
Im Rahmen ihrer Qualifizierungsstelle an der Montanuniversität Leoben widmet sich Gerold der Entwicklung innovativer Recyclingstrategien für metallhaltige Sekundärrohstoffe - mit einem besonderen Schwerpunkt auf Batterietechnologien. In ihrer bisherigen Forschung lag der Fokus auf der mechanisch-hydrometallurgischen Rückgewinnung strategischer Metalle aus End-of-Life-Lithium-Ionen-Batterien. Dabei standen insbesondere die prozessseitige Optimierung sowie die ressourceneffiziente Separation und Rückführung kritischer Rohstoffe wie Lithium, Kobalt, Nickel und Mangan im Vordergrund.
Forschungsschwerpunkt: Batterierecycling
Mit Blick auf zukünftige Anforderungen der Kreislaufwirtschaft richtet die Wissenschaftlerin ihre Forschung nun verstärkt auf alternative Batteriekonzepte aus. Im Zentrum stehen dabei die Rückgewinnung und Wiederverwertung von Materialien aus Natrium-Ionenund Feststoffbatterien, deren industrielle Relevanz in den kommenden Jahren deutlich zunehmen wird. Das Ziel dabei ist es, bereits heute die technologischen Grundlagen für wirtschaftlich und Ökologisch tragfähige Recyclingverfahren von morgen zu schaffen.Ein weiterer zentraler Forschungsschwerpunkt ist die Biohydrometallurgie - ein vielversprechender Ansatz, bei dem mikrobiologisch induzierte Prozesse zur selektiven Metalllösung aus komplexen Matrixsystemen genutzt werden. Diese biotechnologische Methode eröffnet neue Perspektiven für ein nachhaltiges Batterierecycling unter milden Prozessbedingungen.



