,,Game of Thrones" als Spiegel unserer Gesellschaft

Kommenden Sonntag beginnt in den USA die Ausstrahlung der achten und letzten Staffel von 'Game of Thrones', einer der meistdiskutierten Fernsehserien der vergangenen Jahre. Was uns der Erfolg der Serie über unsere kollektive Psyche verrät, hat sich der Bildungswissenschaftler und Psychologe Gerald Poscheschnik näher angesehen. Mittelalter-Setting, Drachen, Magie, Ränkespiele und epische Schlachten: "Game of Thrones" startet bald in die achte und letzte Staffel. Vom Partygespräch über Blogs und Podcasts bis hin zu Artikeln in den Feuilletons ist die Serie Thema, das Internet ist voll mit Spekulationen darüber, welcher der Charaktere die letzte Folge überleben wird und wer am Ende auf dem titelgebenden Thron sitzen wird. Für Dr. Gerald Poscheschnik, Leiter des Instituts für Psychosoziale Intervention und Kommunikationsforschung, ist der Erfolg der Serie schnell erklärt: "‚Game of Thrones' bietet einige sehr moderne Anknüpfungspunkte und Möglichkeiten zur Identifikation. Die Charaktere sind außerdem nicht plump gut oder böse gezeichnet, durchleben einen Entwicklungsbogen, man will wissen, wie es weitergeht - alles Merkmale erfolgreicher Serien oder Filme, die auch ‚Game of Thrones' erfüllt." Psychoanalytische Landkarte. Poscheschnik hat sich die Serie aus einem psychoanalytischen Blickwinkel näher angesehen, insbesondere die Großgruppendynamik, die sich in der Topographie der fiktiven Welt widerspiegelt.
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