Unsere Sehnsucht nach Überlegenheit: Ist Europa solidarisch genug?

©  Giampaolo Squarcina/flickr.com ;  CC BY-NC-ND 2.0

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Soziologin Laura Wiesböck im Gespräch mit Ö1-Journalistin Elke Ziegler

NACHGEFRAGT, das Live-Format der Universität Wien, bringt Wissenschaft, Journalismus und Publikum zusammen, um Themen, die die Gesellschaft bewegen, zu diskutieren. Am Dienstag, 14. Mai, 18 Uhr, sind die Soziologin und Autorin Laura Wiesböck sowie die Wissenschaftsjournalistin Elke Ziegler in der Aula am Campus der Universität Wien zu Gast, um sich gemeinsam mit dem Publikum zur europäischen Sehnsucht nach Überlegenheit zu unterhalten.

Die Reihe NACHGEFRAGT ist eine von zahlreichen Aktivitäten, die die Universität Wien im Rahmen des Jubiläums 20 Jahre Uni Wien Campus im vergangenen Jahr initiiert hat und weiterführt, um allen Interessierten Gelegenheit zu bieten, mit Wissenschaft und Forschung in Kontakt zu treten.

Gespräch in der Aula am Uni Wien Campus und auf Facebook Live
Mit NACHGEFRAGT, das via Facebook Live online übertragen wird, liefert die Universität Wien wissenschaftliche Expertise zu aktuellen Themen. Darüber hinaus ist das Format ein Beitrag zur Vernetzung von Wissenschaft, Journalismus und Öffentlichkeit. Fragen zum Thema können sowohl vor Ort als auch via Facebook live gestellt werden.

Europa baut auf eine gemeinsame Kultur und Geschichte auf und identifiziert sich über nationale Grenzen hinweg mit einem christlich geprägten Gesellschaftsmodell. Das offenbaren aktuell der Brand der Notre-Dame und vor allem die großzügigen Spenden für ihren Wiederaufbau. Würden zur Bewältigung der Flüchtlingskrise nur annähernde Summen bereitgestellt, könnte dann Leid verhindert werden? Welche Auswirkungen hat es, wenn wirtschaftliche Kalku’le anstelle von Solidarita’t treten und Empathie sich nur auf Angeho’rige der eigenen Gruppe beschra’nkt? Warum wir Menschen darauf bedacht sind, uns von anderen Bevölkerungsgruppen abzugrenzen, dazu diskutieren Uni Wien-Soziologin Laura Wiesböck und Wissenschaftsjournalistin Elke Ziegler (Ö1/ORF).

Laura Wiesböck ist Soziologin an der Universität Wien. Sie forscht zu Formen, Ursachen und Auswirkungen von sozialer Ungleichheit. Für ihre akademische Arbeit wurde sie mit dem Theodor-Körner-Preis und dem Bank Austria Forschungspreis ausgezeichnet. Neben wissenschaftlichen Artikeln publiziert sie regelmäßig in tagesaktuellen Medien wie "Die Zeit" oder "Der Standard". In ihrem kürzlich erschienenen Buch "In besserer Gesellschaft. Der selbstgerechte Blick auf die Anderen" (Kremayr & Scheriau) geht sie der menschlichen Sehnsucht nach Überlegenheit auf den Grund.

NACHGEFRAGT
Unsere Sehnsucht nach Überlegenheit: Ist Europa solidarisch genug?
Zeit: Dienstag, 14. Mai 2019, 18 Uhr
Ort: Aula am Campus der Universität Wien, 1090 Wien, Spitalgasse 2, Hof 1

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