Projekt der MedUni Wien erhält Spin-off-Fellowship des FFG

Mit dem Projekt SVAN (Safe Vascular Access Needle) erhält eine Erfindung der MedUni Wien eine Förderung durch das Spin-off-Fellowship des FFG. Der intraössäre Zugang zur Verabreichung lebensrettender Medikamente in Notfallsituationen wird am Zentrum für Medizinische Physik weiterentwickelt. Mit der Förderung soll nun die Ausgliederung in ein Spin-off-Unternehmen vorbereitet werden. Der intraossäre (IO) Zugang, der seit langem die erste Wahl bei der Verabreichung lebensrettender Medikamente in Notfallsituationen bei Erwachsenen ist und sich auch bei Kindern etabliert hat, soll nun zunehmend auch bei Neugeborenen eingesetzt werden. Internationale Richtlinien für die Wiederbelebung von Neugeborenen empfehlen mittlerweile auch den IO-Zugang (bei dem eine dünne Nadel in den stark vaskularisierten Knochen eingeführt und darüber Medikamente schnell verabreicht werden können) als Alternative, wenn andere venöse Zugangsansätze nicht möglich sind. Allerdings unterscheiden sich Neugeborene hinsichtlich der Knochenanatomie, des Gefäßsystems, der Größe, der Mineralisierung, der Kortikalisdicke und des Markdurchmessers erheblich von Erwachsenen. Um einen sicheren IO-Zugang in dieser Altersgruppe zu ermöglichen, wurde das neue SVAN-System mit seinem Alleinstellungsmerkmal eines Selbst-Stopp-Mechanismus des Bohrers (stoppt sobald die Markhöhle erreicht ist) entwickelt.
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