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Medizinische Universität Wien
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Gesundheit - 29.07.2014
Substitutionstherapie hilft opiatabhängigen Schwangeren
Eine neue wissenschaftliche Studie aus Wien zeigt, wie hoch die Gesundheitsrisiken unter schwangeren Opiatabhängigen und abhängigen jungen Müttern sind.
Gesundheit - 24.07.2014
Optimale Beatmungsstrategie bei Vollnarkose bei Bauch-Operationen nachgewiesen
Eine Multicenter-Studie an 30 Zentren in Europa, Nordund Südamerika mit insgesamt 900 ProbandInnen hat nun jene unterschiedlichen Beatmungsstrategien, die derzeit während der Narkose bei operativen Eingriffen im Bauchraum angewendet werden, erstmals auf ihre zielführende Wirksamkeit untersucht. An der MedUni Wien war daran die klinische Abteilung für Herz-Thorax-Gefäßchirurgische Anästhesie und Intensivmedizin (HTG) beteiligt.
Gesundheit - Biowissenschaften - 22.07.2014
Schizophrenie: Genom von 80.000 Menschen analysiert
Eine enorme Leistung, die noch keine praktischen Konsequenzen für die Medizin hat, haben die Mitglieder der internationalen "Schizophrenie-Arbeitsgruppe" des Genomik-Konsortiums für Psychiatrie geschafft: Die Genanalyse von 34. Betroffenen und 45. Angehörigen einer Kontrollgruppe. Die Forscher identifizierten 108 Genorte, die etwas mit der psychiatrischen Erkrankung zu tun haben könnten.
Gesundheit - Biowissenschaften - 22.07.2014
Infektionsschutz der Lunge entdeckt
Die Lunge ist als Organ mit der größten Kontaktfläche zur Umwelt - der Luft - ständig mit Krankheitskeimen konfrontiert. Das würde für eine hohe Infektionsrate speziell nach Lungenoperationen sprechen. Wissenschafter der MedUni dürften jetzt einen Grund dafür entdeckt haben, warum dem nicht so ist: körpereigene Abwehrstoffe in der Pleuraflüssigkeit.
Gesundheit - 21.07.2014
Erste Studie zeigt erhöhte Spurenelementkonzentration bei Knochenkrebs
In einer weltweit einzigartigen Studie haben ForscherInnen der MedUni Wien, der Technischen Universität Wien und des Ludwig-Boltzmann-Instituts die Verteilung von Spurenelementen im Gewebe von Knochentumoren untersucht. Das Ergebnis: im Tumorgewebe gibt es eine erhöhte Konzentration von Spurenelementen.
Biowissenschaften - Gesundheit - 17.07.2014
Erhöhte Ausschüttung von Cannabinoiden beeinträchtigt Embryo-Gehirnentwicklung
Der menschliche Körper produziert Substanzen, so genannte Endocannabinoide, die ähnlich wie Haschisch wirken. Diese Endocannabinoide bewirken zwar keinen Rausch, sind aber für die Funktion des neuronalen Netzwerks im Gehirn von immenser Bedeutung – ganz besonders während der Embryonalphase. Gerät dieses Netzwerk durcheinander, indem zu viele Endocannabinoide ausgeschüttet werden, kann das die embryonale Gehirnentwicklung beeinträchtigen.
Gesundheit - Biowissenschaften - 14.07.2014
Neue Technologie für die Diagnose von Krebszellen entwickelt
In der Pathologie werden Zellen und Zellkerne üblicherweise mit Hilfe des Mikroskops auf Biomarker-Expressionen in Tumoren untersucht. Auf Basis dieser Analyse werden die Therapieoptionen für den Betroffenen, etwa bei einer Krebserkrankung, abgewogen. Die diagnostische Sicherheit hängt dabei sehr vom einzelnen Pathologen ab.
Gesundheit - 08.07.2014
Wiener Forscher entwickelten erste Krebsimmuntherapie für Hunde
Die Tatsache, dass ein Rezeptor, der sich häufig auf der Oberfläche menschlicher Tumorzellen befindet, in fast identer Form auch bei Hunden vorkommt, nutzten Wiener Forscher zur Entwicklung eines Krebsimmuntherapie für Hunde. Bei dem im Fachjournal "Molecular Cancer Therapeutics" vorgestellten Ansatz handle es sich um den weltweit ersten, bei dem gezielt Antikörper eingesetzt werden.
Gesundheit - Biowissenschaften - 08.07.2014
Wesentliche Ursache von kindlich fokaler Epilepsie entdeckt
WissenschafterInnen der Universitätsklinik für Neurologie der MedUni Wien haben eine weitere Ursache für die kindliche fokale Epilepsie entdeckt. Dabei handelt es sich um eine Duplikation am Chromosom 16. Dieser Duplikation wird auch eine Rolle bei Schizophrenie, Autismus und intellektueller Minderbegabung zugeschrieben.
Biowissenschaften - 07.07.2014
Molekulare Netzwerke während der Entstehung der neuromuskulären Synapse entschlüsselt
Die Entschlüsselung von entwicklungsbiologischen Prozessen ist eine der großen Herausforderungen an die moderne Wissenschaft. Dabei helfen interdisziplinäre Ansätze unter der Verwendung von Genomik und Proteomik. In einer dieser interdisziplinären Studien konnte ein Team bestehend aus ForscherInnen der MedUni Wien, IMP (Research Institute of Molecular Pathology) und IMBA (Akademie der Wissenschaften) die molekularen Interaktionen bei der Entstehung der sogenannten neuromuskulären Synapse aufdecken.
