Infektionsschutz der Lunge entdeckt

Die Lunge ist als Organ mit der größten Kontaktfläche zur Umwelt - der Luft - ständig mit Krankheitskeimen konfrontiert. Das würde für eine hohe Infektionsrate speziell nach Lungenoperationen sprechen. Wissenschafter der MedUni dürften jetzt einen Grund dafür entdeckt haben, warum dem nicht so ist: körpereigene Abwehrstoffe in der Pleuraflüssigkeit. Das Wissenschafterteam von der Klinischen Abteilung für Thoraxchirurgie (Leiter: Walter Klepetko) im Wiener AKH um Konrad Hötzenecker und Hendrik Ankersmit hat seine Ergebnisse in der neuesten Ausgabe der Annals of Thoracic Surgery veröffentlicht. "Die Lunge wird als nicht steriles Organ angesehen. Chirurgische Eingriffe finde damit mehr oder weniger in einem kontaminierten Operationsfeld statt. Trotzdem ist die Rate an Komplikationen durch Infektionen auch bei großen Eingriffen mit der Entfernung von Lungengewebe niedrig", schrieben die Fachleute.
account creation

TO READ THIS ARTICLE, CREATE YOUR ACCOUNT

And extend your reading, free of charge and with no commitment.



Your Benefits

  • Access to all content
  • Receive newsmails for news and jobs
  • Post ads

myScience