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Physik - 04.09.2018
Superradianz: Team der TU Wien weist Quanten-Effekt nach
Superradianz: Team der TU Wien weist Quanten-Effekt nach
Unter bestimmten Bedingungen kann ein Atom andere Atome dazu bringen, einen kräftigen Lichtblitz auszusenden. An der TU Wien wurde dieser Quanten-Effekt nun nachgewiesen. Theoretisch vorhergesagt wurde das Phänomen schon vor Jahrzehnten - doch im Experiment ist es nur sehr schwer nachzuweisen: Man spricht von ,,Superradianz", wenn ein Atom Energie in Form von Licht abgibt, und dabei eine große Zahl anderer Atome in unmittelbarer Nachbarschaft dazu bringt, ebenfalls zur selben Zeit Energie abzustrahlen.

Astronomie / Weltraum - 31.08.2018
Wo ist im Weltraum oben und unten?
Wo ist im Weltraum oben und unten?
Wenn Raumfahrzeuge zu fremden Planeten geschickt werden, oder wenn die Bewegung der Erde untersucht wird kommt in Zukunft ein Referenzsystem zum Einsatz, an dessen jüngster Realisierung die TU Wien maßgeblich mitgewirkt hat. Am 30. August wurde bei der Generalversammlung der Internationalen Astronomischen Union (IAU) in Wien entschieden, den neuen himmelfesten Referenzrahmen ICRF3 anzunehmen, um Richtungen im Weltraum noch genauer als bisher angeben zu können.

Pädagogik - 30.08.2018
Mit Essen spielt man nicht
Mit Essen spielt man nicht
Bei Kindern unter sieben Jahren verleitet das Spielen mit Essen zu einem erhöhten Konsum von Süßigkeiten. Bisherige Studien haben gezeigt, dass ältere Kinder im Spiel erlernen können, Versuchungen zu widerstehen. Ein ForscherInnenteam um den Psychologen Arnd Florack von der Universität Wien hat nun die Verwendung von Süßigkeiten in einem Spiel bei Dreibis Sechsjährigen untersucht und herausgefunden, dass der Effekt in dieser Zielgruppe sogar gegenteilig ausfallen kann und damit sogar eher zum Essen angeregt wird.

Chemie - Physik - 29.08.2018
Wie Wolken auch bei niedrigen Temperaturen entstehen
Wie Wolken auch bei niedrigen Temperaturen entstehen
Österreichische Forscher quantifizieren Partikelwachstum von organischen Nanoteilchen am CERN Kleine, mit freiem Auge nicht sichtbare Aerosolpartikel in der Luft ermöglichen die Entstehung von Wolken. WissenschafterInnen um den Physiker Paul Winkler von der Universität Wien erforschen ihre Entstehungsund Wachstumsmechanismen.

Biowissenschaften - 28.08.2018
Biologische Globalisierung bedroht entlegene Inseln
Biologische Globalisierung bedroht entlegene Inseln
Je weiter eine Insel vom Festland entfernt ist, desto weniger heimische Tierund Pflanzenarten, aber desto mehr vom Menschen eingeschleppte Arten - sogenannte Neobiota - beherbergt sie. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommt ein internationales Forschungsteam um Dietmar Moser, Bernd Lenzner und Franz Essl vom Department für Botanik und Biodiversitätsforschung der Universität Wien in der aktuellen Ausgabe der renommierten Fachzeitschrift "PNAS".

Physik - Chemie - 28.08.2018
Zweidimensionalen Materialien beim Wachsen zusehen
Zweidimensionalen Materialien beim Wachsen zusehen
Wie entstehen die dünnsten Strukturen, die es gibt? Als ,,zweidimensionale Materialien" bezeichnet man Kristalle, die nur aus einer oder wenigen Schichten von Atomen bestehen. Sie zeigen oft ungewöhnliche Eigenschaften, die viele neue Anwendungen in Optoelektronik und Energietechnik versprechen. Eines dieser Materialien ist 2D-Molybdändisulfid, eine atomar dünne Schicht aus Molybdän- und Schwefelatomen.

Biowissenschaften - 27.08.2018
Der Höhlenbär ist doch nicht ganz ausgestorben
Der Höhlenbär ist doch nicht ganz ausgestorben
Dass das Aussterben einer Art nicht endgültig oder zumindest nicht vollständig sein muss, hat ein internationales ForscherInnenteam unter Leitung der Universität Potsdam und Beteiligung von Ron Pinhasi von der Universität Wien gezeigt. Die WissenschafterInnen untersuchten das Genom des ausgestorbenen Höhlenbärs, eines nahen Verwandten von Braunund Eisbär, und konnten nachweisen, dass zumindest ein Teil seines Erbgutes noch heute im Erbgut des Braunbären zu finden ist.

