Bernhard Hofko mit der Prüfmaschine, mit der die Kälteeigenschafen von Asphalt bestimmt werden. Bernhard Hofko Gussasphalt (links) und Walzasphalt (rechts)
Die TU Wien forscht an umweltfreundlicheren Gussasphaltmischungen: Mit Hilfe von Wachs und innovativen Technologien könnte viel Energie gespart werden. Das Forschungsprojekt wird mit dem Wirtschaftskammerpreis 2014-Projektförderung der Wirtschaftskammer Wien unterstützt. Zum Straßenbauen braucht man Hitze. Das Bitumen, die klebrige Substanz, die das Gestein im Asphalt zusammenhält, lässt sich nur bei hohen Temperaturen bearbeiten. Durch die Beimengung von Wachs kann die notwendige Arbeitstemperatur allerdings spürbar gesenkt werden, ohne die Qualität des Asphalts negativ zu beeinflussen. An der TU Wien wird derzeit untersucht, welche Asphalt-Rezepturen bei Gussasphalt die besten Ergebnisse liefern. Messungen zeigen, dass eine Absenkung der Temperatur um 30 Grad möglich ist, damit ließen sich 20% der nötigen Energie und 20% der Treibhausgase einsparen.
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