Noch mehr Fokus auf PatientInnensicherheit an MedUni Wien und AKH Wien
Dank des beeindruckenden wissenschaftlichen und klinischen Fortschritts in den vergangenen Jahrzehnten konnte die PatientInnensicherheit in den Fächern Anästhesie und Intensivmedizin sowie Chirurgie kontinuierlich gesteigert werden. Unabhängig von dieser Entwicklung in den beiden Fachdisziplinen, ist das bei Betrachtung des perioperativen Prozesses, also die gesamtheitliche PatientInnenbehandlung vor, während und nach Operationen, noch nicht in diesem Maße gelungen. Dementsprechend legen das AKH Wien und die MedUni Wien ab sofort noch mehr Fokus auf verbesserte PatientInnensicherheit und haben dafür das Zentrum für Perioperative Medizin gegründet. Zugleich ist dieses Zentrum das erste, das aus dem gemeinsamen Projekt Universitätsmedizin Wien 2020 und dem dazu gehörigen Teilprojekt Zentrumsorganisation, gegründet wurde. Um die besondere Bedeutung für das gemeinsame Projekt zu betonen, wird das am kommenden Freitag und Samstag stattfindende Fach-Symposium anlässlich der Gründung des Zentrums für perioperative Medizin von MedUni Wien-Rektor Wolfgang Schütz und Herwig Wetzlinger, Direktor der Teilunternehmung AKH Wien, eröffnet. 'Das Ziel des Projektes Universitätsmedizin Wien 2020, das unter anderem in eine gemeinsame Betriebsführung münden soll, ist es, die Leistungen, Budgets und Personalfragen gemeinsam zu planen, Synergien zu nutzen und sich so für die Herausforderungen der Zukunft zu wappnen', erklären Wolfgang Schütz und Herwig Wetzlinger. 'In diesem Sinn ist auch die Gründung des Zentrums für perioperative Medizin zu verstehen', erklärt Michael Gnant, Leiter der Universitätsklinik für Chirurgie der MedUni Wien/AKH Wien.