Visionärer Vermittler

Gerhard Rath (links) erhielt von ÖPG-Vorstand Eberhard Widmann den Roman-Ulrich-
Gerhard Rath (links) erhielt von ÖPG-Vorstand Eberhard Widmann den Roman-Ulrich-Sexl-Preis der Österreichsichen Physikalischen Gesellschaft. Foto: Karl Riedling
Wie packt man komplexe Formeln und Phänomene der Physik in einen spannenden Unterricht? Wie holt man den SchülerInnen die Sterne vom Himmel? Und wie bringt man LehrerInnen dazu, den Begeisterungsfunken für das Fach überspringen zu lassen? Gerhard Rath, Fachdidaktiker für Physik an der Karl-Franzens-Universität Graz und Lehrer am BRG Kepler, weiß es. Für seine Leistungen auf dem Gebiet der Vermittlung von Physik wird er am 1. September 2015 mit dem Roman-Ulrich-Sexl-Preis der Österreichsichen Physikalischen Gesellschaft ausgezeichnet. Rath hat sich in den letzten drei Jahrzehnten auf verschiedenen Ebenen um den Physik-Unterricht verdient gemacht. Er ist Gründungsmitglied des Regionalen Fachdidaktikzentrums für Physik, über die Aktion IMST (Innovationen Machen Schule Top) in die Fortbildung von LehrerInnen involviert und hat auch maßgeblich an der PädagogInnenbildung NEU mitgearbeitet, die ab Herbst in Kraft tritt. Am BRG Kepler Graz hat er den Schulschwerpunkt SCIENCE mit aufgebaut, ein Museum für Johannes Kepler und die Schulsternwarte initiierte. Die Mitarbeit an zahlreichen Projekten hat der Schule und ihm schon einige Preise beschert, zum Beispiel den Gewinn der Faszination Technik Challenge oder des ESA-XMM Wettbewerbs, in dessen Rahmen eine ganze Schulklasse nach Kourou (Französisch Guyana) eingeladen wurde. Der Roman Ulrich-Sexl-Preis wurde Rath vor allem aus zwei Gründen zugesprochen: für die beispielgebende Vernetzung zwischen Theorie und Praxis und die Umsetzung aktueller Entwicklungen in der Vermittlung auf allen Ebenen, der er sich immer wieder stellt.
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