Die beständige Gefahr nach Landschaftsbränden

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In Proben aus zehn unterschiedlichen Bränden haben die Forscher*innen umweltbest
In Proben aus zehn unterschiedlichen Bränden haben die Forscher*innen umweltbeständige freie Radikale in einer Konzentration nachgewiesen, die jene, die üblicherweise in Böden vorkommt, um das Zehn- bis Tausendfache übersteigt. (© Stefan Doerr)
In Proben aus zehn unterschiedlichen Bränden haben die Forscher*innen umweltbeständige freie Radikale in einer Konzentration nachgewiesen, die jene, die üblicherweise in Böden vorkommt, um das Zehn- bis Tausendfache übersteigt. Stefan Doerr) - Verkohlte Pflanzen enthalten schädliche freie Radikale Jedes Jahr verbrennen weltweit schätzungsweise vier Prozent der Landoberfläche. Zurück bleiben mehr als 250 Megatonnen verkohlter Pflanzen. Eine Studie der Universität Wien hat in diesen Kohlen nun erstmals erhöhte Konzentrationen umweltbeständiger freier Radikale nachgewiesen - und das teilweise noch fünf Jahre nach dem Brand. Diese können reaktive Substanzen generieren, welche wiederum Pflanzen und Lebewesen schaden. Die Forscher*innen um Gabriel Sigmund und Thilo Hofmann haben Kohleproben aus den Rückständen von Wald-, Grasund Buschbränden in unterschiedlichen klimatischen Zonen analysiert. Die Studie erscheint Earth & Environment.
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