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Universität Innsbruck
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Astronomie & Weltraum - Physik - 03.03.2026

Die Beobachtung von Exoplaneten bringt einige Herausforderungen mit sich. Insbesondere Planeten, die der Erde ähneln, sind sehr schwer zu untersuchen, da sie nur schwach leuchten und von ihrem zugehörigen Stern überstrahlt werden. Nun hat ein internationales Forschungsteam unter Beteiligung von Stefan Kimeswenger, Astrophysiker an der Universität Innsbruck, einen neuen Ansatz untersucht: Ein großes, erdbasiertes Teleskop soll mit einem im Weltraum kreisenden "Sonnenschirm" kombiniert werden, der das Licht des Sterns gezielt ausblendet.
Umwelt - Geowissenschaften - 13.01.2026

Eine neue Studie von Forschenden aus Mainz, Oxford, Berlin und Innsbruck zeigt, dass Pompejis frühe Bäder deutlich unhygienischer waren als lange angenommen. Geochemische Analysen von Kalkablagerungen aus Brunnen und Becken der Stadt enthüllen starke Verunreinigungen und geben Aufschluss über die antike Wasserversorgung in Pompeji.
Umwelt - Biowissenschaften - 16.12.2025

Fichtennadelblasenrost, eine Pilzerkrankung, bedroht immer mehr heimische Fichtenwälder. Doch einige Fichten scheinen resistent zu sein. Ein Innsbrucker Forschungsteam hat nun entdeckt, woran das liegt: Eine gutartige Pilzart schützt den Baum, indem sie das Wachstum des Nadelrostpilzes hemmt. Gelingt es, weitere Fungizide zu identifizieren, könnten Fichtenwälder biologisch und nachhaltig vor dem Befall mit Nadelblasenrost geschützt werden.
Gesundheit - Campus - 11.11.2025

Forschungsprojekt zu motorischen Auffälligkeiten bei Kindern liefert praxisnahe Lösungen Motorische Auffälligkeiten bei Kindern werden oft nicht als solche erkannt. Das zeigt eine Studie in 25 Tiroler Kindergärten mit über 750 Kindern. In einer zweistufigen Testung zeigten fast 5 Prozent der Kinder Defizite in ihrer motorischen Entwicklung.
Biowissenschaften - Maschinenbau - 04.11.2025

Temperatur ist ein entscheidender physiologischer Faktor für die Geschwindigkeit von Immunreaktionen. Diese auf den ersten Blick offensichtlich erscheinende Tatsache war auf Einzelzellebene bisher nahezu unerforscht. Stefan Wieser vom Institut für Zoologie der Universität Innsbruck und seine Kolleg:innen beschreiben im Fachmagazin Developmental Cell erstmals, dass das Motor-Protein Myosin II die Temperatur-Sensitivität von Immunzellen reguliert und für die Beschleunigung von Immunantworten bei erhöhter Körpertemperatur verantwortlich ist.
Geowissenschaften - Umwelt - 21.10.2025

In einer abgelegenen Höhle im Norden Grönlands hat ein Forschungsteam um die Geolog:innen Gina Moseley, Gabriella Koltai und Jonathan Baker von der Universität Innsbruck Spuren einer deutlich wärmeren Arktis entdeckt. Die Höhlenablagerungen zeigen, dass die Region vor Millionen Jahren frei von Permafrost war und sensibel auf steigende Temperaturen reagierte.
Umwelt - Agronomie & Lebensmittelingenieur - 17.10.2025

Wenn Trockenphasen über mehrere Jahre hinweg besonders stark ausfallen, verlieren viele Ökosysteme einen Teil ihrer Produktivität. Eine neue internationale Studie in Science mit Beteiligung des Innsbrucker Ökologen Michael Bahn zeigt, dass vor allem wiederholte extreme Dürren die Erholung von Grasund Strauchlandschaften deutlich bremsen.
Biowissenschaften - 15.09.2025
Einzigartige Fortpflanzungsstrategie bei Ameisen entdeckt
Ameisen der Art Messor ibericus können Männchen einer anderen Art klonen, um ihre Arbeiterklasse zu erhalten. Diese einzigartige Strategie zur Arterhaltung konnte ein internationales Forschungsteam mit den Innsbrucker Ökolog:innen Birgit Schlick-Steiner und Florian Steiner kürzlich nachweisen. Sie veröffentlichten ihre Ergebnisse im Magazin Nature .
Umwelt - Geowissenschaften - 11.09.2025
Klimawandel gefährdet Sanierungserfolge im Piburger See
Seit 50 Jahren wird der beliebte Bergsee Piburger See im Tiroler Ötztal wissenschaftlich überwacht. Eine nun veröffentlichte Studie unter der Leitung des Innsbrucker Ökologen Ruben Sommaruga zeigt, dass sich der See nach früheren Belastungen zunächst erholt hat. Seit Mitte der Neunziger Jahre verschlechtert sich sein Zustand nun allerdings wieder.
Physik - 14.08.2025

