Thomas Schmickl und Ronald Thenius (v.l.) mit Lily Unterwasser-Roboter des Typs Lily im Einsatz unter Wasser Der kleine Roboter lässt sich problemlos auf einer Hand balancieren
Weltgrößter autonomer Unterwasser-Roboterschwarm an der Uni Graz - Die Karl-Franzens-Universität Graz bringt den derzeit größten Unterwasser-Roboterschwarm in die Steiermark. Die derzeit 20 U-Boote können miteinander kommunizieren und treffen ihre Entscheidungen wie ein gemeinsames Gehirn. Inspiriert sind sie vom Verhalten sozialer Insekten. Der Roboter-Schwarm bildet die erste Stufe in der Erforschung von Mechanismen, die es künftig U-Boot Schwärmen ermöglichen sollen, in Gewässern Giftmüll oder versunkene Gegenstände, wie Blackboxes von Flugzeugen, problemlos zu finden. Seit April 2011 koordiniert das Artificial Life Lab der Karl-Franzens-Universität Graz unter der Leitung von Thomas Schmickl das internationale EU-Projekt CoCoRo (Collective Cognitve Robots). Besonders an dem Projekt ist, dass der Unterwasser-Roboterschwarm als Ganzes ein einfaches ,,kollektives Bewusstsein" entwickelt. Zum Beispiel sind sich die einzelnen U-Boote der gesamten Schwarmgröße (die sich jederzeit beliebig ändern kann) bewusst und lassen dies in die Schwarm-Entscheidungen einfließen.
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