Myriam Stolz erhält Posterpreis der Österreichischen Gesellschaft für Senologie

, Myriam Stolz, Ärztin und Forscherin an der Universitätsklinik für Frauenheilkunde der MedUni Wien/AKH Wien, wurde beim Zweiländer Kongress St. Gallen von der Österreichischen Gesellschaft für Senologie mit einem Posterpreis ausgezeichnet. Myriam Stolz überzeugte die Jury mit ihrer Präsentation der Studie ,,HER2/CEP17 ratio and response rates in primary HER2-positive breast cancer patients undergoing neoadjuvant therapy: preliminary data". Ziel der Studie von Myriam Stolz war es, bei Patientinnen mit einem HER2-positiven Mammakarzinom jene Tumorcharakteristika zu identifizieren, die das Ansprechen auf eine neoadjuvante Chemo-Immun-Therapie vorhersagen können, um herauszufinden, welche Patientinnen am wahrscheinlichsten von der doppelmodulierten Antikörper-Therapie aus Trastuzumab und Pertuzumab profitieren. Hierzu wurde ein besonderes Augenmerk auf die HER2/CEP17-Ratio gelegt, bei welcher ein signifikanter Zusammenhang mit der kompletten pathologischen Remission (pCR) und der Resttumorlast (RCB) aus dem Operationspräparat festgestellt werden konnte. Die vorla'ufige Datenanalyse konnte zeigen, dass eine HER2/CEP17-Ratio =3,45 in der Biopsie mit einer ho'heren Ansprechrate auf eine neoadjuvante doppelmodulierte Anti-HER2-Therapie bei HER2-positiven Brustkrebspatientinnen verbunden ist. Der Cut-off bei Patientinnen mit dualer Blockade scheint niedriger zu sein als bei Patientinnen, die nur mit Trastuzumab behandelt wurden. Dies könnte ein Hinweis auf einen in der Zukunft einsetzbaren Biomarker sein.
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