Physiker der Universität Innsbruck haben ein Quantensystem beobachtet, dass sich entgegen der Erwartung und obwohl ständig neue Energie zugeführt wurde, nicht erwärmt hat. Das als "dynamische Vielteilchenlokalisierung" bezeichnete Phänomen zeigt, wie Quantenkohärenz die Aufnahme von Energie verhindert.
Biowissenschaften - Gesundheit - 30.07.2025
Krebszellen unter Druck
Krebszellen reagieren auf mechanischen Druck mit einem Energieschub, der ihnen hilft, DNA-Schäden zu reparieren und in beengten Umgebungen des Körpers zu überleben. Ein Team um Verena Ruprecht von der Universität Innsbruck und Sara Sdelci vom Centre for Genomic Regulation (CRG) in Barcelona hat diesen Schutzmechanismus von Krebszellen erstmals beschrieben.
Physik - 10.07.2025

Ein Forscherteam um Gregor Weihs hat eine Methode zur gezielten Steuerung von dunklen Exzitonen in Quantenpunkten entwickelt. Mit gechirpten Laserpulsen und einem Magnetfeld gelang es den Physikern, diese optisch inaktiven Quasiteilchen zu kontrollieren und ihre einzigartigen Eigenschaften für die Speicherung und Verarbeitung von Quantenzuständen nutzbar zu machen.
Biowissenschaften - Gesundheit - 07.07.2025
Multiple Sklerose: Stammzelltransplantationen können Myelin in Maus-Modell wiederherstellen
Induzierte neurale Stammzellen sind in der Lage, chronische Gewebeschädigungen im zentralen Nervensystem bei Mäusen zu reparieren. Das zeigen Forscher:innen der Universität Cambridge und der Universität Innsbruck in einer neuen Studie. Die Ergebnisse legen nahe, dass stammzellbasierte Therapien ein vielversprechender Ansatz zur Behandlung chronisch demyelinisierender Erkrankungen - insbesondere fortschreitender Multipler Sklerose - sein könnten.
Astronomie & Weltraum - Physik - 03.07.2025
Eisstrukturen im All entschlüsseln
Ein Forschungsteam der Universität Innsbruck hat eine neue Methode entwickelt, mit der die Struktur von Eis auf fernen Himmelskörpern analysiert werden kann. Die aktuelle Studie zeigt, dass sich Eisphasen mit geordneten und ungeordneten Wasserstoffatomen mithilfe von Nahinfrarot-Spektroskopie unterscheiden lassen - einer Technik, die für Weltraumbeobachtungen geeignet ist.
Umwelt - 10.04.2025

Der Erhalt von zumindest etwas Gletschereis in den Tiroler Alpen hängt wesentlich davon ab, ob die globale Temperaturgrenze von +1,5 °C eingehalten wird. Steigt die globale Durchschnittstemperatur darüber hinaus, ist in der Region mit dem vollständigen Verlust aller Gletscher zu rechnen - viele davon bereits in den nächsten Jahren.
Astronomie & Weltraum - 10.04.2025

Mit den Hubble-Weltraumteleskop haben Wissenschaftler:innen erstmals verschmelzende Sternhaufen in der Kernregion von Zwerggalaxien direkt beobachtet. Das Team um Francine Marleau von der Universität Innsbruck berichtet darüber in der Fachzeitschrift Nature. Diese Entdeckung bestätigt die seit langem diskutierte Möglichkeit, dass die Zentren von Zwerggalaxien auf diesem Weg entstehen.
Astronomie & Weltraum - 09.04.2025

<div> <div> <div> </div> </div> <div> <div> <div> <div> <div> Erste Bilder der Fusion von Sternhaufen in der Nähe des Zentrums von Zwerggalaxien Mit den Hubble-Weltraumteleskop haben Wissenschaftler:innen erstmals verschmelzende Sternhaufen in der Kernregion von Zwerggalaxien direkt beobachtet.
Physik - 04.04.2025

Quantenzustände lassen sich nur unter hochkontrollierten Bedingungen erzeugen und beobachten. Einem Innsbrucker Forschungsteam ist es nun gelungen, in einem supraleitenden Mikrowellen-Resonator sogenannte "heiße" Schrödinger-Katzen-Zustände zu erzeugen. Die in Science Advances veröffentlichte Arbeit zeigt, dass Quantenphänomene auch in weniger idealen, wärmeren Umgebungen beobachtet und genutzt werden können.
Umwelt - 02.04.2025

Isotope in Baumringen zeigen hydroklkimatische Entwicklungen an Analysen von bis zu 9000 Jahre alten Nadelhölzern belegen: Die jüngsten sommerlichen Trockenphasen im Alpenraum liegen im Bereich der holozänen Variabilität, die Ergebnisse zeigen zudem feuchtere Verhältnisse in den ersten Jahrtausenden an.
Physik - Informatik - 25.03.2025

Die Erforschung von Elementarteilchen und deren Wechselwirkungen ist von zentraler Bedeutung für unser Verständnis des Universums. Ein Team der Universitäten Innsbruck und Waterloo zeigt, wie ein neuartiger Quantencomputer eine Tür in die Welt der Teilchenphysik öffnet. Das Standardmodell der Teilchenphysik liefert die bisher beste Beschreibung der Kräfte und Teilchen, aus denen sich unsere Welt zusammensetzt.







