Österreichische Großinitiative zur Erforschung der Effekte von extremen Klimaereignissen auf die Umwelt

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Bereits mehrere Dutzend Ökosystem-Messstationen sind bereits im Netzwerk LTER-Au
Bereits mehrere Dutzend Ökosystem-Messstationen sind bereits im Netzwerk LTER-Austria, die allerdings sehr unterschiedlich ausgestattet sind (Copyright: patrick dax/flickr.com/
Unter Leitung des Forschungsverbundes Umwelt der Universität Wien haben sich die wichtigsten nationalen Akteure der ökologischen Langzeitforschung zusammengeschlossen, um eine neue Infrastruktur für die Erhebung von Umweltdaten aufzubauen. Ziel des von der Forschungsförderungsgesellschaft FFG geförderten Projektes ist es, an sechs hochmodernen Messstandorten Daten zur Auswirkung von extremen Klimaereignissen auf den Kohlenstoff-, Wasserund Stickstoffkreislauf zu sammeln. Für den Aufund Ausbau der Standorte im Zuge von "LTER-CWN" (Long-Term Ecosystem Research Infrastructure for Carbon, Water and Nitrogen) stehen 1,96 Millionen Euro zur Verfügung, 1,67 Millionen Euro beträgt das Fördervolumen der FFG. Kommende Woche Freitag findet das Kick-off-Meeting der Projektpartner statt. "Unsere Umwelt ist sich ständig verändernden Bedingungen ausgesetzt. Am Beispiel des Klimawandels lässt sich eindeutig zeigen, dass Dürre, Hitzeperioden oder starke Regenfälle Ökosysteme verändern - und zuweilen auch langsam oder verzögert", sagt Geoökologe Stephan Glatzel, Projektkoordinator und Vertreter des Forschungsverbundes Umwelt der Universität Wien. Mit Hilfe ökologischer Langzeitforschung wollen die WissenschafterInnen die Datengrundlage schaffen, um die Veränderungen zu erheben und die dahinterstehenden Prozesse zu verstehen - auch zum Zweck einer Risikoabschätzung.
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