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Neues Verfahren: Aluminium-Recycling aus Altautos
Durchbruch in ,,Nature Communications" publiziert - wissenschaftliche Community würdigt industrielle Relevanz: Wie lässt sich aus dem Aluminium eines ausgedienten Autos wieder ein hochwertiges Blech für neue Fahrzeuge herstellen - ohne aufwendige Sortierung und ohne Zusatz von Primäraluminium? Forschende der Montanuniversität Leoben haben darauf nun eine Antwort gefunden. Die Ergebnisse wurden im Fachjournal ,,Nature Communications" veröffentlicht.
Bauchspeicheldrüsenkrebs: Grundlage für gezielte Therapiestrategien bei begrenzter Metastasierung geschaffen
Beim metastasierten Bauchspeicheldrüsenkrebs galt bislang: Sobald der Tumor gestreut hat, kommt eine lokale Behandlung wie eine Operation in der Regel nicht mehr infrage. In den vergangenen Jahren zeigten Studien jedoch, dass es eine kleine Patient:innengruppe mit einer begrenzten Zahl von Metastasen (Oligometastasierung) gibt, die von einer Kombination aus medikamentöser und lokaler Therapie profitieren kann.
Auf der Suche nach dem Raumtemperatursupraleiter: Internationales Team formuliert Forschungsagenda
Ein internationales Team mit Beteiligung der TU Graz ruft in einem aktuellen Strategiepapier dazu auf, die Suche nach Raumtemperatur-Supraleitern koordiniert und mit gebündelten Kräften voranzutreiben - und legt einen programmatischen Ansatz für deren Gelingen vor.
Sonnenschirm hilft bei der Suche nach einer zweiten Erde
Die Beobachtung von Exoplaneten bringt einige Herausforderungen mit sich. Insbesondere Planeten, die der Erde ähneln, sind sehr schwer zu untersuchen, da sie nur schwach leuchten und von ihrem zugehörigen Stern überstrahlt werden.
Neuer KI-Ansatz ermöglicht Diagnose und Monitoring von Hirntumoren
Ein internationales Forschungsteam unter maßgeblicher Beteiligung der Medizinischen Universität Wien hat ein neues KI-basiertes Analyseverfahren entwickelt, das Hirntumoren mit Hilfe von genetischem Material aus dem Gehirnwasser (Liquor) präzise klassifizieren und den Krankheitsverlauf überwachen kann. Die Methode könnte künftig eine frühere Diagnose bereits vor einer Operation ermöglichen, invasive Eingriffe reduzieren und die Überwachung des Therapieerfolges verbessern. Die Ergebnisse wurden aktuell im Topjournal Nature Cancer veröffentlicht.
Weltnierentag: Med Uni Graz stellt die Niere in den Fokus
Der 12. März steht ganz im Zeichen der Nieren. An diesem Weltnierentag rücken die wichtigen Filterorgane des Körpers ins wohlverdiente Rampenlicht. Die Nieren sind nämlich viel mehr als ,,nur" Harnproduzentinnen.
Schwere chronische Hautentzündung bremst Entstehung von Hautkrebs
Chronische Entzündungen gelten allgemein als Risikofaktor für die Entstehung von Krebs. Bei Psoriasis, einer chronisch-entzündlichen Hauterkrankung, ist der Zusammenhang mit dem kutanen Plattenepithelkarzinom, einer häufigen Form von Hautkrebs, bisher nicht geklärt. In der medizinischen Praxis wird seit längerem beobachtet, dass Tumoren bei Psoriasis oft nicht direkt in stark entzündeten Hautarealen entstehen. Forscher:innen der MedUni Wien haben dieses Phänomen im Rahmen einer Studie nun bestätigt und den möglichen biologischen Mechanismus dahinter identifiziert. Die Ergebnisse wurden aktuell im Fachmagazin Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS) publiziert.
Alkoholverzicht ermöglicht Regeneration selbst bei fortgeschrittener Leberzirrhose
Konsequenter und dauerhafter Alkoholverzicht kann selbst bei fortgeschrittener alkoholbedingter Leberzirrhose zu einer Rückbildung bereits bestehender leberbedingter Komplikationen führen. Das zeigt eine internationale multizentrische Studie unter Leitung der MedUni Wien, die kürzlich im Fachjournal ,,Journal of Hepatology" veröffentlicht wurde. Bis zu einem Drittel der Patient:innen mit bereits dekompensierter alkoholbedingter Leberzirrhose konnte durch konsequenten Alkoholverzicht eine sogenannte ,,Re-Kompensation" erreichen - also die vollständige Rückbildung leberbedingter Komplikationen bei gleichzeitiger Erholung der Leberfunktion. Darüber hinaus identifiziert
Seltene Erkrankungen: Forschung und Patient:innenversorgung an MedUni Wien und AKH Wien eng verknüpft
An den Universitätskliniken von MedUni Wien und AKH Wien werden jährlich mehr als 10.000 Patient:innen mit seltenen Erkrankungen betreut - viele von ihnen mit langen Leidenswegen, verzögerten Diagnosen und begrenzten Therapieoptionen. Anlässlich des Tages der Seltenen Erkrankungen am 28. Februar 2026 zeigen die Medizinische Universität Wien und das Universitätsklinikum AKH Wien, wie durch die enge Verbindung von klinischer Versorgung, Forschung und interdisziplinärer Zusammenarbeit die Betreuung von Menschen mit seltenen Erkrankungen kontinuierlich weiterentwickelt wird.
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