Mikrobiom und Umwelt: Wie sich unser "Super-Organ" verändert

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Mit "Umwelt im Gespräch" greift der Forschungsverbund in Kooperation mit dem Naturhistorischen Museum Wien aktuelle Herausforderungen im Umgang mit unserer Umwelt auf und stellt wissenschaftliche Erkenntnisse als Grundlage für das gesellschaftliche Handeln bereit (© Alessandra Riva).
Podiumsdiskussion am Dienstag, 13. November zu den Einflüssen der Umwelt auf unsere körpereigenen Mikroben und damit unsere Gesundheit Am Dienstag, 13. November, 19 Uhr veranstaltet der Forschungsverbund Umwelt der Universität Wien in Kooperation mit dem Naturhistorischen Museum Wien die Podiumsdiskussion "Mikrobiom und Umwelt: Wie der Mensch von ,seinen' Bakterien abhängt". Was wir bereits über die Rolle des Mikrobioms, also die Gesamtheit unserer körpereigenen Mikroben, für unsere Gesundheit wissen, erläutert die Mikrobiologin und ERC Starting Grant-Preisträgerin Jillian Petersen von der Universität Wien in einem kurzen Vortrag. Im Anschluss diskutieren ExpertInnen Wechselwirkungen zwischen veränderten Umwelteinflüssen, unserem Lebensstil und der Zusammensetzung unseres Mikrobioms sowie Möglichkeiten, diesen Veränderungen zum Wohl der eigenen Gesundheit zu begegnen. Milliarden von Mikroorganismen - also Bakterien, Archaeen, Pilzen und Viren - bilden bei Mensch und Tier das Mikrobiom. Es besiedelt Haut und Nasenhöhle genauso wie Darm und andere innere Organe. ,,Die Mikroben leben dabei in einer engen Symbiose mit dem Wirt und beeinflussen positiv Körperfunktionen wie den Stoffwechsel, können sich aber auch zum Krankheitserreger entwickeln", sagt die Symbioseforscherin Jillian Petersen, die die Symbiose zwischen Wirt und Symbiont exemplarisch anhand der Lebensgemeinschaft von Mondmuscheln und Bakterien erforscht. "Wir müssen verstehen, wie Symbiosen funktionieren, sich entwickeln und evolutionär verändern, um die ,guten' Bakterien zukünftig für medizinische Zwecke einsetzen zu können", so die Assistenz-Professorin der Universität Wien.
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