Wie resilient sind Europas systemische Banken?
Am 4. November übernimmt die Europäische Zentralbank (EZB) die direkte Kontrolle über 130 systemrelevante Großbanken. Am 11. November diskutiert ein hochkarätiges Panel unter der Leitung von Thomas Gehrig, Finanzwissenschafter an der Universität Wien, über die Ergebnisse der sogenannten Bankenstresstests. Zu Gast ist unter anderem Jukka Vesala, Generaldirektor der Bankenaufsicht der EZB. Die Europäische Zentralbank übernimmt am 4. November ihre Rolle als Supervisor aller Banken im Euroraum. Neben der Kontrolle über 130 systemrelevante große Banken wird die EZB auch für alle übrigen Banken die Koordination zwischen den National Competent Authorities (NCAs) herstellen, sowie eine gleichmäßige Aufsichtsdichte sicherstellen. Mithilfe der sogenannten umfassenden Bankenprüfung, auch unter dem Schlagwort "Stresstest" bekannt, sollen aber bereits vorab potentielle Systemrisiken erkannt werden, die es dann durch geeignete Maßnahmen zu beheben gilt. Einen Einblick in die "Politik" der Europäischen Zentralbank wird Jukka Vesala, Director General der ECB (European Central Bank) geben. Am Podium sitzen weiters Ulf Lewrick von der Bank für internationalen Zahlungsausgleich in Basel, Claus Puhr vom Head Risk Assessment Unit der OeNB, Karel Lanoo, CEO des Centre for European Policy Studies, sowie Thomas Breuer von der FH Vorarlberg und Cristina Marzea, Chartered Financial Analyst und Managing Director von Barclays Capital in London. Moderiert wird die Veranstaltung von Thomas Gehrig vom Institut für Finanzwirtschaft der Universität Wien. Die Diskussion der Ergebnisse der umfassenden Bankenprüfung steht im Zentrum der Podiumsdiskussion. Inwieweit darf den Prüfergebnissen vertraut werden und welche potenziellen Risiken werden möglicherweise übersehen?


