Europäischer Forschungscluster CUSP untersucht gesundheitliche Auswirkungen von Mikro- und Nanoplastiken
: Fünf große Forschungsprojekte haben sich in einem neuen europäischen Forschungscluster (CUSP) zusammengefunden, um die gesundheitlichen Auswirkungen von Mikround Nanoplastiken zu erforschen. Der Cluster umfasst 75 Organisationen aus 21 Ländern. Die MedUni Wien ist als Partner des Projekts ,,IMPTOX" beteiligt, das die komplexe Rolle von Mikround Nanokunststoffen in Kombination mit Schadstoffen in der Umwelt auf die Lebensmittelsicherheit und die menschliche Gesundheit, mit Schwerpunkt auf Allergien und Asthma, untersucht. Ein multidisziplinäres Team aus WissenschafterInnen und politischen EntscheidungsträgerInnen wird in den nächsten fünf Jahren an dieser massiven Forschungsanstrengung, welche von der Europäischen Kommission mit 30 Millionen Euro finanziert wurde, zusammenarbeiten. ForscherInnen werden versuchen, der komplexen Beziehung zwischen Mikround Nanoplastiken (MNP) und unserer Gesundheit auf die Spur zu gehen und werden sich hinsichtlich insbesondere auf Expositionswege, Risikobewertung und die Entwicklung neuer Analysewerkzeuge zur Messung, Charakterisierung und Quantifizierung von MNP konzentrieren. Mikround Nanoplastiken sind Überall Die Präsenz von Mikround Nanoplastiken in der Umwelt hat in den vergangenen Jahren stetig zugenommen. Die kleinen Kunststoffpartikel bilden sich durch die Zersetzung größerer Plastikteile oder werden industriell hergestellt und Kosmetika, synthetischen Textilien oder Peeling-Produkten zugefügt.
