Benedikt Till erhält Rudolf Quatember Preis
Benedikt Till, Suizidforscher an der Abteilung für Sozialund Präventivmedizin (Unit Suizidforschung & Mental Health Promotion) am Zentrum für Public Health der Medizinischen Universität Wien, wurde im Rahmen der 7. Fachtagung des klinisch-psychologischen Fachgremiums des AKH Wien und der MedUni Wien mit dem Rudolf Quatember Preis als ,,Psychological Researcher of the Years 2017/2018" ausgezeichnet. Benedikt Till wurde für die Studie ,,Beneficial and harmful effects of educative suicide prevention websites: randomised controlled trial exploring Papageno v. Werther effects" ausgezeichnet, die im renommierten British Journal of Psychiatry publiziert wurde. Der ,,Papageno-Effekt" reduziert Suizidgefährdung In der Suizidforschung weiß man seit langem, dass sensationsorientierte Berichterstattung über Suizide gefährdete Menschen zur Nachahmung anregen kann. Hierbei spricht man vom ,,Werther-Effekt". Wenn aber Betroffene in Medien über ihre Bewältigungsstrategien für suizidale Gedanken erzählen, hat das eine positive Wirkung, den ,,Papageno-Effekt". Dieser Begriff wurde in früheren Studien des Zentrums für Public Health an der MedUni Wien in Anlehnung an Wolfgang Amadeus Mozarts Singspiel ,,Die Zauberflöte" geprägt.
