Höhere COVID-19 Sterblichkeit nicht alleine durch enge familiäre Kontakte erklärbar

Generationenübergreifende Beziehungen können besonders in Krisenzeiten auch eine
Generationenübergreifende Beziehungen können besonders in Krisenzeiten auch eine positive Rolle - in Form von emotionaler Unterstützung - spielen (© Free Pics / Pixabay)
Generationenübergreifende Beziehungen können besonders in Krisenzeiten auch eine positive Rolle - in Form von emotionaler Unterstützung - spielen (© Free Pics / Pixabay) - Mehr COVID-19 Fälle und höhere Sterblichkeitsraten können nicht alleine durch enge familiäre Kontakte - wie die Betreuung von Enkelkindern oder das Zusammenleben mehrerer Generationen - erklärt werden. Frühere Studien ließen vermuten, dass in Ländern wie Italien, in denen generationenübergreifende Kontakte üblich sind, höhere Corona bedingte Sterblichkeitsraten vorkommen. Ein internationales Forscher*innenteam um die Soziologin Valeria Bordone von der Universität Wien hat jetzt regionale Daten analysiert und kann diesen Zusammenhang nicht bestätigen. Denn: Innerhalb Italiens war die Sterblichkeit in jenen Regionen am höchsten, in denen das Zusammenleben mehrerer Generationen eher selten ist. Die Studie erscheint aktuell in "PNAS". Die bisherige Entwicklung der Corona-Pandemie wirft die Frage auf, welche Faktoren zur Ausbreitung des Virus beitragen. Mehrere in den letzten Monaten veröffentlichte Studien vertreten die These, dass enge Beziehungen zwischen Menschen mehrerer Generationen zu einer schnelleren Ausbreitung und höheren Sterblichkeitsraten führen könnten.
account creation

UM DIESEN ARTIKEL ZU LESEN, ERSTELLEN SIE IHR KONTO

Und verlängern Sie Ihre Lektüre, kostenlos und unverbindlich.



Ihre Vorteile

  • Zugang zu allen Inhalten
  • Erhalten Sie Newsmails für Neuigkeiten und Jobs
  • Anzeigen veröffentlichen

myScience