Naturgefahren, wie etwa Erdrutsche, bedrohen nicht nur das Leben von Menschen, sondern verursachen auch hohe Kosten. Foto: jimby/pixelio.de
Aufgrund landschaftlicher Gegebenheiten ist die Bevölkerung des Alpenraums seit jeher besonders von Naturgefahren wie Hangrutschungen, Murenabgängen oder Überschwemmungen bedroht. Durch den Klimawandel könnte sich die Situation in manchen Gebieten weiter verschärfen. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, ob Siedlungsräume um jeden Preis zu schützen sind oder besser aufgegeben werden sollten. In einem neuen Forschungsprojekt der Karl-Franzens-Universität Graz suchen ExpertInnen aus Geographie, Volkswirtschaftslehre und Philosophie gemeinsam nach möglichen Lösungen unter Berücksichtigung ökonomischer und ethischer Aspekte. Der Alpenraum zählt zu jenen Regionen, in denen sich der Klimawandel besonders deutlich bemerkbar macht. Neben steigenden Temperaturen, die dem Wintertourismus zu schaffen machen, sind es vor allem Extremwetterereignisse und Starkniederschläge, die mit nachfolgenden Überschwemmungen, Hangrutschungen und Vermurungen Leben und Besitz der Bevölkerung in den betroffenen Gebieten bedrohen. Gleichzeitig verursachen sie hohe Kosten, sei es, weil Straßen repariert, Gebäudeschäden behoben oder Schutzbauten errichtet werden müssen.
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