Aktualitäten 2025
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Ergebnisse 121 - 140 von 281.
Biowissenschaften - 07.07.2025

Erstes hochwertiges Referenzgenom liefert Einblicke in Bauplan und Stammesgeschichte Ein internationales Forschungsteam unter Beteiligung der Universitäten Wien und Wisconsin-Madison (USA) hat das Erbgut einer Asselspinne ( Pycnogonum litorale ) erstmals nahezu vollständig auf Chromosomenebene entschlüsselt.
Biowissenschaften - Gesundheit - 07.07.2025
Vom Gen zum Verhalten: Was wir von Fischen lernen können
Aggression ist ein komplexes Verhalten. Es hängt von zahlreichen Faktoren wie den eigenen Erfahrungen, der Erziehung, dem sozialen Kontext, der Persönlichkeit sowie der Genetik ab. Den genetischen Einfluss darauf untersuchen Florian Reichmann und sein Team vom Lehrstuhl für Pharmakologie an der Med Uni Graz.
Biowissenschaften - Gesundheit - 07.07.2025
Multiple Sklerose: Stammzelltransplantationen können Myelin in Maus-Modell wiederherstellen
Induzierte neurale Stammzellen sind in der Lage, chronische Gewebeschädigungen im zentralen Nervensystem bei Mäusen zu reparieren. Das zeigen Forscher:innen der Universität Cambridge und der Universität Innsbruck in einer neuen Studie. Die Ergebnisse legen nahe, dass stammzellbasierte Therapien ein vielversprechender Ansatz zur Behandlung chronisch demyelinisierender Erkrankungen - insbesondere fortschreitender Multipler Sklerose - sein könnten.
Gesundheit - Innovation - 04.07.2025

Die Medizinische Universität Wien unter der Federführung von Kareem Elsayad vom Zentrum für Anatomie und Zellbiologie ist maßgeblich an der Erarbeitung und Veröffentlichung der weltweit ersten Konsenserklärung zur Brillouin-Streuungsmikroskopie für biomedizinische Anwendungen beteiligt. Der Artikel, der in Nature Photonics veröffentlicht wurde, markiert einen bedeutenden Schritt in Richtung Standardisierung und klinischer Translation dieser innovativen Technologie.
Biowissenschaften - 03.07.2025

Wie sich Zelltypen und Signale zwischen Mutter und Foetus entwickelten Ein internationales Forschungsteam unter Leitung der Universität Wien liefert neue Details, wie Zelltypen und Kommunikationsnetzwerke an der Schnittstelle zwischen Mutter und Foetus im Lauf der Stammesgeschichte über Millionen Jahre hinweg entstanden sind - ein entscheidender Schlüssel zum Verständnis einer erfolgreichen Schwangerschaft bei Säugetieren.
Astronomie & Weltraum - Physik - 03.07.2025
Eisstrukturen im All entschlüsseln
Ein Forschungsteam der Universität Innsbruck hat eine neue Methode entwickelt, mit der die Struktur von Eis auf fernen Himmelskörpern analysiert werden kann. Die aktuelle Studie zeigt, dass sich Eisphasen mit geordneten und ungeordneten Wasserstoffatomen mithilfe von Nahinfrarot-Spektroskopie unterscheiden lassen - einer Technik, die für Weltraumbeobachtungen geeignet ist.
Gesundheit - Biowissenschaften - 02.07.2025
Neue Erkenntnisse zur Interaktion von Mastzellen und Makrophagen
Eine aktuelle Studie unter Leitung von Philipp Starkl von der MedUni Wien zeigt, dass Mastzellen das Verhalten von Makrophagen auf bislang unbekannte Weise beeinflussen können. Die Forschung liefert neue Erkenntnisse zu den Interaktionen dieser Immunzellen bei Entzündungsprozessen sowie Immunabwehr und legt den Grundstein für die Entwicklung neuer immunmodulatorischer Therapiestrategien.
Geschichte & Archeologie - Biowissenschaften - 02.07.2025

Neue Erkenntnisse über die Urgeschichte zweier großer nordeurasischer Sprachfamilien Woher stammen die uralischen Sprachen wie etwa Finnisch und Ungarisch oder das Jenisseische? Antworten könnte alte DNA liefern: Forscher*innen unter Beteiligung von Ron Pinhasi von der Universität Wien analysierten das Genom von 180 Individuen von der Wolga-Ural-Region bis zum Lena-Tal in Zentralsibirien im Zeitraum vom Mesolithikum (vor ca. Jahren) bis zur Bronzezeit (vor ca. Jahren).
Mathematik - Informatik - 30.06.2025

Mathematische Garantien für neuronale Netzwerke: Ein interdisziplinäres Team der TU Wien präsentiert eine neue Methode bei der Top-Konferenz ICML Wie verlässlich ist Künstliche Intelligenz wirklich? Ein interdisziplinäres Forschungsteam der TU Wien hat eine Methode entwickelt, mit der sich exakt berechnen lässt, wie sicher ein neuronales Netzwerk in einem definierten Inputbereich arbeitet.
Gesundheit - Wirtschaft - 30.06.2025

