Quantenphysik ermöglicht selbst-zerstörende Software

(© Adobe Stock, erweiterte Lizenz)
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Software, die sich nach nur einer Ausführung selbst zerstört, galt lange Zeit als unerfüllbares Ideal zum Schutz privater Informationen. Doch nun gelang es ForscherInnen der Universität Wien gemeinsam mit WissenschafterInnen aus Brasilien und Singapur dieses bedeutende Konzept der Cyber-Security mithilfe von Quantentechnologie zu realisieren. Dafür wurden quantenphysikalische und klassische Systeme zu einem Hybrid-Computer kombiniert. Die dadurch ermöglichte Umsetzung der sogenannten ,,One-Time"-Programme wurde in der aktuellen Ausgabe des Journals ,,Nature Communications" veröffentlicht. Computerprogramme, die nur ein einziges Mal ausführbar sind, waren für SicherheitsexpertInnen über Jahrzehnte hinweg nicht mehr als eine Wunschvorstellung. Die sogenannten ,,One-Time"-Programme würden die unerwünschte Weitergabe von Daten sowie die Manipulation und den Missbrauch der Software selbst verhindern. ForscherInnen von der Fakultät für Physik der Universität Wien haben gemeinsam mit WissenschafterInnen der Singapore University of Technology and Design und des Centre for Quantum Technologies nun Quantentechnologien mit konventionellen Computern kombiniert, um klassische Software zu verschlüsseln.
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