Orangenschalen zum Anziehen

Anna Ressmann, Nikolin Oberleitner und Florian Rudroff (v.l.n.r.)
Anna Ressmann, Nikolin Oberleitner und Florian Rudroff (v.l.n.r.)
Aus einem nachwachsenden und leicht verfügbaren Abfallprodukt ein hochwertiges Endprodukt wie Polyester zu erzeugen, ist das Ziel eines neuen Syntheseverfahrens, das derzeit an der TU Wien entwickelt wird. Polyester ist ein vielseitig einsetzbarer Ausgangsstoff in der Industrie, beispielsweise in der Erzeugung von Membranen oder Gewand. Derzeit wird es allerdings überwiegend aus Erdöl gewonnen, was einer nachhaltigen Herstellung nicht entgegen kommt. Dr. Florian Rudroff und sein Team - Dr. Nikolin Oberleitner und Dr. Anna Ressmann - vom Institut für Angewandte Synthesechemie der TU Wien (FG Prof. Mihovilovic) haben in einem Kooperationsprojekt mit der Forschungsgruppe Prof. Gärtner/Privatdoz. Schröder aufgezeigt, wie die nachhaltige Herstellung eines Polyestergrundbaustoffs funktionieren könnte. Man nehme: Orangenschalen - Orangen schmecken nicht nur köstlich, sie verfügen auch über einen typischen Geruch. Für diesen Geruch ist der Aromastoff Limonen verantwortlich.
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