Aktualitäten 2021

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Chemie



Ergebnisse 1 - 20 von 21.


Astronomie / Weltraum - Chemie - 17.12.2021
Start des bisher größten Spiegelteleskops 'Webb' in den Weltraum
Start des bisher größten Spiegelteleskops ’Webb’ in den Weltraum
Forscher der Universität Wien an Entwicklung von Kamera und Spektrometer beteiligt, um Exoplaneten zu erforschen Mit einem Spiegeldurchmesser von 6,5 Metern wird das James Webb Space Telescope (Webb) das mit Abstand größte Spiegelteleskop im Weltraum sein. Webb ist der Nachfolger des bekannten Hubble-Teleskops.

Chemie - Physik - 09.12.2021
Neuer Materiezustand: Kristallin und fließend zugleich
Neuer Materiezustand: Kristallin und fließend zugleich
Schon vor mehr als 20 Jahren haben Forscher*innen vorhergesagt, dass bestimmte Materieteilchen bei ausreichend hoher Dichte einen neuen Zustand von Materie bilden würden, der gleichzeitig die Eigenschaften von kristallinen Festkörpern und fließenden Flüssigkeiten besitzt. Wissenschafter*innen des Forschungszentrums Jülich, der Universität Siegen und der Universität Wien ist es nun gemeinsam gelungen, diesen Zustand im Labor zu verwirklichen.

Umwelt - Chemie - 02.12.2021
Chemie fürs Klima
In der Papierindustrie fallen weltweit jährlich rund 50 Millionen Tonnen Lignin - ein Stoff aus der pflanzlichen Zellwand - als Abfall an. Das meiste davon wird verbrannt, ein Teil industriell verwertet, etwa zur Herstellung von Vanillin. Als nachwachsender Rohstoff birgt Lignin jedoch noch viel ungenutztes Potenzial, das erst erschlossen werden muss.

Gesundheit - Chemie - 19.10.2021
Fingerschweiß zeigt individuelles Stoffwechsel-Profil des Menschen
Fingerschweiß zeigt individuelles Stoffwechsel-Profil des Menschen
Nicht-invasive Methode eröffnet neue Möglichkeiten für personalisierte Diagnostik und Therapie Die Analyse von Blut, Plasma oder Urin eines Menschen dient dazu, seinen oder ihren Stoffwechsel sowie körpereigene Schadstoffbelastungen zu bestimmen. In "Nature Communications" stellt nun ein Team um Christopher Gerner von der Fakultät für Chemie der Universität Wien eine Methode vor, die Fingerschweiß für die Messung individueller metabolomischer Profile und Stoffwechselprozesse nutzt.

Gesundheit - Chemie - 14.10.2021
Es werde Licht: Photoinitiatoren für Zahnfüllungen, Kontaktlinsen, Prothesen und Co
Es werde Licht: Photoinitiatoren für Zahnfüllungen, Kontaktlinsen, Prothesen und Co
Photoinitiatoren sorgen dafür, dass flüssiger Kunststoff - etwa für Zahnfüllungen - mittels Lichts schnell aushärtet. Dank einer neuen Synthesemethode der TU Graz lassen sich diese Initiatoren günstig herstellen, was der Technologie weitere Türen öffnet. Wer schon einmal mit einem Loch im Zahn am Zahnarztstuhl gelegen ist, kennt das Prozedere womöglich: Nach dem Ausbohren des Zahns folgt eine Füllung aus flüssigem Kunststoff, die im Mund modelliert und durch UV-Licht zur fixen Plombe ausgehärtet wird.

Chemie - Materialwissenschaft - 29.09.2021
Molekulare Kletten: Von Peptiden getriebene Selbstorganisation im Mikrometerbereich
Molekulare Kletten: Von Peptiden getriebene Selbstorganisation im Mikrometerbereich
Chemiker*innen demonstrieren neuen Ansatz zur Selbstorganisation von Kolloiden Manchmal können eben doch auch kleine Kräfte vergleichsweise Großes bewegen: In einer Studie in "Angewandte Chemie" demonstrieren Chemiker*innen von der Universität Wien eine Methode, wie kurzkettige Peptide die Selbstorganisation von vergleichsweise großen Nano-Teilchen zu neuen Strukturen im Mikrometerbereich anstoßen können.

