Wie Enzyme die Rolle von Mooren als Kohlenstoffspeicher schwächen könnten

Struktur eines Tyrosinase-Enzyms identifiziert aus Bodenproben eines Salz-Nieder
Struktur eines Tyrosinase-Enzyms identifiziert aus Bodenproben eines Salz-Niedermoors am Ostufer des Neusiedler Sees (© A. Rompel et al.)
Struktur eines Tyrosinase-Enzyms identifiziert aus Bodenproben eines Salz-Niedermoors am Ostufer des Neusiedler Sees (© A. Rompel et al. Verstärkte Trockenheit durch Klimawandel aktiviert natürlich vorkommende Enzyme Moorpflanzen nutzen Kohlenstoffdioxid aus der Atmosphäre, um mittels Photosynthese organische Moleküle aufzubauen. Auf diese Weise sind gegenwärtig weltweit etwa 455 Milliarden Tonnen Kohlenstoff in Mooren gespeichert. In einer neuen Studie, veröffentlicht in der Fachzeitschrift "Environmental Science & Technology", haben die Chemikerinnen Annette Rompel und Regina Krachler von der Universität Wien erstmals den Einfluss von Tyrosinase-Enzymen auf das fragile Gleichgewicht zwischen Speicherung und Freisetzung von Kohlenstoff in Mooren untersucht. Verstärkte Trockenheit im Zuge des Klimawandels könnte künftig die Aktivität der natürlich vorkommenden Enzyme steigern und damit für mehr CO2-Freisetzung sorgen. Moore spielen eine gewichtige Rolle im globalen Kohlenstoffdioxid-Haushalt. Im Zuge des Wachstums moorspezifischer Vegetation wird CO2 gebunden und für den Aufbau organischer Moleküle genutzt.
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