Gesundheit - 03.07.2014
Faktor für gesünderes Altern gefunden - auch bei starkem Übergewicht
Etwa jede/r Fünfte in Österreich gilt als schwer übergewichtig (adipös), Tendenz steigend. Drei Viertel der Betroffenen leiden unter Folgeerkrankungen wie zum Beispiel Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder auch Krebs. Ein Viertel gilt aber trotz starkem Übergewicht als grundsätzlich gesund – und bleibt es oft auch.
Gesundheit - 01.07.2014
Forscher von IST Austria und MedUni Wien lassen Krebszellen leuchten
Eine gemeinsame EMBO-Journal-Publikation von Gruppen des IST Austria und der Medizinischen Universität Wien behandelt konstruierte lichtaktivierbare Zelloberflächenrezeptoren.
Gesundheit - 30.06.2014
PatientInnen-Gruppen mit geringer Personenanzahl im Fokus der MedUni Wien
In der EU leiden sechs bis acht Prozent – das sind bis zu 36 Millionen Menschen – an einer der 5.000 bis 8.000 bekannten, seltenen Erkrankungen. Sowohl für die Erforschung neuer Therapien bei seltenen Krankheiten, als auch in der personalisierten Medizin und bei der Arzneimittelentwicklung für Kinder stehen oft nur PatientInnen-Gruppen mit kleiner Personenzahl zur Verfügung.
Gesundheit - Biowissenschaften - 24.06.2014
Neues neurologisches Krankheitsbild entdeckt
In einer groß angelegten Studie unter Beteiligung der Universitätsklinik für Radiologie und Nuklearmedizin der MedUni Wien, insbesondere des Exzellenzzentrums für Hochfeld-MR und dem Team von Siegfried Trattnig, wurde ein neues neurologisches Krankheitsbild bei Kindern entdeckt. Die Studie wurde nun im Top-Magazin Cell veröffentlicht und ziert auch das Coverbild des Magazins.
Gesundheit - Biowissenschaften - 23.06.2014
Wirksamkeit des umstrittenen Influenza-Medikaments Tamiflu nachgewiesen
In einer internationalen, retrospektiven Studie wurde nun die Wirksamkeit des umstrittenen Neuraminidasehemmers Tamiflu (Wirkstoff Oseltamivir) nachgewiesen. Zentren in 40 Ländern, darunter auch die MedUni Wien mit der Universitätsklinik für Innere Medizin I (Klinische Abteilung für Infektionen und Tropenmedizin) konnten in der in 'The Lancet Respiratory Medicine“ erschienenen Arbeit und anhand von über 29.
Biowissenschaften - Gesundheit - 18.06.2014
Proteine im Harn könnten wichtige Rolle bei Belastungs-Inkontinenz spielen
Inkontinenz ist die häufigste chronische Erkrankung weltweit. Rund zehn Prozent der ÖsterreicherInnen sind betroffen. Dennoch ist dieses Thema nach wie vor tabu: Zwei von drei Betroffenen sprechen nicht darüber und stehen damit einer erfolgreichen Behandlung im Weg. Die Belastungs-Inkontinenz, bei der es zu unwillkürlichem Harnabgang etwa beim Husten, Lachen oder Niesen kommt, ist mit 60 Prozent aller Fälle die häufigste Form.
Gesundheit - Biowissenschaften - 16.06.2014
Schwächelnde Dopaminpumpe schädigt Hirnzellen
Eine Studiengruppe am Zentrum für Hirnforschung der Medizinischen Universität Wien untersuchte die Funktion einer intrazellulären Dopaminpumpe bei Parkinson-Erkrankten im Vergleich mit einer gesunden Testgruppe. Es stellte sich heraus, dass diese Pumpe das Dopamin in den Gehirnzellen bei Parkinson-Erkrankten schlechter abpumpt und einspeichert.
Gesundheit - Biowissenschaften - 16.06.2014
Intensivere Rheuma-Behandlung zahlt sich für Arbeitsfähigkeit aus
Eine intensive Behandlung von Gelenksrheuma (rheumatoide Arthritis, chronische Polyarthritis) zahlt sich offenbar aus. Dies betrifft auch die Arbeitsfähigkeit der PatientInnen. Das hat eine Studie des britischen Rheumatologen Paul Emery (Leeds) ergeben, an der auch ExpertInnen der MedUni Wien mitgearbeitet haben.
Gesundheit - Biowissenschaften - 16.06.2014
Neuer prognostischer Marker für PatientInnen mit Lebermetastasen bei Darmkrebs entdeckt
Eine multidisziplinäre Studie an der MedUni Wien zeigt, dass die immunologische Prägung am Rand der Metastase des Darmkrebs in der Leber als prognostischer Marker für das klinische Ergebnis verwendet werden kann. Das könnte dazu beitragen, dass künftig auf eine verbesserte Prognose des Krankheitsverlaufs und eine mögliche Anpassung der Therapie an die patientenspezifische immunologische Prägung, möglich werden.
Gesundheit - 12.06.2014
Höhere Cholesterinwerte bei Nierenkrebs-PatientInnen ,,wünschenswert"
Vielen Menschen wird geraten, ihren Cholesterinspiegel und damit die Blutfette zu senken, um die Gefahr für Herz-Kreislauferkrankungen zu senken. Ganz anders sieht es bei PatientInnen mit Nierenkrebs aus: ein höherer Cholesterinwert führt bei dieser Gruppe zu einer höheren Lebenserwartung. Das ist das zentrale Ergebnis einer aktuellen Studie an der Universitätsklinik für Urologie im Rahmen der Diplomarbeit von Carmen Leitner.





