In weiten Teilen der Welt herrscht große Armut - im Bild ein Armenviertel in Xiamen in China. (Foto: pixabay.com/stark8)
Wie gerecht sind Einkommen und Vermögen verteilt? Wiederholt sich die Geschichte? Die Ungleichheit des frühen 20. Jahrhunderts kommt wieder - das zeigen historische Erhebungen: Mit der historischen Vermögensverteilung beschäftigt sich der Ökonom Andreas Exenberger. Mit seinem Buch ,,Das Kapital im 21.Jahrhundert" hat der französische Ökonom Thomas Piketty Anfang dieses Jahres erneut Bewegung in eine Debatte gebracht, die seit Ausbruch der Finanzund Wirtschaftskrise auch öffentlich immer breiter stattfindet: Die wachsende wirtschaftliche Ungleichheit ist ein Problem, dem viele Staaten in Zeiten schrumpfender öffentlicher Kassen ratlos gegenüberstehen. Aber ist das alles neu? Gab es nicht immer schon Arme und Reiche in der Gesellschaft? Mit der Entwicklung der Ungleichheit in Vermögen und Einkommen beschäftigt sich auch der Innsbrucker Ökonom Dr. Andreas Exenberger. ,,Ein Problem bei historischen Vergleichen sind die Quellen, die solche Vergleiche überhaupt möglich machen: Es gibt sie nämlich nicht so flächendeckend, wie wir das gerne hätten", erklärt er. Kein Wunder - gibt es doch etwa für eine Verteilung der Vermögen in Österreich selbst in jüngster Zeit kaum zuverlässige Daten. ,,Aus Vermögen wird oft ein Geheimnis gemacht.
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