Chemie - Physik - 28.07.2021
Von chemischen Graphen zu Strukturen
Von chemischen Graphen zu Strukturen
Dreidimensionale (3D) Konfigurationen von Atomen bestimmen alle Materialeigenschaften. Eine quantitative Vorhersage von 3D-Koordinaten aller Atome und somit deren genauen Gleichgewichtsstrukturen ist eine anspruchsvolle und rechenintensive Aufgabe, die am Anfang praktisch jedes Arbeitsablaufs in der Computerchemie steht.

Chemie - 07.07.2021
Vielseitige Enamide mit Potenzial für die Medikamentenentwicklung
Vielseitige Enamide mit Potenzial für die Medikamentenentwicklung
Selektive Wasserstoff-Eliminierung ermöglicht Synthese flexibler Bausteine Ein Forschungsteam um Nuno Maulide von der Fakultät für Chemie hat eine Methode entwickelt, die eine schnelle und direkte Umwandlung unreaktiver Strukturen in flexible chemische Bauelemente ermöglicht. Mit Hilfe der intrinsischen Reaktivität von Carbonsäureamiden generieren die Wissenschafter*innen wertvolle Bausteine - sogenannte Enamide.

Chemie - 30.06.2021
Rot sehen
Rot sehen
Gefährlicher Körperkult: Uni-Graz-ChemikerInnen decken schädliche Tattoo-Farben auf Die Haut wird zur Leinwand: prachtvolle Porträts, farbige Fabelwesen oder bunte Bänder. Und der Sommer zeigt's: Tätowierungen werden immer häufiger, aber auch gefährlicher. ChemikerInnen der Universität Graz haben gemeinsam mit ForscherInnen aus Schweden und Kanada mehr als 70 gängige Tattoo-Farben untersucht.

Umwelt - Chemie - 28.06.2021
Wie Enzyme die Rolle von Mooren als Kohlenstoffspeicher schwächen könnten
Wie Enzyme die Rolle von Mooren als Kohlenstoffspeicher schwächen könnten
Verstärkte Trockenheit durch Klimawandel aktiviert natürlich vorkommende Enzyme Moorpflanzen nutzen Kohlenstoffdioxid aus der Atmosphäre, um mittels Photosynthese organische Moleküle aufzubauen. Auf diese Weise sind gegenwärtig weltweit etwa 455 Milliarden Tonnen Kohlenstoff in Mooren gespeichert.

Chemie - Physik - 27.05.2021
Erst heiß, dann kalt: Neue Erkenntnisse zur Entstehung von Eis
Erst heiß, dann kalt: Neue Erkenntnisse zur Entstehung von Eis
Die weltweit erste molekulare Beobachtung zur Entstehung von Eis durch Forschende der TU Graz sowie der Unis Cambridge und Surrey zeigt, dass Wassermoleküle für den ersten Schritt der Eisbildung zusätzliche Energie aufbringen müssen. Bildmaterial zum Download am Ende der Meldung Wasser gefriert bei Temperaturen unter 0 Grad Celsius zu Eis - eine Tatsache, die hinlänglich bekannt ist.

Biowissenschaften - Chemie - 05.05.2021
Winzigsten Kräften auf der Spur: wie T-Zellen Eindringlinge erkennen
T-Zellen benutzen ihre Antigen-Rezeptoren wie klebrige Finger - ein Team der TU Wien und der MedUni Wien konnte sie dabei beobachten T-Zellen spielen in unserem Immunsystem eine zentrale Rolle: Mit Hilfe sogenannter T-Zell-Rezeptoren (englisch: T-cell receptor, TCR) können sie gefährliche Eindringlinge oder Krebszellen im Körper erkennen, woraufhin sie eine Immunreaktion auslösen.

Biowissenschaften - Chemie - 04.05.2021
Ein Protein-Bodyguard - private Security bei der Verteidigung gegen Oxidation
Oxidativer Stress ist ein biochemischer Zustand, bei dem die Menge der Sauerstoffträgermoleküle die Menge der Reduktionsmittel (auch als Antioxidantien bezeichnet) in einem Organismus übersteigt. Hohe Konzentrationen von Oxidantien können die Aktivität von Enzymen verändern und Lipide, Proteine und Nukleinsäuren schädigen.

