Nährboden für Tumorentwicklung charakterisiert

Entartete Plasmazellen vermehren sich im Knochenmark und führen zum Multiplen My
Entartete Plasmazellen vermehren sich im Knochenmark und führen zum Multiplen Myelom (© Institut für Analytische Chemie).
ForscherInnen analysierten über 6. Proteine in Tumorzellen von PatientInnen mit Multiplem Myelom Das Multiple Myelom ist eine bis dato weitgehend unheilbare Tumorerkrankung, die sich aus einer prämalignen Vorstufe entwickelt und dessen Entstehungsmechanismen noch nicht vollständig geklärt sind. ForscherInnen um Astrid Slany von der Fakultät für Chemie der Universität Wien haben nun in einer groß angelegten Proteomiks-Studie Tumorzellen in verschiedenen Stadien - von der Vorstufe MGUS bis hin zum fortgeschrittenen Multiplen Myelom - verglichen und Mechanismen identifiziert, die zur Progression der Erkrankung führen. Ihre Studie ist aktuell im Journal "Molecular and Cellular Proteomics" erschienen. Im Zustand MGUS (monoklonale Gammopathie unklarer Signifikanz) sind im Knochenmark der Betroffenen bereits einzelne Tumorzellen ausgebildet. MGUS diagnostiziert man bisher eher zufällig. ,,Bei den Tumorzellen handelt sich um entartete Plasmazellen, die im Knochenmark von Gesunden nicht vorkommen.
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