Therapie seltener Tumore: Weniger Symptome - Längeres Überleben

Eine bereits seit längerem gegen die Symptome von Hormon-bildenden Tumoren des Verdauungstraktes eingesetzte medikamentöse Behandlung bremst auch deutlich das Fortschreiten der Erkrankung und verhindert Todesfälle. Das hat eine internationale Studie unter Beteiligung von Wiener Wissenschaftern an 204 Patienten ergeben. Sie erscheint in der aktuellen Ausgabe des "New England Journal of Medicine". Fünf von 100. Menschen erkranken jährlich an sogenannten neuroendokrinen Tumoren. Es handelt sich dabei um bösartige Gewebeneubildungen, die durch eine zum Teil sehr starke Produktion von verschiedenen Hormonen charakterisiert sind. Etwa die Hälfte davon betrifft den Verdauungstrakt, unter anderem die Bauchspeicheldrüse, schrieben Martyn Caplin vom Royal Free Hospital (London) und dessen Co-Autoren, unter ihnen Markus Raderer von der Universitätsklinik für Innere Medizin I (Onkologie) im Wiener AKH (MedUni Wien), in ihrer Publikation. Zwar war bekannt, dass sogenannte Somatostatin-Analoga als Medikamente die Symptome durch Hemmung der überschießenden Hormonproduktion reduzieren.
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