Chemie - 12.04.2021
Molekül-Stempel für Kunststoff entwickelt
Molekül-Stempel für Kunststoff entwickelt
JKU Chemiker hat einen molekularen Stempel entwickelt. Darauf wurde nun in den USA ein Patent erteilt. Präsentiert hat Prof. Brüggemann (Institut für Chemie der Polymere) sein neues Verfahren bei der Materials Week des Kunststoff-Clusters Oberösterreich. Als winzige Stempelmatrize kann man verschiedenste Moleküle nehmen, erklärt Brüggemann und führt als Beispiel Eiweißstoffe (Aminosäuren) sowie Chimäre aus DNA und Eiweißstoffen (Peptidnukleinsäuren) an.

Gesundheit - Chemie - 01.03.2021
Brustscreening: Einfache MRT-Messung der Brust könnte Biopsien um 30 Prozent senken
Brustkrebs ist die häufigste tödliche Krebserkrankung bei Frauen. Eine rechtzeitige Früherkennung erhöht die Heilungschancen der Betroffenen. Die Magnetresonanztomographie (MRT) ist ein exaktes Verfahren, um Tumoren des Brustgewebes zu erkennen und zu klassifizieren. Manchmal ist sie aber ,,zu genau", was eine weitere Abklärung (Biopsie) nötig macht und in manchen Fällen sogar zur sogenannten Überbehandlung, also zu unnötigen Operationen, führen kann.

Chemie - Innovation - 23.02.2021
Mit Ultraschall dem Mikroplastik auf der Spur
Mit Ultraschall dem Mikroplastik auf der Spur
Das TU-Spin-Off-Unternehmen usePAT nutzt Ultraschalltechnik für industrielle Messungen - so kann man etwa einfacher und schneller als bisher Mikroplastik in Wasserproben nachweisen. Mikroplastik ist ein weltweites Umweltproblem: Es reichert sich in den Meeren an und wird von Tieren aufgenommen. Wie viel sich von welchen Plastiksorten in einer Umweltprobe befindet, ist schwierig zu messen.

Physik - Chemie - 23.02.2021
Zwillingsatome: Eine Quelle für verschränkte Teilchen
Zwillingsatome: Eine Quelle für verschränkte Teilchen
Quanten-Kunststücke, die man bisher nur mit Photonen durchführen konnte, werden nun auch mit Atomen möglich: An der TU Wien konnte man quantenverschränkte Atomstrahlen herstellen. Kopf oder Zahl? Wenn wir zwei Münzen in die Luft werfen, hat das Ergebnis des einen Münzwurfs nichts mit dem Ergebnis des anderen zu tun.

Chemie - Physik - 19.02.2021
Ultraschnell durch Raum und Zeit
Ultraschnell durch Raum und Zeit
Uni-Graz-ForscherInnen beobachten erstmals Elektronen-Dynamik in Molekülen In Lehrbüchern und Erklärvideos werden sie gerne als farbige Ballons oder Wolken dargestellt: Elektronenorbitale - also die ,,Aufenthaltsorte" von Elektronen in Molekülen. Um den Austausch von Elektronen im Zuge chemischer Reaktionen zu verstehen, muss man jedoch nicht nur die räumliche Verteilung der Orbitale kennen, sondern gleichzeitig auch genau nachvollziehen können, wie sie sich mit der Zeit bewegen.

Biowissenschaften - Chemie - 01.02.2021
Origami mit DNA
Origami mit DNA
Wichtige Fragen über das Immunsystem konnte ein Team der TU Wien beantworten - mit einem Trick, der an kompliziertes Papierfalten erinnert. T-Zellen sind ein wichtiger Bestandteil unseres Immunsystems: An ihrer Oberfläche befinden sich Rezeptoren, mit denen die T-Zellen ganz bestimmte Antigene erkennen können.

Chemie - Physik - 22.01.2021
Überraschende Effekte: Einzelne Atome als Katalysatoren
Überraschende Effekte: Einzelne Atome als Katalysatoren
Seit Jahren versucht man, Metallpartikel in Katalysatoren immer kleiner zu machen. An der TU Wien zeigte sich: Wenn man bei der kleinstmöglichen Größe ankommt, ist plötzlich alles anders. Metalle wie Gold oder Platin werden oft als Katalysatoren eingesetzt. So dient Platin etwa in Fahrzeugkatalysatoren dazu, giftiges Kohlenmonoxid in ungiftiges Kohlendioxid umzuwandeln.