Biomechanik: Die Vermessung des Menschen

Wie können Herz-Kreislauferkrankungen gezielter therapiert und postoperative Komplikationen verringert werden? Forschende am Institut für Biomechanik liefern mit ingenieurwissenschaftlichen Methoden Antworten. Alles fließt: Unsere Gefäße sind nichts anderes als dünne elastische Rohre, durch die sich Blut ständig seinen Weg bahnt, um Organe und Gewebe mit Sauerstoff zu versorgen. Und genauso wie Rohre verstopfen können und Reibungen sowie Spannungen ausgesetzt sind, verändern sich unsere Blutgefäße im Laufe des Lebens: Die Elastizität nimmt ab, Kalk und Fett lagern sich an den Wänden der ,,Biorohre" ab. Dadurch verengen sie sich, was man als Atherosklerose bezeichnet. Über kurz oder lang kann so nicht mehr genügend sauerstoffreiches Blut zu den Geweben fließen. Auch der Herzmuskel, der nichts anderes als eine elektromechanische Pumpe ist, büßt nach und nach seine Pumpleistung ein. Die Folgen können Herz-Kreislauferkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall sein - die häufigsten Todesursachen in Europa.
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