Innovation / Technologie - Wirtschaft / Betriebswissenschaft - 27.08.2018
TU Austria Innovations-Marathon ging erfolgreich ins Ziel
Acht Unternehmen legten im Rahmen der Alpbacher Technologiegespräche 2018 Problemstellungen aus der Praxis in die Hände 40 ausgewählter Alpbach-Stipendiatinnen und -Stipendiaten, die in Teams 24 Stunden Zeit hatten, Lösungen und Prototypen zu entwickeln. Gemeinsam mit dem Organisationsteam der TU Austria , dem Verbund der drei österreichischen technischen Universitäten TU Graz, TU Wien und Montanuniversität Leoben, haben die Unternehmenspartner reale Herausforderungen als Aufgabenstellungen formuliert.

Chemie - 24.08.2018
Die saubersten Wassertropfen der Welt
Die saubersten Wassertropfen der Welt
Saubere Oberflächen gibt es nicht - außer im Vakuum. Jeder winzige Regentropfen hinterlässt eine Schmutzschicht, sogar der Kontakt mit gewöhnlicher Luft reicht aus, um eine saubere Materialoberfläche augenblicklich mit einer Schicht verschiedener Moleküle zu überziehen. Diese dünnen Schmutzschichten verändern die Eigenschaften des Materials deutlich, sie sind allerdings extrem schwer zu untersuchen.

Biowissenschaften - Umwelt - 22.08.2018
Warum sich Bäume Gene
Warum sich Bäume Gene "ausborgen"
Alle Tierund Pflanzenarten sind auf genetische Vielfalt angewiesen, um sich evolutionär an lebensbedrohliche Umweltänderungen (z.B. Klimawandel) anpassen zu können. Mutationen alleine wären eine extrem langsame Quelle der überlebenswichtigen "adaptiven" Genvarianten, vor allem bei langlebigen Organismen wie Waldbäumen.

Chemie - Gesundheit - 16.08.2018
Wenn Schwefel spurlos verschwindet
Wenn Schwefel spurlos verschwindet
Neue einfache Reaktion, um "verwandte" biologisch aktive Moleküle herzustellen In vielen Naturprodukten und Medikamenten spielen Dicarbonyle eine wesentliche Rolle - die Herstellung einiger solcher Verbindungen ist aber eine Herausforderung. In ihrer aktuellen Studie ist es Nuno Maulide und seinen Mitarbeitern von der Fakultät für Chemie der Universität Wien gelungen, eine neue Syntheseroute für diese Moleküle zu entwickeln.

Gesundheit - Biowissenschaften - 13.08.2018
Die künstliche Plazenta im Labor
Die künstliche Plazenta im Labor
Die Plazenta hat eine wichtige und hochkomplizierte Aufgabe: Sie muss dafür sorgen, dass zwischen der Mutter und ihrem ungeborenen Kind wichtige Substanzen ausgetauscht werden und gleichzeitig anderen Substanzen der Durchgang versperrt wird. Längst hat man noch nicht vollständig verstanden, wovon die Durchlässigkeit der Plazenta abhängt - schließlich ist es kaum möglich, ihre Funktion am Menschen direkt zu untersuchen.

Umwelt - Physik - 08.08.2018
Festes Kohlendioxid im tiefen Erdinneren
Festes Kohlendioxid im tiefen Erdinneren
Ein internationales Forschungsteam aus Wien und Florenz hat durch Messungen an der Europäischen Synchrotronstrahlquelle ESRF in Grenoble herausgefunden, dass freies CO2 2.500 km unter der Erdoberfläche in Form eines kristallinen Festkörpers bestehen kann und nicht zwingend zu Diamant und Sauerstoff zerfällt.

Chemie - Physik - 08.08.2018
Verblüffend ,,grüne
Verblüffend ,,grüne" Synthesemethode für High-Tech-Farbstoffe
Das Team: Dr. Florian Glöcklhofer, Michael Josef Taubländer, Prof. Martina Marchetti-Deschmann und Dr. Miriam M. Unterlass beim Diskutieren von Ergebnissen. Der Farbstoff Indigo ist bei Raumtemperatur vollständig wasserabweisend. Ein aufgebrachter Tropfen Wasser perlt einfach ab.

Palaeontologie - 08.08.2018
Fossilhai: Rätsel um einzigartige Zahnstruktur gelöst
Fossilhai: Rätsel um einzigartige Zahnstruktur gelöst
Haie gehören zu den Top-Räubern der Weltmeere. Die hohe Diversität an unterschiedlichen Zahnformen, die stets optimal an die Lebensweise und die Beutetiere angepasst sind, hat maßgeblich zu diesem Erfolg beigetragen. Eine internationale ForscherInnengruppe um Patrick L. Jambura von der Universität Wien hat sich in einer neuen Studie mit den "inneren Werten" von Haizähnen befasst und entdeckte dabei, dass der Fossilhai eine einzigartige Zahnstruktur hat.

Bauingenieur - 06.08.2018
Bei der Planung von Gebäuden an die Sommerhitze denken
Bei der Planung von Gebäuden an die Sommerhitze denken
Wenn es im Hochsommer in der überhitzten Wohnung kaum noch auszuhalten ist, nützt oft nur noch die Flucht ins Freibad. Bauliche Maßnahmen zu setzen, um die Temperaturentwicklung zu kontrollieren, ist nachträglich oft kaum noch möglich und wenig wirksam - abgesehen vom Einbau einer Klimaanlage.