Fußball-WM: Klima und andere Umweltbedingungen entscheiden mit
Klimatische und andere Umweltfaktoren wie Luftverschmutzung und Lärm, aber auch der Wechsel zwischen stark klimatisierten Räumen und der Hitze im Freien sowie der sorgsame Umgang mit Lebensmitteln werden eine Rolle bei der am Donnerstag in Brasilien beginnenden Fußball-WM spielen. Das erklärte der Umweltmediziner Hans-Peter Hutter vom Institut für Umwelthygiene der MedUni Wien. 'Wir bewegen uns hier im beinahe Promille-Bereich, aber wenn bei jedem der elf Spieler nur ein Prozent auf die hundertprozentige Leistung fehlt, kann das mitentscheidend für den Spielverlauf sein, dann fehlen der Mannschaft insgesamt schon elf Prozent“, sagt Hutter. Nicht nur das in vielen Spielorten heiße und feuchte Klima wird eine Rolle spielen: 'Eigentlich machen die Spieler bei der WM in Brasilien genau das, wovor Umweltmediziner bei großer Hitze abraten: Sie bewegen sich bei hoher Luftfeuchtigkeit und in der Mittagshitze. Das belastet den Organismus extrem, vor allem, wenn man es nicht gewohnt ist“, so Hutter. Bei einem Blick auf das Teilnehmerfeld hätten dabei Gastgeber Brasilien, Nationen wie Kolumbien, Ekuador, Costa Rica und Honduras, aber auch Spanien und mit Abstrichen Griechenland sowie die afrikanischen Starter Nigeria, Kamerun, Ghana und Elfenbeinküste Vorteile. 'Sie sind die Bedingungen eher gewohnt als etwa Russen oder Japaner.


