Aktualitäten 2019

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Gesundheit



Ergebnisse 61 - 80 von 110.


Gesundheit - Biowissenschaften - 18.06.2019
Antidepressiva können das empathische Einfühlungsvermögen verringern
Antidepressiva können das empathische Einfühlungsvermögen verringern
Neurowissenschaftliche Forschung zeigt, dass die medikamentöse Therapie von Depression zu verringerten empathischen Reaktionen bei der Wahrnehmung von Schmerzen anderer führen kann Depression ist eine Störung, die oft mit starken Beeinträchtigungen des Soziallebens einhergeht. Bisher galt die Annahme, dass auch empathisches Einfühlungsvermögen, eine wesentliche Fähigkeit für ein gelingendes Sozialleben, bei der Depression beeinträchtigt ist.

Gesundheit - Biowissenschaften - 14.06.2019
Mitochondrien: Wenn Freunde zu Feinden werden
Eine Forschungsgruppe der MedUni Wien und des CeMM Forschungszentrums für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften hat einen neuen Mechanismus entschlüsselt, wie Zellen im Entzündungsprozess kommunizieren. Dabei werden von weißen Blutkörperchen abgesetzte körpereigene Mitochondrien zu Auslösern von Entzündungen.

Gesundheit - 13.06.2019
Stuhlinkontinenz: MedUni Wien testet neue minimal invasive Therapiemethode
Darmschwäche ist ein heikles Thema, das etwa sechs Prozent der Bevölkerung ab dem 60. Lebensjahr betrifft. Die therapeutischen Maßnahmen sind unterschiedlich und hängen von der jeweiligen Ursache ab. Zur Anwendung kommen bisher medikamentöse Gaben, Beckenbodentraining oder in bestimmten Fällen das Einsetzen eines Darmschrittmachers.

Informatik - Gesundheit - 12.06.2019
Künstliche Intelligenz bei Diagnose von Hautläsionen dem Menschen überlegen
Künstliche Intelligenz ist dem Menschen bei der Diagnose von pigmentierten Hautveränderungen wie Muttermalen und Melanomen überlegen. Eine Studie unter Leitung der MedUni Wien ließ menschliche ExpertInnen in einem ,,Wettbewerb" gegen internationale Bilderkennungsprogramme mit lernfähigen Algorithmen antreten.

Biowissenschaften - Gesundheit - 07.06.2019
Wie eine Körperzelle zu ihrer Bestimmung findet
Eine internationale Studie unter maßgeblicher Mitwirkung der MedUni Wien beleuchtet den Mechanismus, wie sich undifferenzierte Zellen auf ihre biologische Bestimmung im Körper festlegen. So stehen die untersuchten Zellen im Laufe ihrer Entwicklung mehrfach konkurrierenden Wahlmöglichkeiten gegenüber und treffen eine Reihe von binären Entscheidungen bis sie ihre endgültige Bestimmung erreichen.

Pharmakologie - Gesundheit - 06.06.2019
Neue Therapie-Option bei aktiver Rheumatoider Arthritis
Ein derzeit in noch in Zulassung befindliches Medikament mit dem selektiven Januskinase-Inhibitor Upadacitinib hat sich in einer großen, internationalen Studie unter der Leitung des renommierten Rheumatologen Josef Smolen von der Universitätsklinik für Innere Medizin III als neue Behandlungsoption bei aktiver Rheumatoider Arthritis (RA) erwiesen.

Gesundheit - Chemie - 04.06.2019
Krebsmedikament wird durch langsame Elektronen aktiviert
Krebsmedikament wird durch langsame Elektronen aktiviert
In der Strahlentherapie werden verschiedene Moleküle erprobt, um die Wirkung der Strahlung auf Krebszellen zu verbessern. Forscher um Stephan Denifl von der Universität Innsbruck beobachteten nun, dass langsame Elektronen von Nimorazol-Molekülen äußerst effektiv eingefangen werden. Dieses Ergebnis kann eine Erklärung für die selektive Wirkung dieses in der Strahlentherapie bereits eingesetzten Wirkstoffs liefern.

