Am 11. September konnte man im Archiv der Universität Wien musikalisch in die "Jugendjahre" der Universität eintauchen.
Wer kennt die Musik, die im Umfeld der Universität Wien in deren ersten 150 Jahren ihres Bestehens erklang? Ein Abend am 11. September mit Vortrag und Konzerten im Archiv der Universität Wien lud dazu ein, Kompositionen aus dieser Zeit und mit engem Bezug zur Universität kennenzulernen. Die Veranstaltung "Zeitgenössische Musik" im Spätmittelalter wurde von dem FWF-Forschungsprojekt "Musikleben des Spätmittelalters in der Region Österreich" organisiert, das mit diesem Abend dem ambitionierten Ziel, die Klangaura Österreichs von ca. 1340 bis 1520 zu rekonstruieren, einen weiteren Schritt näher gekommen ist. Nicht nur die Frage, welche Musik damals erklang, sondern auch wie und wo Menschen diese Musik hören konnten, steht im Zentrum des kulturwissenschaftlichen Forschungsansatzes. An diesem Abend wurde der Fokus jedoch ganz auf Wien und die Universität gerichtet. Mit kurzen Vorträgen führte das Projektteam (Bild oben v.l.n.r. Birgit Lodes, Reinhard Strohm, Marc Lewon) in die Thematik des Abends ein. Auch wenn die Musik an der Universität selbst nicht als praktisches Fach unterrichtet wurde, war das Musizieren im Spätmittelalter ein wichtiger Bestandteil im Leben der Studierenden und Lehrenden.
UM DIESEN ARTIKEL ZU LESEN, ERSTELLEN SIE IHR KONTO
Und verlängern Sie Ihre Lektüre, kostenlos und unverbindlich.