Hangrutschungen in der Steiermark sowie Hochwasser in Deutschland und Österreich haben einen Auslöser: Stürme, die über dem Mittelmeer entstehen und über die Adria nach Nordosten ziehen. Foto: Clker-Free-Vector-Images/pixabay.com
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In den vergangenen 30 Jahren hat sich die Oberflächentemperatur des Mittelmeers im Sommer um rund 1,5 Grad auf durchschnittlich etwa 24,5 Grad erwärmt. Das beeinflusst auch das Wetter in Mitteleuropa. Grafik: Volosciuk.
In den vergangenen 30 Jahren hat sich die Oberflächentemperatur des Mittelmeers im Sommer um rund 1,5 Grad auf durchschnittlich etwa 24,5 Grad erwärmt. Dieser Temperaturanstieg kann zu häufigeren sommerlichen Niederschlagsextremen führen. Betroffen sind vor allem der Südosten Österreichs, Slowenien, Ungarn und die Slowakei. 'Die Intensivierung des Starkregens kann zwischen 10 und 50 Prozent liegen', schildert Projektleiter Ass. Douglas Maraun vom Wegener Center für Klima und Globalen Wandel der Uni Graz. Gemeinsam mit ForscherInnen des GEOMAR Helmholtz Zentrums für Ozeanforschung in Kiel und des Shirvhov Instituts für Ozeanologie in Moskau publizierte Maraun die Ergebnisse in der aktuellen Ausgabe des online Journals 'Scientific Reports'. Heftige Niederschläge im Sommer der Jahre 2009 und 2014 haben in der Südoststeiermark mehrere tausend Hangrutschungen ausgelöst. Ähnlicher Starkregen über Süddeutschland und der Tschechischen Republik hat in den vergangenen Jahrzehnten zu Hochwassern der Elbe, der Oder und der Donau geführt.
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