Gesundheit - Pharmakologie - 31.05.2019
Systembiologie-basierender Algorithmus entschlüsselt neue Checkpoints des Ovarialkarzinoms
Ein multidisziplinäres Team bestehend aus WissenschafterInnen der MedUni Wien und internationalen Partnern entwickelte einen integrativen Ansatz, der einen neuen Zugang zur Aufschlüsselung therapeutischer Checkpoints in der Pathobiologie des epithelialen Ovarialkarzinoms (Eierstockkarzinoms) ermöglicht.

Sozialwissenschaften - Gesundheit - 29.05.2019
"13 Reasons Why": Nach TV-Serie Suizid-Anstieg in den USA
Nach dem Release der Netflix-TV-Serie ,,13 Reasons Why" (,,Tote Mädchen lügen nicht"), in der sich ein 17-jähriges Mädchen das Leben nimmt, gibt es einen markanten Anstieg von Suiziden in den USA. Zu diesem Ergebnis kommen Studienleiter Thomas Niederkrotenthaler und Benedikt Till von der Unit Suizidforschung & Mental Health-Promotion am Zentrum für Public Health der MedUni Wien in einer nun veröffentlichten Studie im Top-Journal JAMA Psychiatry.

Gesundheit - 29.05.2019
Nachtarbeit: Bio-Rhythmus von ,,Morgenmenschen" leidet mehr als jener von ,,Nachtmenschen"
Die Einwirkung künstlichen Lichts belastet den biologischen Rhythmus von in der Nacht arbeitenden Menschen und beeinflusst deren Melatonin-Spiegel. Damit steigt das Risiko für chronische Erkrankungen. Das ist das zentrale Ergebnis der Longitudinal-Studie ,,Nurses' Health-Study II" einer Forschungsgruppe um Eva Schernhammer von der Abteilung für Epidemiologie des Zentrums für Public Health der Medizinischen Universität Wien.

Gesundheit - Biowissenschaften - 28.05.2019
Dietrich Kraft als Legende der Allergologie
Das internationale Fachjournal ,,Allergy - European Journal of Allergy and Clinical Immunology" (IF 6.0) würdigt den österreichischen Allergologen Dietrich Kraft in seiner aktuellen Ausgabe (2019, 1-3) als ,,Legende der Allergie". Dietrich Kraft hat die Allergieforschung in Österreich auf molekularbiologischer Basis neu etabliert und so einen wichtigen Impuls für den Wissenschaftsstandort Wien gegeben.

Biowissenschaften - Gesundheit - 28.05.2019
Epigenetische Studie liefert neue Ansätze für Kombinationstherapien bei aggressiven Krebsarten
Eine aktuelle Studie des CeMM und der MedUni Wien gibt Aufschluss darüber, wie das Zusammenspiel eines epigenetisch aktiven Proteins namens BRD4 mit dem Stoffwechsel-Enzym MTHFD1 die Genaktivität und das Zellwachstum steuert. Die Ergebnisse der Studie wurden nun im renommierten Fachjournal Nature Genetics veröffentlicht.

Forschungsmanagement - Gesundheit - 24.05.2019
MedUni Wien im CWTS Leiden Ranking 2019 verbessert
Die MedUni Wien gehört bei der Qualität ihrer Publikationen zu Europas Spitzenuniversitäten. Das aktuelle CWTS Leiden Ranking vergleicht den Output an wissenschaftlichen Publikationen durch Universitäten. Die MedUni Wien konnte ihren Anteil an Top-Publikationen im Vergleich zu ihrer Gesamtpublikationszahl im Bereich ,,Biomedical and health sciences" erhöhen, sich dadurch um zwanzig Plätze verbessern und liegt nun weltweit auf Platz 181.