Eine neue Studie der Universität Wien zeigt, dass besonders lange Karenzzeiten um die Geburt eines Kindes langfristig mit einem höheren Risiko für gesundheitsschädliches Verhalten - konkret: Rauchen - verbunden sind. Das Forschungsteam rund um Sonja Spitzer analysierte die Auswirkungen von Karenzzeiten auf das Rauchverhalten von Müttern in 14 europäischen Ländern, darunter auch Österreich.
Gesundheit - Biowissenschaften - 26.06.2025
Gebärmutterhalskrebs: neue Krebsvorstufen entdeckt
Gebärmutterhalskrebs ist weltweit die vierthäufigste Krebserkrankung bei Frauen. Zwei Studien von Forscher*innen der Medizinischen Universität Graz rund um Olaf Reich, Sigrid Regauer und Karl Kashofer verändern wesentlich unser Verständnis über diesen Krebs. Die neuen Ergebnisse zeigen erstmals: HPV-assoziierte Krebsvorstufen entwickeln sich am Gebärmutterhals häufig über sogenannte ,,dünne high-grade squamöse intraepitheliale Läsionen" (dünne HSIL) und damit oft an einem anderen für Krebs empfindlichen Ort des Gebärmutterhalses als bisher angenommen.
Informatik - Physik - 26.06.2025

Die Kommunikation mit dem Satelliten wird in den nächsten zwei Wochen hergestellt Ein internationales Team von Wissenschaftlern unter der Leitung von Philip Walther von der Universität Wien in Österreich hat einen photonischen Quantencomputer gebaut, der die rauen Umweltbedingungen einer Weltraummission überstehen kann.
Gesundheit - Biowissenschaften - 24.06.2025

Bereits kurzfristiger hoher Fruktosekonsum erhöht die Konzentration der Rezeptoren, an die bakterielle Giftstoffe binden können Infektionskrankheiten durch Bakterien und Viren zählen trotz medizinischer Fortschritte weiterhin zu den weltweit häufigsten Todesursachen. Welche Rolle könnte Fruchtzucker bei solchen Erkrankungen spielen?
Physik - Materialwissenschaft - 24.06.2025

Nach Jahrzehnten der Suche könnte nun ein exotischer Materiezustand gefunden worden sein: Ein internationales Team mit Beteiligung der TU Wien präsentiert entscheidende Hinweise. Seit den 1970er-Jahren wird darüber spekuliert, ob es Materialien geben könnte, die eine ganz spezielle Form magnetischer Unordnung zeigen - die sogenannten ,,Quanten-Spin-Flüssigkeiten" (Quantum Spin Liquids, QSL).
Gesundheit - Biowissenschaften - 24.06.2025
Neuer Ansatz für Therapie chronisch-entzündlicher Darmerkrankungen
Ein interdisziplinäres Forschungsteam der Medizinischen Universität Wien in Kollaboration mit der Universität Wien konnte im Tiermodell zeigen, dass die gezielte Veränderung eines einzelnen Proteins in bestimmten Immunzellen, Entzündungen im Darm reduziert. Im Zentrum der aktuell im Journal of Experimental Medicine publizierten Studie steht das Protein Filamin A, dessen Aufbau durch sogenannte RNA-Editierung modifiziert werden kann.
Gesundheit - Pharmakologie - 24.06.2025
Kopf-Hals-Tumoren: Neue Immuntherapie verbessert Behandlung
Eine internationale Studie unter Mitwirkung von MedUni Wien und AKH Wien zeigt, dass eine zusätzliche Immuntherapie mit Pembrolizumab die krankheitsfreie Überlebenszeit bei Patient:innen mit lokal fortgeschrittenem, operierbarem Plattenepithelkarzinom im Kopf-Hals-Bereich signifikant verlängert. Die aktuell im Top-Journal ,,The New England Journal of Medicine" publizierten Ergebnisse ebnen den Weg zur Zulassung der Therapie, die zur neuen Standardbehandlung der häufigen Krebserkrankung werden könnte.
Materialwissenschaft - Physik - 18.06.2025

Verbesserte Thermoelektrika: Wie man mit einem ,,Elektronenstau" in bestimmten Materialien elektrischen Strom erzeugen kann, zeigt ein Forschungsteam der TU Wien. Elektrischen Strom kann man problemlos in Hitze umwandeln - das macht jeder Elektroherd. Aber gibt es auch den umgekehrten Weg? Kann man auch Hitze in elektrischen Strom umwandeln - und zwar auf direktem Weg, nicht über eine Dampfturbine oder ähnliche Umwege? Schon vor über 200 Jahren beantwortete der Physiker Thomas Seebeck diese Frage mit ,,ja".
Physik - Chemie - 17.06.2025

Eine neue Methode ermöglicht mittels Heliumtröpfchen und Laserpulsen den gezielten Start chemischer Prozesse. So werden Einblicke in den Energieund Ladungstransfer bei der Entstehung von Bindungen möglich. Ein Forschungsteam um Markus Koch vom Institut für Experimentalphysik der TU Graz hat erstmals in Echtzeit verfolgt, wie sich mehrere Atome zu einem Cluster verbinden und welche Prozesse dabei ablaufen.
Physik - Chemie - 17.06.2025

Eine neue Methode ermöglicht mittels Heliumtröpfchen und Laserpulsen den gezielten Start chemischer Prozesse. So werden Einblicke in den Energieund Ladungstransfer bei der Entstehung von Bindungen möglich. Ein Forschungsteam um Markus Koch vom Institut für Experimentalphysik der TU Graz hat erstmals in Echtzeit verfolgt, wie sich mehrere Atome zu einem Cluster verbinden und welche Prozesse dabei ablaufen.
Biowissenschaften - 13.06.2025

Eine neue Studie der Universität Wien zeigt, dass Seeanemonen einen molekularen Mechanismus nutzen, der auch bei Tieren mit zwei symmetrischen Körperhälften ("Bilateria") zur Ausbildung der Rücken-Bauch-Achse dient. Dieser Mechanismus ("BMP shuttling") erzeugt ein differenziertes Verteilungsmuster von Signalen, das es den Zellen ermöglicht, sich während der Entwicklung räumlich zu organisieren.