Schadstoffmessung aus der Ferne

Mit Laserpulsen gelingt es an der TU Wien, Schadstoffe wie NO und NO2 mit extrem hoher Genauigkeit zu messen - hunderte Male pro Sekunde und sogar auf große Distanz. Der Laser kann über größere Distanzen zum Reflektor geschickt werden und kommt wieder zurück - aus der spektralen Zusammensetzung kann dann die Schadstoffkonzentration entlang des Strahlganges berechnet werden. Stickoxide gehören zu den wichtigsten atmosphärischen Schadstoffen. Sie verursachen sauren Regen und Sommersmog und haben einen negativen Einfluss auf die Umwelt sowie auf unsere Gesundheit. Bodennahe Stickoxide tragen zur Ozonbildung bei und gehören daher auch zur Klasse der klimaschädlichen Gase. Stickoxide fallen bei Verbrennungen an, etwa im Automotor oder in Kohlekraftwerken. An der TU Wien wurde nun eine neue Methode entwickelt, Stickstoffmonoxid (NO) und Stickstoffdioxid (NO2) mit Laserstrahlen zu detektieren.
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