Gesundheit - 20.05.2019
Wie Virusinfektionen zu Kachexie führen
Viele PatientInnen mit chronischen Krankheiten wie Krebs, AIDS oder Autoimmunerkrankungen leiden an einer rätselhaften Zusatzerkrankung, der Kachexie. Dabei handelt es sich um ein hochkomplexes und noch wenig verstandenes Syndrom, das zu einem unkontrollierbaren Gewichtsverlust führt. Schrumpfende Fettreserven und ein Abbau des Muskelgewebes führen zur körperlichen Schwächung.

Pharmakologie - Gesundheit - 16.05.2019
Therapiemöglichkeit für genetische Erkrankungen
Therapiemöglichkeit für genetische Erkrankungen
ForscherInnen suchen neue Anwendungen für bereits zugelassene Arzneimittel Atmen, denken oder hören - nahezu alle lebenswichtigen Funktionen unseres Körpers sind davon abhängig, dass Ionenkanäle korrekt funktionieren. Defekte in diesen Proteinen, verursacht durch Punktmutationen, können zahlreiche Erberkrankungen auslösen.

Gesundheit - Biowissenschaften - 15.05.2019
Kontaktekzeme der Haut: Neue Therapieformen möglich durch biologischen Arzneimittelwirkstoff
APOSEC ist ein biologischer Wirkstoff zur Wundheilung, den der Thoraxchirurg Hendrik Jan Ankersmit von der MedUni Wien entwickelt hat. Gemeinsam mit dem dermatologischen Grundlagenforscher Michael Mildner, ebenfalls MedUni Wien, untersuchte er nun auch die Wirksamkeit der Substanz bei allergisch bedingten Hautläsionen wie dem Kontaktekzem, da aus früheren Studien antientzündliche Effekte von APOSEC bekannt sind.

Gesundheit - Biowissenschaften - 14.05.2019
Symbionten als Lebensretter
Symbionten als Lebensretter
ForscherInnen entdecken neuen Faktor bei der Verbreitung von Legionellen Wenn Menschen an einer bakteriellen Infektion erkranken, steht zunächst die Behandlung der Erkrankung im Vordergrund. Aber woher kommen diese Krankheitserreger eigentlich und wo leben sie, wenn Sie nicht im Zusammenhang mit einer Infektion in Erscheinung treten? Ein internationales Team um Matthias Horn vom Zentrum für Mikrobiologie und Umweltsystemwissenschaft der Universität Wien hat dies am Beispiel eines Erregers von Lungenerkrankungen untersucht.

Biowissenschaften - Gesundheit - 08.05.2019
ExpertInnen der MedUni Wien und des AKH Wien identifizieren bisher unbekannten Bakterienstamm
ExpertInnen der MedUni Wien/AKH Wien haben einen bisher unbekannten Bakterienstamm aus der Gattung der Leptospiren identifiziert. Eine Infektion damit löste ungewöhnliche neurologische Symptome aus, die an Myasthenia gravis erinnern, eine Autoimmunerkrankung, bei der die Signalübertragung zwischen Nervenzellen und Muskelzellen gestört ist.

Gesundheit - Biowissenschaften - 07.05.2019
Genetische Ursache bei familiärer Sarkoidose identifiziert
Mutationen in Genen, die den Stoffwechselsensor mTOR regulieren, haben nun ForscherInnen des Zentrums für Pathobiochemie und Genetik der MedUni Wien gemeinsam mit ihren KollegInnen von der Universität Lyon, bei PatientInnen mit familiärer Sarkoidose entdeckt. Die Ergebnisse dieser aktuellen Studie wurden nun in der Fachzeitschrift ,,European Respiratory Journal" veröffentlicht.

Gesundheit - Biowissenschaften - 02.05.2019
Nährboden für Tumorentwicklung charakterisiert
Nährboden für Tumorentwicklung charakterisiert
ForscherInnen analysierten über 6. Proteine in Tumorzellen von PatientInnen mit Multiplem Myelom Das Multiple Myelom ist eine bis dato weitgehend unheilbare Tumorerkrankung, die sich aus einer prämalignen Vorstufe entwickelt und dessen Entstehungsmechanismen noch nicht vollständig geklärt sind.