Start des neuen Masterprogramms "Risikoprävention und Katastrophenmanagement"

Lehrgangsleiter Thomas Glade, Vizerektorin Christa Schnabl (beide Universität Wi

Lehrgangsleiter Thomas Glade, Vizerektorin Christa Schnabl (beide Universität Wien), Johann Bezdeka (BMI). Copyright: Universität Wien.

Kooperationsvertrag zwischen der Universität Wien und dem Bundesministerium für Inneres (BMI)

Am 1. Oktober 2015 startet das neue Masterprogramm "Risikoprävention und Katastrophenmanagement" an der Universität Wien in Kooperation mit dem BMI. Es ist die erste universitäre postgraduale Weiterbildung in Österreich, die das Thema in seiner theoretischen Breite und im konkreten Anwendungskontext ganzheitlich präsentiert. Der Universitätslehrgang wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Inneres (BMI) entwickelt und pünktlich zum Lehrgangsstart unterzeichneten die Kooperationspartner nun den Vertrag.
Das postgraduale Weiterbildungsprogramm beschäftigt sich mit den Themen Vorsorge, Bewältigung und Wiederaufbau im österreichischen Katastrophenmanagement und richtet sich an Personen, die im Bereich des Bevölkerungsschutzes sowie in der Risikoprävention und dem Katastrophenmanagement tätig sind. Angesprochen sind Berufstätige von Einsatzorganisationen (Rettung, Polizei, Feuerwehr, Bundesheer), Personen in Forschung und Lehre, Mitglieder von NGOs sowie Mitarbeiter in Stadtund Raumplanung. Die TeilnehmerInnen erwerben interdisziplinäres und praxisbezogenes Wissen über das System der Risikoprävention und des Katastrophenmanagements. Ziel ist es, den Studierenden jene Kenntnisse, Fertigkeiten und Kompetenzen zu vermitteln, die sie für den aktuell ausgeübten Beruf oder eine angestrebte Erwerbstätigkeit in den einschlägigen Berufsfeldern benötigen, und dadurch den Bedarf an professionellen ExpertInnen zu decken, die über ein fachübergreifendes interdisziplinäres Verständnis über den Katastrophenund Risikokreislauf verfügen.
Kooperationsvertrag unterstreicht enge Zusammenarbeit
Der Kooperationsvertrag - unterzeichnet von Christa Schnabl und Heinz Faßmann, VizerektorInnen der Universität Wien, und Johann Bezdeka, stellvertretender Generaldirektor für die öffentliche Sicherheit sowie Leiter der Gruppe II/B im BMI (Fremdenpolizei, Zivilund Katastrophenschutz) - unterstreicht die enge inhaltliche Zusammenarbeit des BMI und der Universität Wien. Um die Praxisorientierung des Masterprogramms bestmöglich gewährleisten zu können, war das Innenministerium von der Konzeption weg eingebunden. Johann Bezdeka betonte das umfassende und interdisziplinäre Konzept des Universitätslehrgangs und begrüßte das Mitwirken namhafter Organisationen des staatlichen Katastrophenmanagements an der Entwicklung.
Experte für Risikoforschung leitet Masterprogramm
Thomas Glade, wissenschaftlicher Leiter des Masterprogramms, ist Professor am Institut für Geographie und Regionalforschung der Universität Wien und ausgewiesener Experte im Bereich der Risikoforschung: "Jede Weiterbildung muss zum Ziel haben, bereits im Berufsleben stehenden Personen ein fundiertes theoretisches und aktuelles praktisches Rüstzeug zu vermitteln. Jede und jeder Studierende wird befähigt, dieses neue Wissen im jeweiligen Berufsumfeld einzubringen und dadurch gemäß den jeweiligen Gegebenheiten neue Ideen zu entwickeln und Impulse zu setzen. Dieses ’lebenslange Lernen’ muss nachhaltig erfolgreich garantiert werden, wozu die Kooperation zwischen dem BMI und der Universität Wien einen sehr wichtigen Beitrag darstellt".
Alle Details zum Masterprogramm:
http://www.postgraduatecenter.at/lehrgaenge/gesundheit-naturwissenschaften/risikopraevention-und-katastrophen-management/

Mag. Alexandra Frey

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