Endometriose: Bis zu 300.000 Frauen in Österreich betroffen
Die Endometriose ist eine Erkrankung, bei der sich Gebärmutterschleimhaut (Endometrium), die normalerweise nur in der Gebärmutterhöhle vorkommt, auch außerhalb im Bauchraum befindet und dort zu lokalen entzündlichen Veränderungen führt. Zwischen 120.000 und 300. Frauen in Österreich sind davon betroffen, die Dunkelziffer ist hoch - vielfach mit der Konsequenz, unfruchtbar zu werden. Wird die Erkrankung frühzeitig erkannt, kann sie gut behandelt und die Fertilität erhalten werden. Bis es aufgrund der unspezifischen Symptome aber zu einer Diagnose kommt, dauert es durchschnittlich sieben bis neun Jahre. Aus diesem Grund starten die drei Medizinischen Universitäten Österreichs in Wien, Graz und Innsbruck eine Awareness-Aktion für Endometriose und in diesem Zusammenhang auch zu Infertilität. Die Aktion mit dem Namen ,,BEI" (Bewusstsein für Endometriose und Infertilität) beginnt am 11. März 2019 in Wien mit einem Kick-Off-Event im Van Swieten Saal der MedUni Wien (ab 18:00 Uhr), tagsüber fährt ein ,,BEI-Endometriose-Bus" quer durch Wien, um die Bevölkerung zu informieren.
