Veränderte und virulentere Keuchhusten-Bakterien auch in Österreich

Internationale Studien haben genetische Veränderungen (Polymorphismen) des Bordetella-pertussis-Bakteriums, dem Auslöser von Keuchhusten, beobachtet. Eine österreichische Vergleichsstudie, die vom Institut für Spezifische Prophylaxe und Tropenmedizin der MedUni Wien koordiniert wurde, hat diese veränderten Bakterienstämme auch in Österreich nachgewiesen. Wer gegen Keuchhusten geimpft ist, bleibt allerdings noch ausreichend geschützt. Keuchhusten (Pertussis) gilt als klassische Kinderkrankheit. Er wird von Bakterien übertragen und löst bei den Betroffenen krampfartige Hustenanfälle aus. Internationale Studien haben gezeigt, dass Bordetella pertussis Bakterienstämme sich verändern (Polymorphismen bilden) und dadurch teilweise virulenter werden können. Diese neuen Stämme gibt es auch in Österreich, wie anhand einer von der MedUni Wien koordinierten Studie nachgewiesen wurde.
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