Risiko-Score für die Lebenserwartung von KrankenhauspatientInnen entwickelt
ForscherInnen der MedUni Wien an der Universitätsklinik für Anästhesie, Allgemeine Intensivmedizin und Schmerztherapie, der Universitätsklinik für Innere Medizin III und des Zentrums für Medizinische Statistik, Informatik und Intelligente Systeme haben den weltweit ersten Prognose-Score (PANDORA-Score) für KrankenhauspatientInnen und deren Lebenserwartung innerhalb der kommenden 30 Tage entwickelt. Das ist die erste konkrete Umsetzung aus dem Projekt 'nutritionDay worldwide', das von Michael Hiesmayr, Leiter der klinischen Abteilung für Herz-Thorax-Gefäßchirurgische Anästhesie und Intensivmedizin gemeinsam mit Karin Schindler an der MedUni Wien vor zehn Jahren ins Leben gerufen wurde. Das Ziel des Projekts ist es, weltweit eine Karte zu erstellen, in der die Häufigkeit von Mangelernährung, der Ernährungszustand von PatientInnen sowie die ernährungsrelevanten Versorgungsstrukturen in Krankenhäusern und Pflegeheimen ersichtlich sind. Aktuell sind 59 Länder ' von Albanien bis China, von Indien bis zur USA sowie insgesamt 32 europäische Staaten ' involviert. Der nächste weltweite 'nutritionDay' findet am 19. November 2015 statt. Rund zwei Millionen Einzeldaten anonymisiert erfasst - Nun wurde der Pandora-Score (Patient-And Nutrition-Derived Outcome Risk Assessment) im Open Access-Journal 'PloS One' vorgestellt. Für die Entwicklung des Scores wurden mehr als 43.
