Immer weniger Diversität

Ruben Sommaruga und Hannes Peter untersuchen mikrobiologische Gemeinschaften in
Ruben Sommaruga und Hannes Peter untersuchen mikrobiologische Gemeinschaften in den Faselfad Seen. (Bild: Sommaruga)
Überraschende Ergebnisse zeigt eine Untersuchung von Ruben Sommaruga, Professor am Institut für Ökologie und Hannes Peter von der Forschungsgruppe Lake and Glacier Ecology zur Veränderung der Diversität im Wechsel von gletschertrüben zu klaren Bergseen. Der Artikel dazu wurde im ISME Journal der Nature Publishing Group veröffentlicht. Der Klimawandel verursacht einen globalen Rückgang von Gletschern, welche als Lebensraum von verschiedenen aktiven mikrobiologischen Gemeinschaften erkannt wurden. Die Diversität und Funktion von Bakteriengemeinschaften in Seen sowie deren Veränderung im Laufe des Gletscherrückganges, waren Untersuchungsgegenstand der beiden Wissenschaftler Ruben Sommaruga und Hannes Peter, die sich schon länger mit den Faselfad Seen im Verwalltal in der Nähe von St. Anton beschäftigen. ,,Wenn Gletscher komplett verschwinden, werden die von der Gletschermilch getrübten Seen transparent und stellen einen potentiellen Engpass für trübungsspezielle Organismen mit bisher nicht erforschten funktionellen Konsequenzen dar", erläutert Sommaruga der betont, dass der Wechsel von trüben zu klaren Seen geologisch betrachtet in einer sehr kurzen Zeitspanne stattfindet könnte. In dieser Studie erforschten Sommaruga und Peter erstmals wie die Bakteriengemeinschaften in Eisstauseen vom Gletscherrückgang beeinflusst werden. Funktion und Auswirkung.
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