mikroplastik in die Arktis
Wind trägt Mikroplastik in die Arktis
Mikroplastikteilchen können vom Wind über weite Distanzen transportiert werden - und enden in so entlegenen Gegenden wie der Arktis. Dort könnten die dunkel gefärbten Teilchen unter anderem dazu führen, dass Schneeund Eismassen schneller schmelzen. Ein internationales Forscher*innenteam um Andreas Stohl von der Universität Wien hat errechnet, dass pro Jahr 48.

Gesundheit - Biowissenschaften - 14.07.2020
Neue Erkenntnisse zur Entstehung bestimmter Hirntumoren könnten effektivere Therapie ermöglichen
Ein internationales Studienteam unter maßgeblicher Beteiligung von ForscherInnen des Comprehensive Cancer Center (CCC) der MedUni Wien und des AKH Wien zeigt zum ersten Mal weltweit die molekularen Unterschiede einzelner Tumorzellen in Ependymomen, einer aggressiven Hirntumorform. Die ForscherInnen belegen weiters, dass Ependymome in einer bestimmten Stammzellnische des Gehirns entstehen.

Materialwissenschaft - Physik - 13.07.2020
Neue Schlankheitstipps für Computerchips
Neue Schlankheitstipps für Computerchips
Lange Zeit hat man in der Elektronik etwas Wichtiges vernachlässigt: Wenn elektronische Bauteile immer kleiner werden sollen, braucht man dafür passende Isolator-Materialien. Immer kleiner und immer kompakter - das ist die Richtung, in die sich Computerchips getrieben von der Industrie entwickeln. Daher gelten sogenannte 2D-Materialien als große Hoffnungsträger: Sie sind so dünn wie ein Material überhaupt nur sein kann, im Extremfall bestehen sie nur aus einer einzigen Schicht von Atomen.